Nintendos Post-E3/2011
Bevor es losgeht, hier noch ein paar Randfakten und nette Anekdötchen zum Event selbst
Wieso müssen wir denn so weit weg von den Geräten filmen und fotografieren?
Es wird wohl befürchtet, dass, wenn man einen Screenshot von einem gezeigten Spiel mit der Kamera macht, der ja eigentlich besser als in Natura aussehen könnte und so das Ergebnis verfälscht. Wir mussten also immer möglichst den ganzen Fernseher oder Handheld im Bild haben plus dem Spieler, damit man genau sehen kann, dass aktiv gespielt wird.
Wo war denn die Wii U?
Harald Ebert (PR Consultant Specialist Press, Nintendo, Germany) meinte, dass Nintendo die Wii U auf der E3 eigentlich nur mal so nebenbei ankündigen wollte, sprich: "Schaut mal her, das ist, was wir machen. Sehen uns 2012 wieder!". Deswegen liegt der Schwerpunkt dieses Jahr auch noch auf den Games für Wii und hauptsächlich 3DS. Wir können definitv damit rechnen, dass sowohl bei der E3/2012 als auchdem zugehörigen E3-Post-Event die Wii U spielbar sein wird!
Warum haben wir kein Mario Party 9 spielen können?
Harald Ebert: "Zu dieser Zeit gibt es leider keine Demo, da das Spiel wohl vermutlich für 2012 angesetzt ist, und somit eine Demo für nächstes Jahr wahrscheinlicher scheint."
Was gab es denn Leckeres zu essen?
Morgens: Es gab Früchtegläser mit allerlei Früchten wie Sternfrucht, Kirsche, Apfel etc., und man konnte sich dazu eine Art Yoghurt-Mousse drüber löffeln.
Mittags: Wie Bild #31 im Special zu sehen, gab es Chilli Con Carne in milder Form und daneben Nudeln mediterraner Art, mit Basilikum und Tomaten. Als i-Tüpfelchen Schmand und/oder Käse zur Auswahl.
Abends: Es gab kleine, quadratische Kuchenhäppchen in 8 verschiedenen Sorten: Erdbeerkuchen, Sahne-Pfirsich, trockener Kuchen, etc.
Zu Trinken gab es natürlich auch jede Menge: Kaffee/Tee und einen Kühlschrank voller alkoholfreier Getränke wie Cola, Fanta, MezzoMix, Sprudel, Wasser, Apfelschorle... Für unser Wohl wurde also gesorgt, DANKE Nintendo!
Wer war kürzlich bei Nintendo?
Mr. Iwata höchst persönlich kam wohl zu einer Besprechung in genau dieses Gebäude, in dem auch wir waren! Das Witzige an der Sache war, dass die Mitarbeiter ganz wild drauf waren, mit ihren 3DS' Iwata's Original-Mii per StreetPass zu ergattern und schlichten sich in den Gang. Aber man hatte sich natürlich nichts anmerken lassen, als er das Büro wieder verließ.
Slime-Sitzkissen, ich will auch eins!
deadman wollte unbedingt dieses Kissen haben oder zumindest wissen, wo man das bekommt. Der weise Nintendo-Mensch erklärte uns, dass sie erst kürzlich neue bestellt haben und 7 Stück im Nebenraum sind, weil sie das demnächst für die PromoTour für Dragon Quest brauchen. Das Problem an den Dingern ist der Transport, weil die nämlich nicht leer verkauft werden, sondern vorort befüllt und dann transportiert werden können. Leicht sind die Dinger nämlich leider nicht gerade. :)
Wieviele Mii Begegnungen hatte DStroke dort?
Nun ich hatte, als wir wieder wegfuhren, folgende StreetPass-Begegungen:
- 12 Mii-Begegnungen, viele aus Hessen, Berlin, Österreich und England
- 8 StreetFighter-4-Figurenkämpfe (alle gewonnen, MUAHAHAHA)
- 7 DOA Herausforderungen
- 3 Nintendogs-Geschenke
- 3 Sound-StreetPass
- neue Pokémon (der Nintendo-Mitarbeiter hatte nämlich ganz spezielle Pokémon gehabt und 3 Auserwählte haben diese bekommen, naja auserwählt, weil wir um ihn herumstanden... ^^)
Übrigens: Der witzige Kommentar von einem Nintendo-Mitarbeiter zum Thema "Jede Menge Miis erwischen", lautete "Man könnte mit seinem 3DS in der Tasche einmal im Gebäude mit dem Aufzug hoch und runter fahren, dann hätte man bestimmt hunderte!"
Können Manager Rollenspiele spielen?
Naja, bestimmt, aber es war sehr unterhaltsam zu hören, dass man diesen den Managern und weiteren "Men in Black" Tage zuvor der Controller zu einer Runde auch Xenoblade in die Hand gedrückt wurde. Jedoch besitzt nunmal nicht jeder VIdeospielerfahrung. Und so wurde bei dem Rollenspiel amüsanterweise gefragt: "Aha, und was sieht man im nächsten Level?"
HALLO? KANNST DU MICH HÖREN? NEIN? BIN JA AUCH AUF DER GAMESCOM!
Mit mehreren Kollegen von Print- und Online-Magazinen, sowie Nintendo selbst, haben wir uns über die Gamescom unterhalten, weil da der Geräuschpegel einfach eine Zumutung sei. Man versteht sein eigenes Wort nicht, was mitunter auch an den Hallen selbst liegt, die ausschließlich mit Marmorplatten und wo keine richtige Schalldämmung verbaut wurde. Es gibt immer viel zu sehen was toll ist, aber jeder möchte den anderen übertönen. Ohrenstöpsel sollten wohl zur Pflicht werden. Trotzdem werden die meisten wieder hingehen und zumindest im Pressebereich etwas mehr Ruhe genießen können.
"Wie wird man eigentlich Host oder Hostesse?", haben wir mal jemanden gefragt und die Antwort lautete:
"Am besten, wenn man den Freund vom Freund der Freundin vom Freund dessen Freund kennt. Man wird dann gebucht und macht das dann in dem Jahr bis die Events rum sind."
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=O1cmFhXQ-L4
Nintendo WII
The Legend of Zelda - Skyward Sword
"Was hat sich seit der letzten Demo verändert?", hab ich mich gefragt. Was wird es wohl zu sehen geben? Nun, es gab nicht viel Neues, aber nicht weniger Interessantes. Wir haben nämlich eine 3teilige Demo spielen dürfen, jeweils mit 5 Minuten Zeitlimit. Somit wollte ich natürlich alles mal anspielen und musste sogar doppelt ran, weil der Dungeon nämlich gar nicht mal so klein war und es allerlei zu sehen gab.
Zum Start durfte ich das Fluglevel austesten. In einer hübschen Videosequenz sieht man Link und 3 weitere Mitstreiter, denen die Spielregeln mit dem Vogel erklärt werden. Zelda steht übrigens auch schon daneben und liebäugelt mit dem Schlingel Link. Nun, die Aufgabe des Wettbewerbs besteht darin, vom Rand der Wolkenstadt in den Abgrund abzuspringen, dann seinen Vogel herzupfeifen und dem goldenen Zielvogel im Stil von Harry Potter, diesen zu fangen. Links Vogel wird im späteren Spiel, so wurde es gesagt, noch eine wichtige Rolle spielen und quasi als Transportmittel, wie das Schiff in WindWaker, dienen und mich von A nach B bringen.
Die Jagd nach dem Vogel beginnt dann also mit dem Absprung mit dem A-Button und dem Rufen des Vogels mit Steuerkreuz nach unten. Danach lenkt man den Vogel mit WiiMotionPlus. Ist man nah genug dran, drückt man A, um ihn zu schnappen. Danach gibt's eine Sequenz mit den fiesen Mitstreitern, die Link anrempeln und mit Eiern bewerfen, in diesem Falle muss man den Vogel erneut fangen. Wenn man die Wiimote nach unten schüttelt, erhält man durch den Flügelschlag ebenfalls einen kleinen Turbo. Man muss die Wiimote übrigens recht wenig neigen, um gut die Kurven zu nehmen. Wenn man das geschafft hat, sieht man eine Sequenz, wie der alte Charmeur Link Zelda rettet.
Danach testete ich die Dungeon-Demo. Da wurde man einfach in einen Dungeon gestellt und jetzt mach mal. Die Hostesse zeigte mir dann ein paar Sachen, weil es ziemlich viel zu machen gab, was in 5 Min eigtl. nicht schaffbar war. Umgeben war man von einer riesigen Steinskulptur in der Mitte und rundherum Gegner, Spinnen, Fledermäuse etc. Ich wurde beim Spielen gleich in einen Raum mit einem Skelettgegner gelotst. Da musste man taktisch vorgehen und beobachten, wie der Herr seine zwei Schwerter hält. So hielt er sie mal vertikal oder horizontal und dementsprechend musste ich mit meinem WiiMotionPlus-Schwert, die angreifbaren Stellen bekämpfen. Das ging recht flott und dann ich kümmerte mich um die nächste Aufgabe, nämlich mit dem Beetle Türen öffnen.
