Cover: Escape DoodlandIn Escape Doodland muss man als kleines Monster vor einem riesigen monsterfressesendem Ungeheuer fliehen. Dabei durchquert es 10 mittellange Level, die mit jeweils drei Checkpoints versehen sind. Dem Monster stehen immer drei Leben sowie in den Welten sammelbare Streichholzschachteln, mit denen es nach Bedarf einen Sprung oder Dash vollführen kann, zur Verfügung.

Das ist auch häufig nötig, denn der kleine Wicht wird häufig durch Hindernisse, andere Wesen oder veränderte Wege zurückgeworfen und kommt dem Maul des Ungeheuers gefährlich nahe. Und sobald dieses zuschnappt, heißt es Game Over - und je nach Herzanzahl oder Checkpointstand fängt man wieder dort von vorne an.

Dem kann das Monster ein wenig entgegenwirken, indem es einmalig bestimmte Gase nach hinten loslässt. Dadurch wird das Ungeheuer ein wenig betäubt. Dafür gilt es, genügend grüne Bohnen zu sammeln, die etwas knifflig zu erreichen sind und mit denen man auch den nächsten Level freischaltet oder Power-ups im Shop kauft.
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Escape Doodland ist jazzigen Tracks bestückt, und obwohl das natürlich Geschmackssache ist, kann das manchmal ziemlich nervenaufreibend sein. Vor allem, wenn man häufig an derselben Stelle stirbt. Die Grafik hingegen ist nett gemacht und mal was anderes, Cartoon-artig und funktioniert mit nicht zu viel Schnickschnack. Des Weiteren ist sie passend zur Idee: Sehr verrückt.
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FAZIT
Ich habe mir von Escape Doodland etwas mehr erhofft. So läuft unser Monster Auto-Runner-typisch die ganze Zeit von allein. Der Spieler muss nur zum rechten Zeitpunkt agieren und springen. Was ja an sich erstmal nichts Schlechtes sein muss. Jedoch hätte ich mir beispielsweise etwas mehr Schutzmechanismen gegen das Ungeheuer und ein allgemein interaktiveres Gameplay gewünscht. So hüpft das Monster fast immer auf denselben Mini-Inseln.
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Und auch, wenn man in diverse Fallen tappen oder das Monster zum Beispiel zwei Sprünge gleichzeitig ausführen kann, trägt das nur bedingt zu taktischen Möglichkeiten bei. Es ist viel mehr ein ständiges Reagieren auf engem Raum. Außerdem hätten auch wechselnde Ungeheuer mit unterschiedlichen Fähigkeiten eingesetzt werden können, oder, dass es manchmal gar keine Verfolgungsjagden gibt und trotzdem anspruchsvolle Level, die nicht frusten.
«KirbyNKE» Singleplayer: 30%

Verfasst von «KirbyNKE» am 22.12.2018,
bemustert durch Michael Meyers Public Relations
für bis zu 1 Person/en
Release am 30.11.2018