Den Beetle wählt man wie alle Items mit B in diesem Itemrad aus und schießt ihn mit A davon. Da er nur eine begrenzte Zeit fliegen kann und auch bei Anstoßen sofort zerfällt, muss man schnell und vorsichtig sein. Mit diesem Utensil kann man hauptsächlich Türen öffnen, indem man gegen pinke Kristalle fliegt oder aber Spinnennetze durchschneiden. Wer kennt sie nicht, die Spinnen aus Ocarina of Time, die ihre Schwachstellen am Bauch haben...? Diese hier sind so ähnlich, außer, dass man sie erstmal vom Netz runterschießen muss. Das kann man wie gesagt mit dem Beetle, aber auch mit Pfeil und Bogen oder der Steinschleuder. Allerdings sagte mir die Hostesse, dass es im richtigen Spiel zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Items gäbe, denn dies wäre ja nur die Demo.
Nun wie tötet man die Spinne wenn man sie heruntergeschossen hat? Erstmal mit einem Aufwärtshieb und dann mit einer Stichbewegung wenn sie ihr Bäuchlein zeigt. Das sah alles sehr spektakulär aus. Mit dem Beetle habe ich dann eine weitere Tür göffnet, nachdem ich den Schalter durch einen Hindernisparcours angeflogen habe und bekam einen Aufrüstgegenstand. Es wurde gesagt, dass so ziemlich alle Gegenstände im Spiel aufrüstbar wären. Somit hatte ich einen erweiterten Beetle mit einer Art Zange vorne dran, womit man Bomben etc. aufheben und abwerfen kann. Dies wird alles vom Geist des Schwertes (auf den Bildern zu sehen) genau erklärt.
Ja, und das letzte Demolevel war ein Bossfight und zwar gegen (Lord) Ghirahim, der behauptet nämlich, eine weibliche Essenz im Palast zu spüren und die will er haben (nicht bekannt, ob Zelda oder der Geist des Schwertes damit gemeint ist).
Der Kampf selber ist unterteilt in 2 Phasen:
Phase 1: Durch Schläge mit dem Schwert. Hält Ghirahim das Schwert mit 2 Fingern fest, muss mit nach hinten ziehender Handbewegung der Wiimote gelöst werden. Am besten treffen mit Power-Attacken (Wiimote + Nunchuck vertikal oder horizontal bewegen, oder auch Wiimote nach oben halten), wichtig ist auch Variation in der Angriffsrichtung
Phase 2: er zieht sein Schwert und greift an mit 3 Attacken.
1. geht in die Hocke, rast mit hoher Geschwindigkeit Richtung Link und schwingt sein Schwert quer -> ausweichen oder mit Schild blocken (Nunchuck wackeln) oder mit Schild parieren und dann angreifen (Nunchuck im richtigen Moment wackeln)
2. geht auf Distanz und schießt kleine Ninjapfeile in Formation (längs, diagonal) -> Blocken mit Schild
3. Teleportiert sich neben Link -> volle Kanne zuhauen
Tja und danach verschwindet er einfach wieder, aber droht noch, dass man sich wiedersehen würde.
Die Grafik ist ohne Frage sehr schön gemacht, der Stil passt wunderbar und es leuchtet alles bunt. Die Steuerung ist präzise, zumindest meistens. Ab und zu kam es vor, dass die Bewegung und Stellung der Hand irgendwie nicht mehr stimmte. Was zu bemerken war, dass auf + im Kartenmenü, der Pointer mit Steuerkreuz unten zur Mitte gerichtet, also kalibriert wird. Ebenso im Hauptmenü der Demo war das zu sehen, weil sich der Pointer andauernd nach rechts verschoben hat. Zudem durfte ich noch auf Befehl der Hostesse auf dem Boden herrumkriechen um WiiMotionPlus zu kalibrieren :D Es gab ausserdem noch eine Tür mit den Augen die einen verfolgen, aber dazu bin ich leider nicht mehr gekommen.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=xh4YRDs4ABs
Fazit Deadman: Es ist Zelda und seit Ocarina of Time hat sich nicht sehr viel daran verändert. Das mag gut oder schlecht sein. :). Natürlich gibt es neue Gegenstände eine neue/alte Story und neue Charaktere. Skyward Sword macht für mich den Eindruck ähnlich zu Wind Waker. Es versucht etwas mehr aus dem Schema F der Zelda-Spiele auszubrechen, was man auch am ähnlichen Grafikstil sieht. Die Schwertsteuerung macht nach wie vor Spaß, aber es gibt - zumindest in der Demo - keine Herausforderungen oder richtig interessante Anwendungen dafür. Die normalen Gegner wie das Skelett sind zu langsam und zu offensichtlich zu treffen, so dass keine Spannung und Herausforderung aufkommt. Der Boss-Kampf war da schon ein wenig interessanter und sehr cool gemacht, aber ich erhoffe mir noch schnellere und spannendere Action. Ansonsten kann man nur sagen: es ist Zelda, einfach kaufen und durchzocken wenn es soweit ist, bis jetzt hab ich es noch nie bereut. ;)
Fazit DStroke: Mir hat die Demo eigtl. ganz gut gefallen. Das Problem an der Sache ist, es ist halt Zelda. Man erwartet genau das, was man bekommt. Ein solides Spiel, mit einigen Neuerungen, aber vom Prinzip her, ändert sich somit nicht sehr viel und es ist halt einfach ein weiteres Zelda.
Xenoblade Chronicles
Wie fasst man die Eindrücke eines riesigen, 120 Stunden umfassenden Rollenspieles, von dem man gerade mal eine knappe Stunde gesehen hat, in einem kleinen Bericht zusammen? Während die meisten Hosts und Hostessen Demos mit einer wiederkehrenden Laufzeit von 5 Minuten und 3 Minispielen vorgestellt haben, hatte eine Hostesse das Vergnügen sich 17 Stunden lang in Xenoblade einzuspielen und hat in der Spielzeit Level 35 von 99 erreicht. :D Gesammelt werden Experience-, Team- und andere Punkte, die für das Leveln und Talente von Nöten sind. Eigentlich sollte sie diesen Bericht schreiben, denn ihre Auskünfte, Demonstration und Vorstellung dieses Singleplayer-Spiels reichten nicht, aus ihren Gesamteindruck und alle aufgefallenen Details auch nur annähernd weiterzugeben. Gelobte Features waren z.B. die Möglichkeit, die Sprachausgabe auf japanisch einzustellen oder die vielen Teleporter, welche einem ein unbeschwertes Reisen quer durch die Länder ermöglichen.
Also: Die Spielzeit soll sich mit Nebenquests auf bis zu 120 Stunden belaufen. Viele Quests sind von der Tageszeit und sogar dem Wetter abhängig. Während man ingame die Zeit beeinflussen und Stunden überspringen kann, bleibt das Wetter außerhalb des Einflusses des Spielers. Die Spielewelt umfasst gut ein Dutzend riesiger Gegenden, die bis dahin entdeckt wurden, aber wahrscheinlich gibt es noch deutlich mehr. Grafisch sind sie alle sehr abwechslungsreich und sehen bei Tag bei Nacht, Sonne oder Regen, beeindruckend aus. Vorallem die vielen Details und die Vegetation sind für das Wii-System unglaublich, auch wenn das System mit plötzlichen Pop-ups für Objekte, die noch in der Entfernung liegen, aber man dann nahe genug ist, arbeiten muss. Obwohl das Spiel einen komplett anderen Style wie Skyward Sword hat, muss man sagen, das Zelda trotz der vielen Farben dagegen leer und fade wirkt.
Der Hauptcharakter heißt Shulk und das berühmte Schwert, welches auf den Aufstellern zu sehen ist und von Shulk getragen wird, heißt Monado und besitzt wichtige Funktionen im Spiel. Shulk ist aber nicht alleine unterwegs. Nach und nach findet Shulk Verbündete und bis zu 3 können gleichzeitig in einer Gruppe an seiner Seite kämpfen. Zu seinen Gefährten zählen Fiorung, eine Freundin aus seiner Kindheit, Dunban der große Bruder von Fiorung, Rein, Carna, Melia und Riki. Das Aussehen der Charaktere ist vorgegeben, Klamotten und Rüstungen können aber beliebig zusammengestellt werden und sind dann auch während des Spielens und allen Cutscenes so zu sehen. Jeder Charakter besitzt mehrere Fertigkeitsbäume, für die es Punkte und Bücher zu sammeln gibt, um Fähigkeiten und Spezialangriffe auszubilden. Gleichzeitig können diese Bäume mit anderen Gefährten verknüpft werden, die Auswirkung dieser Möglichkeit ist aber für die Dauer der Demo-Spielzeit noch unbekannt. Die Gefährten haben Gefühle für einander und können in Gespächen, bei denen der Spieler den Verlauf durch vorgegebene Optionen beeinflussen kann, in Richtung Zuneigung und Respekt oder Hass übergehen. Der genaue Einfluss dieser Eigenschaften ist aber leider ebenfalls noch unbekannt.
Die Story handelt von zwei Titanen im Weltraum. Auf und in einem von diesen befinden sich die Gebiete des Spiels, u.a. gehört die Lunge des Titanen zu einem Gebiet. Die einzelnen Areale sind riesig und völlig frei begehbar und nicht durch unsichtbare Wände eingegrenzt. Eine Jederzeit-Funktion ist auch inklusive. Ein Volk von dem zweiten Titanen greift die Lebewesen auf dem ersten Titanen an, und angeblich wird dabei auch die Freundin (oder Frau) des Helden Shulk getötet. Das Schwert Monado spielt insofern eine wichtige Rolle, als dass es die einzige Waffe ist, welches das böse Volk des anderen Titanen verletzen oder töten kann. Später im Spiel werden dazu dann noch Spezialattacken erlernt mit denen die Gruppenmitglieder ebenfalls Schaden anrichten können.
Zwischen den Kämpfen kann die Gruppe von 4 Mitgliedern selbst zusammengestellt und die Person, die man spielen möchte, ausgewählt werden. Zum Glück leveln die Gefährten auf der Reservebank auch mit, sodass keiner hinterher hinken muss. Der Kampf läuft im Grunde automatisch ab. Nähert man sich einem Gegner, den man anvisieren kann, greift der spielbare Charakter diesen von alleine an. Natürlich kämpfen die computergesteuerten Gefährten auch mit und stellen sich dabei gar nicht so schlecht an. Nur einmal haben sie es nicht verstanden aus dem giftigem Wasser herauszukommen, während sie beim Kämpfen stetig Lebensenergie verloren haben. Über ein Menü können manuell Spezialangriffe und andere Zauber oder Heilungen ausgewählt werden und der Spieler kann sich auf die Bewegungen, das Ausweichen oder Von-hinten-Angreifen konzentrieren. Bei ausreichend gesammelten Punkten kann sogar die Zeit angehalten und können Angriffe teambasiert geplant und koordiniert werden. Wie üblich in einem Rollenspiel befinden sich überall auf den Karten einzelne Gegner oder Gruppen auf verschiedenen Leveln. Auch gleich zu Beginn können einem Level-99-Dinosaurier entgegenkommen, denen man besser noch aus dem Weg geht. Manche Gegner ignorieren einen, andere, die ein Auge über sich tragen, können auf einen aufmerksam werden und von sich aus angreifen.
Natürlich gibt es eine Unmenge an Gegenständen, Kleidungen, Rüstungen, Waffen, Kräuter und andere Sachen zu sammeln, aus denen neue Gegenstände hergestellt werden können, leider haben wir davon nichts gesehen. Viele Waffen oder Rüstungen haben Sockets, die mit Edelsteinen bestückt werden, um bestimmte Attribute aufzubessern. Auch diese Edelsteine können hergestellt werden.
Ein letztes Highlight sind Visionen, welche die nahe Zukunft zeigen und im Kampf oder beim Eeinsammeln bestimmter Gegenstände auftreten können. Bei Gegenständen geben sie Hinweise auf die Verwendung oder verdeutlichen ihre Wichtigkeit. Im Kampf zeigen sie z.B., wenn ein Gefährte vom Gegner in naher Zukunft getötet wird, worauf man dann reagieren und das eventuell noch verhindern kann. Dies kann man z.B. machen, indem man die Aufmerksamkeit des Gegners auf sich lenkt, sofern man selbst genügend Energie besitzt. Das Feature ist sehr innovativ und interessant, und steigert den Spaß und die Spannung der Kämpfe deutlich.
Gesteuert wird das Spiel mit dem Classic Controller Pro und es wurde uns gesagt, dass gleichzeitig mit dem Spiel eine rote Variante des Class Controllers angeboten wird. Ob es den Controller dann auch separat oder nur im Bundle mit dem Spiel geben wird, war leider nicht bekannt. Genausowenig, ob sich die Steuerung nur auf den Classic Controller beschränkt oder wie bei Monster Hunter andere Varianten mit der Wiimote möglich sind.
Zur Steuerung selbst gibts nicht viel Aufregendes zu sagen. Mit A und B wird in den Menüs vorwärts oder rückwärts gesprungen, bzw. mit A werden Dialoge geführt und Eingaben bestätigt. Mit der X Taste öffnet sich das In-Game Menü, in dem man alles von einer Karte, Charaktereinstellungen, Inventar, Fertigkeiten, Zeitmanipulation und Optionen einstellen kann. Das Angriffsmenü im Kampf erscheint automatisch und mann muss nur noch links, rechts, oben oder unten einen Angriff oder Zauber aussuchen und mit A aktivieren.
Um einen richtigen Eindruck zu bekommen müsst ihr euch allerdings die Bilder und das Video zu diesem beeindruckenden Spiel anschauen.
Im Spiel sterben kann man natürlich auch, wenn man jedoch genügend Teampunkte besitzt, kann man von den anderen lebenden Charakteren, wiederbelebt werden.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=7CZUnJwDZKQ
Fazit DStroke: Ich fand das Game bombastisch, vorallem für die Power der Wii - und gigantisch auch. Es ist wie eine aufpolierte Version von Monster Hunter Tri. So viel Gras hab ich noch bei keinem Wii Spiel gesehen. Gut, wie gesagt, es gab ein paar Einbußen in der Performance, wie einzelne Büsche die plötzlich aufploppen, aber die trotzdem weite Sicht ist klasse. Das ist mal wieder ein Spiel, für das man seine ganze Zeit opfern muss, denn, was es da alles zu entdecken gibt, sei es Leveln, Handlen, Fähigkeitenbäume, Kombinationsangriffe und und und, ist unvorstellbar.
Fazit Deadman: Ein sehr beeindruckendes Spiel von unbeschreibaren Ausmaßen, wie es sich für ein Rollenspiel dieser Art gehört. Das Spiel versprüht einen Charme, welcher durch die Grafik, den vielen Möglichkeiten, dem tollen Kampfsystem und dem Stil noch ergänzt wird, und dem man nicht widerstehen kann. Ich hätte am liebsten den ganzen Tag nur bei Xenoblade verbracht, um mehr darüber zu erfahren. Jeder, der eine Menge Freizeit besitzt und diese Art von Spiel mag, kann hier bedenkenlos zugreifen und sich Monate lang von der Außenwelt abschotten und in diese Welt eintauchen.
Fortune Street
Fortune Street macht auf den ersten Blick den Eindruck, als wäre es ein Brettspiel mit Minispielsammlung und nichts Besonderes. Aber der erste Eindruck trügt, den hinter der typischen Fassade eines Brettspieles, bei dem gewürfelt und gezogen wird, bei dem sich die Spielfiguren aus bekannten Nintendo-Charakteren (im Spiel zu sehen war Toad, aber auch Slime aus DragonQuest) und Miis zusammensetzen, verbirgt sich eine recht anspruchsvolle und strategische Wirtschaftsspielerunde.
Am ehesten lässt sich das Spiel mit Monopoly vergleichen. Bis zu vier Spieler würfeln nacheinander, ziehen ihre Spielfiguren in eine freigewählte Richtung über das Spielbrett und kaufen einzelne Felder, indem sie darauf einen Shop errichten. Mehrere Felder hintereinander verleihen allen Shops in der Kette einen Bonus und andere Spieler müssen blechen, sobald sie ein fremdes Grundstück betreten. Aber hier jedoch beginnt sich das Spiel von Monopoly zu unterscheiden. Denn man hat die Möglichkeit zu einer feindlichen Übernahme zu einem stattlichen Preis (das 5fache des Wertes), und kann die gesamte Straße kaufen, oder in das Geschäft des Konkurrenten zu investieren, in dem man Anteile des Geschäftes kauft. Das Startfeld ist eine Bank, überquert man diese, kann man Geld einstreichen und evtl. auch im Level aufsteigen, wenn man vier Spezialkarten (Pik, Karo, Herz, Kreuz) gesammelt hat. Diese Karten sind zu vergleichen mit den Ereigniskarten bei Monopoly, die z.B. einen Aktienkursfall von 50% auslöst und somit dem Gegner schaden.
Da die Laufrichtung bei jedem Würfeln selber bestimmt werden kann, könnte man das Feld ignorieren oder niemals darüber laufen. Es scheint aber, dass das ein weiterer strategischer Punkt ist, der dem Spieler überlassen bleibt. Das Spielfeld in der Demo war relativ klein aber in der Vollversion darf auf mehrere Spielfelder- und modi gehofft werden. Das Spiel war dann auf einmal zu Ende, als der Geldwert die 5000 überschritten hat. Leider wusste der Host nicht, ob man das als Limit für diese Demo voreingestellt hat, oder welche Ziele tatsächlich zu erfüllen sind, um als Sieger hervorzugehen. Ergo: Der Spieler verfügt über Bargeld und stille Reserven, und man kann davon ausgehen, dass man die Konkurrenz in den Ruin treiben muss.
Insgesamt vermittelt die Demo ein anspruchsvolles Spiel, welches, mit den 4 richtigen Leuten und Geschäftsmännern oder -frauen in einen lustigen oder erbitterten Finanzkrieg ausarten könnte. :D
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=QqQbX4beyvo
Fazit DStroke: Also ich bin ja kein Fan von Monopoly, weil ich einfach einen Fehler in der Spielidee sehe, doch die merzt Fortune Street aus. Während sich man bei Monopoly langweilig zu Tode spielen kann, geht man hier strategischer vor und hat mehr Möglichkeiten. Allerdings könnte das Spiel auch wieder zu komplex werden, während Stil und Aufmachung Mii-typisch sehr familienorientiert sind. Ich war zumindest sehr überrascht und freue mich auch schon drauf. Allerdings weiß ich nicht, ob das durchaus interessante Konzept wirklich so viele begeistern kann.
Fazit Deadman: Ich weiß nicht, ob ich mich für so etwas begeistern kann und wieviel Spaß das Spiel tatsächlich macht. Kommt wohl auf die richtige Gesellschaft und das Interesse der Mitspieler an, aber dnnoch gab es von dem Spiel einfach zu wenig zu sehen und die Aufmerksamkeit lag an diesem Tag auch eher bei anderen Titeln. Jedoch bin ich beeindruckt, dass es keine Minispielsammlung ist - und sollte das Spiel nur halb so gut ausfallen, wie der erste Eindruck es vermittelt, sollte man die eingeschlagene Richtung unterstützten, anständige und anspruchsvolle Spiele dieser Art zu entwickeln und das Spiel wenigstens ausprobieren.
Rhythm Heaven
Es gab drei kurze Minispiele in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Alle beschränkten sich auf das Drücken der A-Taste zum richtigen Zeitpunkt, sodass man eine erfolgreiche Aktion durchgeführt hat. Der Sound, welcher bei dem jeweiligen Spiel gemacht wurde, musste natürlich im Rhythmus gespielt werden, damit es zum Song passt.
1. Leicht: Erbsen mit der Gabel aufspießen
2. Mittel: Samurai der Monster halbiert
3. Schwer: 2 Flugzeuge zwischen denen Badminton gespielt wird.
Die Musik und Stimmen waren sehr japanisch angehaucht, mit skurrilen Titeln und witzig klingenden Stimmen.
Der Grafikstil war im Comic-Look gehalten und sah genauso aus wie bei WarioWare, also sehr schlicht und Flash-artig. Die Bilder sagen mehr als tausend Worte und zeigen alles was es zu diesem Spiel zu sehen gab. :)
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=8eQQL-mxhYQ
Fazit DStroke: Die Idee ist simpel und das Spiel animiert zur Highscorejagd. Musikspiele sind beliebt und dieses ist einfach, aber nicht unbedingt leicht zu meistern. Ich habe den Vorgänger damals schon auf dem DS gespielt und fand es lustig. Denke, es wird ein paar Fans finden, aber Musikunbegabte werden es manchmal etwas schwer haben, so wie die eine Kollegin, die konstant auf den A Knopf hämmerte... ;)
Fazit Deadman: Also hier gab es wirklich nichts zu sehen und Auskunft über weitere Inhalte oder andere Informationen gab es auch nicht. Zu Anfang machte es den Eindruck, als wäre das Spiel viel zu einfach und langweilig, da man ca. 1x in 2-3 Sekunden die A-Taste drücken musste. Aber mit zunehmender Zeit und steigendem Schwierigkeitsgrad wurde es doch recht unterhaltsam, da man schon deutlich schneller und öfter reagieren musste und die Events auch gut in Zwischennoten (Off-Beat) versteckt wurden, was es Musikmuffel nicht einfach machen wird. Leider gab es auch keine Info über einen möglichen Multiplayer der wenigstens ein wenig Kurzweile mit sich bringen könnte.
Kirby Wii
Das neue Wii-Kirby scheint die logische Schlussfolgerung nach dem Erscheinen von New Super Mario Bros Wii und Kirby's Epic Yarn zu sein. Dieses 2D-Jump'n'Run mit normalen Grafikstil, welcher sehr bunt und schön ausgefallen ist (kein Garn mehr ;)), dürfte im Coop Modus für bis zu 4 Spieler zu lustigen und chaotischen Einlagen führen, wie man es eben schon bei New Super Mario Bros auf der Wii erlebt hat. Wir haben ein Level der zwei verfügbaren Demolevel zu viert angetestet. Es war im Sommer und Wüstenstil gehalten. Ein kleiner Teil des Levels hat sich auch unter Wasser abgespielt (sehr witzig durch die Schächte gesprudelt und jeder der Charaktere hatte eine Taucherbrille auf der Nase). Ein Spieler hat die Rolle von Kirby übernommen während die anderen Metaknight, King Dedede und ... übernommen haben.
In der fertigen Version sollen auch bis zu 4 Kirbys gleichzeitig unterwegs sein können. Spieler könnensich gegenseitig auf den Rücken hüpfen und sich tragen lassen oder werden wieder ins Bild getragen, sollten sie nicht mehr nachkommen. Es gibt viele Gegner und Punkte einzusammeln und jeder Charakter verfügt über seine eigene Attacken, während Kirby seine typischen Staubsaugerkünste vollführt und sich in verschiedene Persönlichkeiten verwandeln kann. Eine starke Saugattacke kann durch Schütteln der Wiimote+1-Button halten ausgelöst werden. Die Steuerung ist allgemein auf das Querhalten der Wiimote ausgelegt, während das Steuerkreuz und die Tasten 2 und 1 für Springen und Angreifen zum Einsatz kommen.
Im eben erwähnten Level verwandeln sich alle in eine Art Indiana Jones oder Cobwoy, mit Hut und Peitsche. An einer Stelle verwandelte sich Kirby sogar in Link und besaß eine Energie-Anzeige. Man kam an dicke Wände aus Schiffseilen und auf einmal zoomte die Kamera etwas heraus und alles verwandelte sich in Kirbys Hand ein riesiges Schwert, was den ganze Bildschirm ausfüllte, ebenso ein noch größeres Schwert, eine Axt und ein Kendostick. Dies sorgte für einige Lacher, weil es einfach nur witzig aussah.
Der Schwierigkeitsgrad war relativ niedrig und ist jemand gestorben, ist er recht schnell wieder auf dem Bildschirm aufgetaucht. Mit Ausnahme von Kirby, denn durfte nicht sterben, weil dann war das Spiel leider vorbei. Zu viert hat man einfach das Level und alle Gegner ohne auf die Bremse zu treten überrollt. Der Spielspass kommt ganz von unfreiwilligen und von den Kollegen vereitelten Aktionen, die oft einen ganz anderen Ausgang nehmen, als es geplant war und meist sehr lustig sind. Es gab nur leider keine Auskunft über eine mögliche Story oder den Umfang des Spiels.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=p23GtY_y-io
Fazit DStroke: Absolut witzig gemacht. Die Grafik sieht scharf aus und lässt den Garn-Stil hinter sich. Alles wirkt sehr bunt und zu viert ist es das reinste Chaos, aber ein lustiges Chaos. Für eine gesellige Runde, definitiv ein Spaßtitel a la Super Mario Bros Wii
Fazit Deadman: Nach dem erfolgreichen und beliebten Kirby's Epic Yarn macht Nintendo genau das richtige und erhöht den Spassfaktor in der Fortsetzung nochmal deutlich. Im Co-op Modus, vorzugsweise zu viert, dürfte das neue Kirby für die Wii für ein paar lustige Abende sorgen. Wie immer dürfte es auch einige lustige und unvorhergesehen Momente im Leveldesign oder in Kirbys Verwandlungen geben die ebenfalls zu Schmunzlern und anderen lustigen Momenten führen und den Charme dieses Spiels ausmachen. Seichte und unkomplizierte Unterhaltung für Jung und Alt.
Mystery Case Files - The Malgrave Incident
Es handelt sich bei diesem Spiel um eine Art Detektiv-Geschichte mit Wimmelbild-Minispielen. Man startet in einem Boot und ein Erzähler gibt Anweisungen. Die Wiimote wird in einer goldenen Form gezeigt und dient als Funkgerät und Kompass und wahrscheinlich noch für weitere Sachen. Nachdem man im kurzen Tutorial mit dem Boot auf einer Insel angelegt hat, läuft man im Prof.-Layton-Stil in mit Pfeilen versehene Richtungen. Als nächstes sieht man einen Schuppen mit viel Gras drumherum und einen Teich. Sobald man in diesen hineingeht, beginnt das Wimmelbild-Spiel. Wimmelbilder sind so aufgebaut: man bekommt eine Liste von Gegenständen im unteren Bildschirm, die man suchen und finden muss. Diese sind aber sehr gut versteckt, weil viele Dinge auch übereinander liegen oder man nicht genau weiß, was man wirklich sucht. Wir mussten z.B. einen Bär suchen, man wusste aber nicht, ist der groß oder klein, ein Stofftier oder ausgestopft, aber letzendlich war es ein Bildchen von einem Bären auf einem Kasten.
Da das Spiel auf Englisch war, haben wir uns etwas über das Übersetzungsproblem, was häufiger bei Spielen auftreten kann, unterhalten. Zu suchen war nämlich der Gegenstand "Spade". Allerdings gibt es die Übersetzung als Spaten, quasi eine Schaufel oder das Pik bei der Spielkarte. Es war aber das Pik. Die Suche der Gegenstände kann man übrigens mit bis zu vier Leuten spielen. Wie das Spiel weitergeht, kann ich nicht genau sagen, weil man nur ein paar Meter lief und löste ein weiteres Wimmelbildminispiel - in einem Koffer diesmal.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=MmKs0RAzPDo
Fazit DStroke: Also die Detektiv-Aufmachung und Location war ja sehr nett, aber nur Wimmelbildsuche verpackt in einer Geschichte? Also das ist mir zu wenig für ein Vollpreisspiel.
Nintendo 3DS
Mario Kart 3DS
Yipieh, endlich wieder ein Mario Kart zocken. Ich war natürlich gespannt, wie sich der 3D-Effekt auswirkt und wie das Game aussieht und sich fährt. Nun austesten konnte man das auf 3 Strecken, die mit jeweils 2 Runden aufeinander folgten. Nun mal der Reihe nach durchs Menü:
Die Chrakterauswahl bietet die klassische 8er-SNES-Truppe, nämlich Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Donkey Kong, Bowser, Toad und Koopa. Hat man sich für einen entschieden - ich nahm Yoshi - kam man zum nächsten Menüpunkt, welcher ja eine Art Neuerung darstellt, denn jetzt geht's an's Kart-Basteln!
Man konnte 3 Bauteilkategorien auswählen und sein Kart zusammensetzen aus Bodies (leicht, mittel, schwer), verschiedene Reifen (Monster-Truck-Reifen, normal, etc) und Specials (in der Demo nur der Drachenflieger auswählbar). Ich entschied mich einfach mal für die Monster-Truck-Reifen.
Die drei Kurse waren die Pipestrecke in den Wolken mit 3 Drachenflieger Jumps, dann eine mit Unterwasserabschnitt und eine Donkey-Kong-Jungle-Strecke. Die Grafik ist klasse, die Strecken typischer Mario-Stil und es gibt wieder Münzen zum Sammeln auf der Strecke. Habe allerdings keine Ahnung, für was die genau sind, möglicherweise(!) zum Aufrüsten der Karts.
Der 3D-Effekt muss ich sagen, ist nett. In der Ferne passt es, wenn einem Fledermäuse oder auch Tintenkleckse vor den Bildschirm fliegen. Aber es ist wie bei dem Film Avatar: Der 3D-Effekt ist toll, aber man vergisst sehr schnell, dass er da ist.
Von der Fahrdynamik her war das Kart doch sehr mit einem schweren Kart zu vergleichen (lag wohl aber an den gewählten Reifen), womit ich nicht so ganz klarkam, aber 1st wurde (siehe Bild :D). Auf jeden Fall macht es Spaß, sieht sehr detailliert aus - viel besser als auf der Wii, ein echter Augenschmaus. Weiterhin gibt es kleine Feinheiten die direkt auffallen, wie das Flattern der Segel beim Gleiten, oder die Texturen der Figuren, und dass sich das Kart bei der Unterwasserfahrt etwas anders verhält und sogar zum schleudern neigt. Als deadman spielte, sah ich, dass es bei seinem leichteren Kart weniger der Fall war. Aber die Runden waren sehr schnell vorbei und wir haben uns noch mehr gewünscht.
Und für diejenigen, die den Bericht nur wegen dieser einen Info lesen: Das sogenannte "Snaking" war NICHT möglich. Die Drifttechnik funktionierte haargenauso, wie in Mario Kart Wii.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=YLv8tU18DxA
Fazit Deadman: Man merkt eigentlich kaum einen Unterschied zu Mario Kart DS. Der 3D-Effekt ist da, aber doch recht unauffällig. Das Gleiten oder Unter-Wasser-Fahren ist ein netter Bonus und bringt Abwechslung in die Rennen. Wie ich finde, hat sich das Timing für das Driften und Aufladen verändert, aber ich habe Mario Kart DS auch schon sehr lange nicht mehr gespielt. Ansonsten lassen die 3 Strecken nicht viele neue Eindrücke zu. Es ist alles soweit beim Alten was auch gut ist. Alles in allem kann man nur auf eine große Anzahl Strecken (neue und alte) sowie zahlreiche und gute Multiplayer-Modi hoffen, die auch online funktionieren. Der nächste große Mario-Kart-Racer!
Fazit DStroke: Ich mag Mario Kart, das wird genauso ein Renner wie die anderen auch. Geile Grafik, schöner 3D-Effekt, kleine aber feine Neuerungen. Jetzt brauchen wir nur noch weitere, coole Strecken, gepaart mit dem Online-Multiplayer und es stehen stundenlange Matches bevor.
StarFox 3DS
Und wieder haben wir hier einen N64-Klassiker als Remake für den 3DS. Doch Remake hin oder her, ich sagte es bei Ocarina of Time und ich sage es hier auch: Die Games sehen einfach obermegageil aus! Die Grafik ist scharf, detailiert, die Wasser und Lavaeffekte sehen super aus, klasse Texturen und der 3D-Effekt ist erste Sahne. Pure Nostalgie, da ich Lylat Wars (europäischer Titel) immer und immer wieder gezockt habe und wenn man das Spiel nun im neuen Glanz sieht, kann man sich einfach nur freuen.
Aber kann das Game noch mehr oder ist es nur grafisch aufpoliert? Nun, durch den 3D-Effekt bekommt das Spiel nochmal einen besonderen Charme. Wenn man durch Corneria fliegt und überall wimmelt es von Gegnern, wirkt das natürlich enorm, vor allem, wenn die Feinde direkt von hinten kommen und man die Bremse reinhaut, damit sie vorbeifliegen. Wie schon genannt, Corneria war eine der 3 Maps die man spielen konnte. Meteo und Solar waren die anderen beiden und alle konnte man im Main Menu unter Score Attack anwählen. Der Story Mode und (so ein Mist!) der Battle Mode waren nicht anwählbar, was natürlich perfekt gepasst hätte bei drei 3DS-Geräten, aber naja...
Corneria ist das Stadtlevel mit Gebäuden, Flora und Wasser. Meteo, wie der Titel schon fast sagt, dort muss man dichte Meteoritenschauer hindurch manövrieren, ebenfalls ein Augenschmaus mit dem 3D-Effekt, z.B. wenn zwei riesige Meteoriten den Arwing zerquetschen wollen und man gerade so mit TurboBoost durchkommt --> Herzklopfen. Der dritte und schwerste Planet ist Solar, weil es eine riesige Lavagegend ist, die ständig dem Arwing Energie abknöpft. Dennoch muss man sagen, dass sich am Leveldesign überhaupt nichts geändert und das muss auch nicht umbedingt so sein, denn die Levels sind schon so sehr gut zusammengebaut und bieten optimale Spannung und Action. Wer die N64-Version in- und auswendig kennt, bekommt hier nichts Neues geboten, aber die Freude ist riesig wenn man merkt, dass man die Levels noch im Tiefschlaf perfekt durchfliegen kann. ;)
Gesteuert wird das alles in alter Manier. Das Pad dient zum Lenken des Arwings, aber man kann auch den Gyrosensor zum Steuern des Schiffes verwenden oder beides zusammen. Im Startmenü kann man zudem den Gyrosensor ausschalten (falls man viel mit dem 3DS herumwackeln sollte) und sogar die Steuerung umkehren. Der Bildschirm unten zeigt ja immer die Nachrichten der Mitflieger und wenn ROB mal Supplies liefern möchte, dass durch ein Signal am oberen Bildschirmrand erscheint, drückt man in die Mitte des Touchpads. Ansonsten hat man L und R für jeweils links und rechts neigen bzw. Schutzabwehrrolle bei zweimaligem Drücken, der A-Knopf zum Schießen, B zum Bremsen, X ist der Turbo und irgendwie umständlich Y für die Bombe. Naja, zumindest ein wenig ungewohnt ist es. Natürlich gibt es auch die altbekannten Spezialmanöver. So kann man während dem normalen Spiel und im freien Flugmodus einen Looping vollführen (Arwing nach oben und Schub geben) oder im freien Flugmodus ein Wendemanöver einleiten. Im Spiel gibt es die kräftige Bombe, die man an bestimmten Stellen einsammeln muss, ebenso die Lasersymbole darf man nicht vergessen, denn man startet mit einem sehr schwachen Laser; dann gibt's noch den Doppel Laser und den Super Doppel Laser in blau, der sehr kräftig ist.
So manövriert man seine Truppe durch die jeweiligen Levels, bis man zum Endgegner kommt. Bei Corneria gibt es ja zwei Endgegner, ..... ähm, ist das jetzt ein Spoiler? Naja, dann verrat ich einfach nicht, wie man zum zweiten kommt ;) Bei dem war ich jedenfalls und war überrascht, wieviel Spaß StarFox eigentlich macht. Ein riesen Schiff welches aus 3 Öffnungen Raketen abschießt, die aber mehr mein Team als mich verfolgen, und sobald man eine, Gegner konfrontiert, wechselt ja das Fliegersystem. Zu Beginn des Levels fliegt man einen Schlauch entlang, also wie in einem Tunnel, bei den Endgegnern jedoch wechselt alles zum Open Range und man kann in alle Richtungen fliegen (bis zum Bildschirmrand, dann wird man gedreht). Sobald man alle 3 Raketenslots zerstört hat, muss man das normale Schiff angreifen und alles geht in einer riesigen Explosion zu Ende. Ab und zu muss man auch seinen Teamkamaraden helfen, weil sie von Schiffen verfolgt werden. Schießt man diese ab, ist alles gut, macht man dies nicht, muss sich der Pilot ausklinken und ist im weiteren Verlauf nicht mehr dabei. Was mir aufgefallen ist, dass die Stimmen überarbeitet wurden. Sie klingen doch etwas anders als auf dem N64.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=rhURTGrnKu8
Fazit DStroke: Ich hab das Spiel geliebt, auch wenn die Levels recht kurz waren, es gab viele davon, viele Wege und Schwierigkeitsgrade, vorallem Expert war da teilweise echt fies. Das Spiel rockt und kommt in meine Sammlung. Fliegerspiele sind eh gut für den 3D-Tiefeneffekt und der Rest passt auch. Wenn man den witzigen Multiplayer mit der Personencam noch mitrechnet, denk' ich schon, dass viele an dem Spiel interessiert sein werden.
Fazit Deadman: Das Spiel war damals schon perfekt und es gibt auch heute keinen Grund, die Levels oder das Gameplay zu ändern, denn es wird einem immer noch der optimale Spielspaß geboten. In 3D und mit super Grafik macht es noch mal deutlich mehr Spaß und obwohl solche Spiele sehr kurz sind, macht es bestimmt (wieder) Spaß auf Highscore- und Medaillienjagd zu gehen. Für mich der beste Titel des Tages.
Super Mario 3DS
Der Kultklempner ist zurück und diesmal in 3D. Ich habe mich schon mal voller Begeisterung an den Tisch gesetzt und 4 Demolevel erspäht. Zum Einen gab es die Außenwelt, die typische Startwelt, mit kräftigen grünen Grasflächen und jeder Menge Gumbas. Interessant zu sehen waren die verschiedenen Gumba-Sorten. Es gab 2D-Gumbas, die einfach nur Pappschilder waren und weggeschlagen werden konnten ohne Gegenwehr, dann gab es die 3D Gumbas mit Frontalangriffen, aber es gab auch Gumbas mit dem Tanooki-Suit-(Washbär-Anzug aus Mario Bros. 3)-Schwanz. Sprich: diese haben auch die Drehattacke, die Mario ebenfalls mit dem Anzug ausführen kann, plus Schwebefähigkeit beim Springen. Die Welt an sich sah sehr detailliert aus und spielte mit der Mischung aus 2D und 3D Jump'n'Run. Mal lief man in den Bildschirm hinein, also nach vorne, aber auch klassisch von links nach rechts. Altbekanntes wie die Feuerblume (allerdings mit größeren Feuerbällen und langsamere Feuerrate als bei vorherigen Spielen), Blöcke, Fragezeichen waren mit dabei, aber auch Neuerungen, wie die Teleport-Blöcke, die einen auf eine entfernte Plattform bringt und am Ende wieder zurück. Fragezeichenblöcke in breiter Form hat man ab und an gesehen, die mit 3D-Effekt ins Bild hineinragen. Warpröhren konnte man ebenfalls benutzen, diesmal aber mit R und nicht automatisch oder mit Steuerkreuz nach unten. Gesteuert wird das Spiel allerdings mit dem CirclePad, nicht dem Steuerkreuz. Mit A oder B wird gehüpft und X und Y sind für Angriffe bzw. Rennen durch gedrückthalten und der Touchscreen löst das Item aus, welches man dort zwischenspeichern kann. Ein weiteres neues Item ist die Stopuhr, welche sofort die Aktionszeit verlängert und somit den Zeitdruck am Schluss verhindert.
Die zweite Welt spielte sich in der Höhle ab, somit ist wieder alles in einem grau-blau-Ton mit weiteren neuen Elementen für den 3D Effekt gehalten. Dadurch, dass sich der Raum oft nach hinten durch einen Extragang aufteilt, konnte man durch das Auslösen eines Schalters die Münzen erscheinen lassen, welche sich in einem Quadrat angeordnet hatten und durch den 3D-Effekt alles sehr räumlich wirkten. Oftmals sieht man den Raum auch von schräg hinten, was die Sache aber ziemlich knifflig machte, wie man in unserem Video sehen kann... *hust*
Lustige Effekte bekam man weiterhin mit dem Tintenklecks, angespuckt von neuen Piranhapflanzen, komplett in schwarz gehüllt. Sehr oft konnte man einladende Situationen entdecken, wie z.B. ein grüner Panzer, der auf dem Weg liegt und vor mir eine 4fach-Kavallerie an Gumbas, vorne die Kante und hinten ein Block. Das animiert natürlich, den Panzer anzustupsen und dadurch rast der auf die Gumbas zu und flipperte jeden einzelnen Gumba um.
Die nächste Welt war eine richtige Geschicklichkeitsprüfung. Man befindet sich in den Wolken und das Weiterkommen bestand fast nur aus Schalter drücken, welche aufklappbare Plattformen bilden, die man dann so flott wie möglich erklimmen musste. Die verschwinden nämlich nach kurzer Zeit wieder, was schnell zum Absturz führen kann. Es gab auch viele nebeneinander, da musste man die richtige Reihenfolge finden, sonst hängt man irgendwann in der Luft und es fehlt einfach die nächste Stufe.
Die letzte Welt war auf einem Piratenschiff wie man sie auch schon seit Mario Bros. 3 auf dem NES kennt und man läuft von links und rechts mit dem Bildschirmrand im Rücken. Das Piratenschiff befindet sich in den Lüften und man wird mit vielen Kugelwilli-Kanonen beschossen. Zum Ende darf man sich endlich im Inneren des Schiffes einem Endgegner stellen in typischer Mario-Manier. Es ist einer der Koopas aus Mario Bros. 3 oder New Super Mario Bros., der mit den etwas längeren Haaren ;) Auf den Kopf hüpfen und nachdem er in seinem roten Schildkrötenpanzer verschwindet und an den Wänden abprallt ausweichen. Nach dem dritten Kopfsprung ist es dann zu Ende.
Die Grafik ist echt super. Gestochen scharf und der 3D-Effekt wird sinnvoll eingesetzt - mit Tricks in den Welten. Allerdings fiel mir auf, dass die Framerate mit 3D etwas in die Knie geht. Mario läuft so minimal schwerfälliger als 2D, vielleicht wird das aber von Nintendo noch behoben.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=XJZTq1lwhJI
Fazit DStroke: Es ist mal wieder ein typisches Mario-Spiel, aber doch irgendwie anders. Es wirkte alles ein wenig hektisch und unstrukturiert, weil überall um einen herum etwas herumstand oder jemand vorbei wollte, und weil es so viel zu tun gab. Aber die 3D-Ideen waren nicht schlecht, bis auf die Slowdowns. Ich bin mal gespannt, wie das komplette Spiel aussehen wird. Es wird die Fans begeistern, keine Frage!
Fazit Deadman: Hm, irgendwie hat mir da was gefehlt, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Es ist typisch Mario wie man es liebt, es gibt viele abwechslungsreiche Level, die Grafik und der Stil sind super, der 3D-Effekt ist toll, aber irgendwie hat mich das Spiel nicht so begeistert, wie ich es erwartet habe. Vielleicht werde ich zu alt und habe Mario zu oft gespielt, andererseits hatte ich aber auch Riesenspaß bei Mario Galaxy 2 und vorallem bei New Super Mario Bros. Vielleicht muss ich es dann einfach von Anfang an in den Händen halten und durchzocken. Das Gameplay war ein bisschen langsamer als man es von Mario gewohnt ist und alles hat sich etwas träge angefühlt. Ich denke aber, das von Nintendo ein qualitativ hochwertiges und unterhaltsames Spiel erwartet werden kann und es ein Pflicht-Titel für den 3DS wird.
Luigi's Mansion 2
Der kleine Bruder des großen Mario (nicht von der Körpergröße her) ist in 3D zurück. Luigi's Mansion hatte für mich schon auf dem Gamecube einen gewissen Charme. Es war bunt, mit hübscher Grafik und sehr lustigen Einlagen sowohl von Luigi, als auch von den Geistern und allem, was dort geschah. Dies ist bei Luigi's Mansion 2 nicht anders, sogar noch besser. Ich starte im Labor von Prof. E. Gadd der mich kurzerhand in meine Einzelmoleküle zerlegt und mich direkt vor dem Geisterhaus wieder zusammensetzt. Dann durch die Gartentür geschlichen und mit einer Videosequenz eines ängstlichen Luigi hinein ins Geisterhaus. Die Grafik fällt direkt ins Auge, überall kleine Details, bunt und erneut gestochen scharf. Betätigt man den Staubsauger, fängt sofort alles an zu wackeln und sich zu bewegen, was nicht niet und nagelfest ist.
Der Staubsauger besitzt natürlich auch einen negativen Modus und kann dazu benutzt werden, Gegenstände wegzublasen. Denn überall können sich versteckte Münzen oder andere Dinge verstecken. Die Musik ist stimmig und die Soundeffekte sind toll. Man merkt von Anfang an, dass das Spiel zum schmunzeln anregen soll und witzig gemeint ist. In einem Gespräch der Nintendo-Mitarbeiter habe ich mitbekommen, dass es ein Testscreening gab und wohl die ersten Geisterkreationen zu gruslig für die Kids waren, deswegen wurden diese überarbeitet und entschärft. Ich fand sie sehr ulkig und amüsant, weil sie den armen Luigi immer ärgern, der entsprechend reagiert. In einem Raum z.B. konnte man mit A auf die Motorhaube drücken und das Auto hat gehupt. Als ich den Raum wieder verlassen wollte, hupte es doppelt so laut und ein Geist saß am Steuer der Luigi auslachte, weil er sich natürlich erschreckt hat. Danach gab es einen Kampf. Die Steuerung sieht dabei so aus: Das CirclePad ist klar, damit steuert man Luigi. Mit L pustet man und mit R saugt man mit dem Staubsauger auf Luigis Rücken. Mit A kann man mit seine Taschenlampe aufblitzen lassen. Je länger man sie gedrückt hält, umso intensiver ist der Blitz. Mit X und B kann man den Staubsauger nach oben und unten neigen, was aber ebenfalls mit dem Gyrosensor machbar ist.
Der Kampf an sich läuft wie folgt ab: Man muss die Geister zuerst erstarren lassen. Dies macht man mit der Taschenlampe. Sobald man die Geister "geblitzt” hat, bleiben sie erschrocken stehen und es erscheint eine Zahl über dem Kopf bei den leichten eine 10 bei den schwereren eine 30. Diese zeigen die Sekunden an, die man hat, um den Geist zu fangen. Sofort muss man natürlich den R Knopf drücken, um den Geist anzusaugen. Dieser wehrt sich natürlich und zieht Luigi ein wenig umher und man muss ihm hinterherlaufen. Währenddessen erscheint immer mal wieder der A-Knopf, sprich: man kann den Geist beim Ansaugen erneut blitzen, womit sich dann die Sekundenzahl verringert und der Geist schneller im Staubsauger landet.
Die Effekte sind sehr cool gemacht, der Staubsauger saugt mit einem grünen Strahl, während beim Blitzen orangene Strahlen drumherum erscheinen, wie bei den Protonenstrahlern der Ghostbusters. Wenn wir schon bei den Effekten sind: sehr beeindruckend wurde es, wenn der Raum sich verdunkelte und es blitzte und donnerte. Im nächsten Raum mit einer riesigen Treppe wollte ich nach oben gehen, doch auf einmal klappten sich die Stufen zu einer Rutsche zusammen und Luigi gleitet auf dem Bauch wieder Richtung Boden. Kurz darauf erschien wieder ein Geist der ihn prustend auslachte.
Später kommt man in die oberen Räume und sieht einen Gang mit Ritterrüstungen an der Seite. Sobald man hindurchläuft, fangen diese an, nach Luigi zu schlagen, d.h., die Beine in die Hand nehmen und schleunigst mit dem (Y Knopf) durch den Raum rennen, statt nur zu gehen.
Was natürlich wieder auffällt, ist, dass man alles Mögliche aufsaugen kann, von Tischdecken, Vorhänge, Münzen, Geldscheine bis hin zu kleinen Spinnen, die sich von der Decke abseilen. So verstecken sich z.B. Schatztruhen unter Decken, die man erst einmal wegsaugen muss, um sie zugänglich zu machen. Der Nachfolger von Luigi's Mansion bietet also, eigentlich wie jeder Nintendo Titel viel Liebe zum Detail und dürfte für Jung und Alt gleichermaßen Spaß machen.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=d-wNyai2DPo
Fazit DStroke: ...deshalb auch gleich mein Fazit dazu. Das Spiel sieht super aus, schöne Grafik, passend zum Stil und dem ängstlichen Luigi zuzuschauen macht einfach Spaß. Ob es aber ein richtiger Must-Have-Titel ist, muss jeder selbst entscheiden, weil Luigi's Mansion doch nicht ganz so anspruchsvoll scheint wie Super Mario. Das jüngere Publikum wurde ja auch angepeilt, wie man hörte. Technisch ist der Titel auf jeden top!
Fazit Deadman: Das Spiel macht genau den gleichen Eindruck, wie der Vorgänger auf dem GameCube. Der Grafikstil ist super und passt zu dem Spiel, und das Gameplay mit dem Staubsauger und die Geisterjagd machen einfach Spaß. Vorallem, wenn das Licht aus geht und Blitze kurzzeitig die Räume erhellen oder man mit der Taschenlampe durch dunkle Korridore schleicht, kommt eine super Atmosphäre auf. Der 3D-Effekt treibt das alles noch auf die Spitze und sollte die Spielzeit nicht zu gering ausfallen bekommt man ein super Spiel geboten. Da es von Luigi's Mension noch nicht so viele Ableger gibt und das Gameplay so relativ frisch wirkt, vermute ich dass Luigi's Mansion 2 gegenüber Super Mario Bros. 3DS wohl überlegen und unterhaltsamer ist.
Kid Icarus: Uprising
Kid Icarus bot uns zwei verschiedene Erfahrungen an. Zum Einem gab es, wie auf den Bildern zu sehen, AR-Karten. Insgesamt 8 Stück (Pit, Fighter, Stachjaw, Hewdaw, Palutena, Medusa, Monoeye, Magnus) mit denen automatische 1vs1-Kämpfe durchgeführt werden können, ausgelöst durch A drücken, wenn man 2 Karten gegenüberlegt. Bei Nintendo of Europe weiß man allerdings noch nicht viel über die Karten, v.a. wurden diese sehr schnell an den Tisch geklebt, sodass man auch nicht weiß was auf der Rückseite war. Sicher ist aber, dass es im Stile japanischer Sammelkartenspiele oder "Magic: The Gathering" ablaufen wird, dass jede Karte ihre Angriffs- und Verteidigungsstärke besitzt. Ebenso waren die Karten in 4 Farben unterteilt. Der AR Effekt ist natürlich sehr cool und sieht gut aus und die Action im Kampf ist recht einfach gehalten, aber trotzdem nett anzuschauen. Das ist aber natürlich nur ein kleines Gimmick und eine richtige Demo gab es natürlich auch noch.
Die Kid-Icarus-Demo unterteilte sich in 3 Level mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Jedes dieser Level begann mit einem Flugabschnitt und anschließend mit einem Third-Person Laufabschnitt. Es galt, für jeweils beide Abschnitte Bosse zu besiegen. Nach der Levelauswahl konnte man eine von ca. 7 Waffen aussuchen. Als Standardwaffe gab es das Schwert, das typisch für eine ausbalancierte Attacke zwischen Stärke und Feuerrate steht. Andere Waffen unterscheiden sich in eben diesen Eigenschaften und bringen vielleicht sogar eigene Spezialattacken mit sich.
Die Steuerung ist simpel. Mit dem Steuerkreuz oder Pad konnte man Pit auf dem Bildschirm bewegen. Gleichzeitig bewegte man das Zielkreuz mit dem Stylus über den unteren Bildschirm. Dazu kommt abschließend der Feuerknopf mit L. Spezialattacken konnte man durch das Tippen auf den unteren Bildschirm in der unteren linken Ecke ausführen. Diese sind durch blaue Kreise symbolisiert und müssen erst durch aufzusammelnde Punkte aufgeladen werden.
Soweit wir das in der Demo gesehen haben, konnte man bis zu drei solcher Angriffe speichern und dann beliebig einsetzen (Starfox lässt grüßen). Die Steuerung in den Laufabschnitten unterscheidet sich zu den Flugleven nur in der Möglichkeit, mit dem Stylus die Kamera zu drehen, wenn man das Zielkreuz an den Rand des Bildschirms bewegt, was sich ab und zu etwas träge verhielt. Nicht zu vergessen sind Ausweichmanöver in beiden Spielmodi, die durch das zweimalige Antippen einer Richtung auf dem Pad ausgelöst werden.
Wie bei allen 3DS-Titeln an diesem Abend bietet auch Kid Icarus eine super Grafik, was sich vorallem in den Wolken und am Wasser bemerkbar macht. Der 3D-Effekt ist, wie in allen Flug- oder Rennspielen, bei denen eine schnelle Vorwärtsbewgung durch das Bild geht, optimal und bringt ein geiles Feeling mitsich. Bei Kid Icarus macht sich das vorallem bei Flügen durch Wolken im Himmel oder waghalsigen Flugeinlagen durch Gebirgsketten und nahe an der Wasseroberfläche am deutlichsten bemerkbar. Der untere Bildschirm zeigt Bilder im Comicstil und Unterhaltungen, welche als Tutorial oder Storyfortführung dienen, natürlich mit Sprachausgabe kombiniert und einem euphorischen Pit. Allerdings hat man wenig Zeit darauf zu schauen, da die Action keine Pause macht, also mit Lesen ist da nicht viel.
Das Fluglevel und natürlich auch das Lauflevel bieten typisch für diese Art von Spiel viel Action, und ständig füllen neue Gegner den Bildschirm, so das immer etwas los ist. Natürlich gibt es überall Effekte und Blitze und andere Sachen zu sehen, die bei solchen Feuergefechten nicht fehlen dürfen. Man besitzt eine Lebensenergieanzeige, die durch das ständige Einsammeln kleiner Herzen zerstörterter Gegner aufgeladen werden kann. Alles in allem ein buntes Actionspektakel, das keine Langweile aufkommen lässt. Kleine Feinheiten, wie Medusas Hand, die plötzlich durch die Wolken kommt und sich langsam wieder absenkt, peppen das Drumherum zusätzlich auf.
In den Laufpassagen konnte man die Gegner natürlich auch aus der Entfernung abschießen, näherte man sich ihnen aber, hat Pit sie auch automatisch mit "Melee-Attacken" angegriffen. Eine letzte Eigenheit der Laufpassagen waren Schatztruhen, die sehr spärlich verteilt darauf wartetenm von Pit kaputt gemacht zu werden, um deren Inhalt einzusammeln.
1. Welt (Leicht): The Return of Palutena (Bekanntes Video): Flug durch den Himmel, über Berg und Wasserlandschaften, sehr farbenfroh und bunt. Das Lauflevel ging durch eine antike griechisch aussehende Stadt, bis zu einem Tempel.
2. Welt (Mittel): Magnus and the Dark Lord: Ein sehr dunkel wirkendes Level, wirkt, als würde man durch Höhlen fliegen, die mit dunkelblauen Blitzsäulen gespickt sind.
3. Welt (Schwer): Heads of the Hewdraw: Das Level auch sehr düster gehalten mit violetten Blitzen und Gegnern.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=AIai28Qman4
Fazit DStroke: Kid Icarus hat mich überrascht. Dass es geil aussieht, keine Frage. Aber ich finde, es ist wie Sin & Punishment, was nicht schlecht ist, aber mich nicht lange gereizt hat. Das ist hier irgendwie anders, der Stil und die Action, der 3D-Flug und Lauflevel kombiniert - einfach ein rasantes Abenteuer. Das mit den AR-Cards ist nett, mal schauen wie sich das entwickelt. Ist aber schon so gut wie gekauft!
Fazit deadman: Die Flugpassagen macht echt Spass und die Action lässt nur wenig Zeit, die wunderschöne Grafik und Landschaften in 3D zu genießen. Das Laufen war ein wenig umständlich und das Kameradrehen sehr schwerfällig, aber vielleicht hab ich mich auch nur doof angestellt. Wie bei Starfox gibt es hier eigentlich pausenlos Action, was ich sehr cool finde und vorallem die Flugaction hat mich mit 3D und der Grafik sehr beeindruckt, sodass ich das Spiel auf jeden Fall ausprobieren werde, sobald es erscheint.
Kirby Mass Attack
Diesen Titel haben wir auch nur kurz angespielt. Man steuert einen oder mehrere Kirbys per Touchpen und man zeichnet oder tippt die Richtung an, wohin sie gehen sollen. Tippt man dabei in die Luft, springen sie an dieser Stelle. Zudem kann man noch eine Flugroute zeichne,n die die Kirbys dann entlang fliegen, was in der Demo auch von Nöten war. Auch kann man die Kirbys durch Wischbewegungen mit dem Pen gegen einen Baum werfen, um Früchter herunterzuschütteln.
Das Ziel in dem Demolevel war es, sich an einen Vorsprung zu hängen und genug Gewicht aufzubringen, damit sich da ein verbogener Weg öffnet. Mit 4 Kirbys war es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich und so müssen höchstwahrscheinlich genug Kirbys gefunden oder mitgebracht werden, um den Mechanismus erfolgreich zu betätigen.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=UWjbH3NwSxM
Fazit DStroke: Das Spiel hatte eine niedliche Knuddeloptik und wirkte auf den ersten Blick etwas hektisch, aber die Idee mit den vielen Kirbys war interessant, mehr hat man aber nicht gesehen, um sich ein richtiges Urteil bilden zu können. Für Fans sicher interessant.
Fazit Deadman: Ein kleiner, netter und lustiger Jump'n'Run Ableger mit typischem Kirby-Gameplay und -Charme und ein paar neuen innovativen Ideen. Für jüngere Spielefreunde und Fans von Kirby sicherlich eine Probespielrunde wert.
Nintendo DS
Dragon Quest Monster Joker 2
Dragon Quest musste direkt man von Beginn an starten und wer Rollenspiele kennt, der weiß, dass es sich ewig hinziehen, kann bis man überhaupt mal etwas machen darf. Das Spiel erinnert aber automatisch an die alten Dragon-Quest-Teile. Man startet in einem Dorf und darf sich das Tutorial von einem Mann anhören. Der lässt einen dann das Dorf erkunden, in dem sich auch kleine Slimes aufhielten. Um aus dem Dorf herauszukommen, was ich natürlich auch probiert habe, der Chef mich aber gleich wieder zurückgewissen hat, hätte wohl etwas gedauert und man musste bestimmte Aufgaben erledigen. Weiter haben wir aber aufgrund des Aufwands nicht gespielt.
Video-Quelllink: www.youtube.com/watch?v=LflFupm1ZQI
Fazit DStroke: Naja, also dass alte Dragon Quest IX hat schon Spaß gemacht, da die Gelegenheit kurz war und wie deadman schon im Video witzelt, nahm man sich dann letztendlich doch mehr Zeit für die wesentlich interessanteren Titel für Wii und 3DS... :)
Fazit Deadman: War da was? Ich habe mit einem NPC geredet und einen Slime im rundenbasierten Kampf, wie man ihn aus Dragon Quest oder Final Fantasy, kennt, besiegt. Die Grafik ist DS-Standard und auf dem DSi XL kam sie mir recht verpixelt vor, aber wie soll's auch anders sein, wenn man den ganzen Tag brilliante 3DS-Grafik gesehen hat. Deshalb geb' ich mal keine Meinung zu dem Titel ab.
• deadman *, 60.224 Zeichen •
User-Kommentare
| Yoshi rox Registriert: 04.09.2010, 20:10:36 |
Kommentar #1 vom 10.07.2011, 15:29:11 Uhr Vielen,vielen Dank für den extrem langen Beitrag! ; ) |
| TheUnknown * Registriert: 08.05.2010, 09:25:43 |
Kommentar #2 vom 10.07.2011, 16:02:09 Uhr Ja, danke DStroke und deadman. Toller Bericht! :) |






















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