Dragon Ball FighterZ - Vom Wieder-Kind-sein

Kolumne vom 30.09.2018, 21:12

Meine Vergangenheit mit Dragon Ball
Meine Rezension zum neuesten Saiyajin-Prügler Dragon Ball FighterZ habt ihr ja hoffentlich alle gelesen. Doch es gibt noch einiges, was ich zu diesem Thema loswerden wollte. Daher versuche ich mich jetzt an einem neuen Format - der Post-Review-Kolumne!

Dragon Ball zog sich durch meine Kindheit und Jugend. Ich gehöre in die Generation, die sowohl die ursprüngliche Dragon-Ball-Serie als Kind, als auch Dragon Ball Z als Teenager genießen durften. Ich ging darin auf. Ein damaliger Freund von mir hatte alle Mangas der deutschen Version, scheute sich jedoch davor, mir diese zu leihen. Und somit erinnere ich mich noch gut daran, wie ich einen ganzen Tag auf seinem Bett verbrachte und es tatsächlich schaffte, alle 42 Bände am Stück durchzulesen.

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Damals hatte man noch Zeit für sowas. Wir sind nach Hamburg ins Kino gefahren, um den hierzulande veröffentlichten Kinofilm zu sehen und legten zusammen. um die restlichen auf DVD zu kaufen. Videospiele durften natürlich auch nicht fehlen. Dragon Ball Advanced Adventure gehört noch heute zu meinen Lieblingsspielen auf dem GBA, die Dragon-Ball-Budokai und -Budokai-Tenkaichi-Disks haben sich damals wochenlang in unseren Konsolen für uns abgeschunden. Auch Werke wie Dragon Ball Online wurden mit großen Erwartungen verfolgt.

Doch dann hörte es fast schlagartig auf. Ein neuer Stern am Horizont war erschienen und setzte volle Segel in mein Fanherz. Doch um One Piece soll es heute nicht gehen... Dennoch: Dragon Ball verlor für mich den Reiz. Dragon Ball GT interessierte mich überhaupt nicht, war es doch nicht mehr vom Schöpfer selbst kreiert worden. Spiele kamen zwar immer noch heraus, wie etwa die beiden Dragon-Ball-Xenoverse-Teile, doch auch diese ließen mich eher kalt. Es war auch die Zeit, in der Jump alles unter ihrem Banner zusammenwürfelte und gute Spiele, wie die beiden für Nintendos Handhelds, und eher mittelmäßige Werke wie Battlestadium D.O.N. oder J-Stars Victory Vs. auf den Markt brachte. Ich liebe Ruffy und seine Crew, auch Narutos Cast hat etwas für sich, doch gegen die schon fast gottgleichen Kräfte aus dem Fundus rund um Son Goku, hatten diese für mich nie eine realistische Chance.

Meine Gegenwart
Auch wenn ich den Release von "Kampf der Götter" und "Ressurection F" mit einem wachen und einem schlafenden Auge verfolgte, hielt ich den Zug für abgefahren. Zu lange war es her und Dinge wie Kult oder Trend waren mir mittlerweile egal. Ich würde es sicher irgendwann mal nachholen, wenn es zum Beispiel auf Netflix verfügbar würde.

Doch dann schlug Dragon Ball FighterZ zu! Dieses Spiel sah atemberaubend aus, das dafür verantwortliche Studio hatte schon manch andere Perlen in diesem Genre erschaffen und es traf einfach einen Nerv bei mir. So eine lang unterdrückte Sehnsucht, diese gewisse Art von Nostalgie. Und ich habe die Online-Beta mehr gesuchtet als jede andere Demo zuvor. Es brachte mich auch dazu, mir zwei Dragon-Ball-Super-Mangas aus der örtlichen Bücherei auszuleihen um mich mit der mir unbekannten Materie auseinanderzusetzen. Und auch wenn es, ähnlich wie Dragon Ball GT, von einem anderen Autor erschaffen wurde, fühlte es sich nach einer Heimkehr an. Die Filme stehen immer noch auf meiner Liste.

Als also Dragon Ball FighterZ für die Switch angekündigt wurde, war mir klar: Ich muss es haben! Wie konnte ich es da nur ungeachtet an mir vorbei gehen lassen!? Mehr noch! Neben den im Review angemerkten Kleinigkeiten vermochte es das Spiel, mich vollends zu überzeugen. Ich hatte lediglich mein allgemeines Online-Game-Problem: Nach einer langen Zeit im Tutorial und ersten Siegen im Arcade Mode, traf ich online auf andere Spieler, bei denen ich einfach kein Land sah. Die Ernüchterung macht sich mit jeder weiteren Niederlage breit. Doch inzwischen weiß ich ja, es ist nicht das Ende der Welt, in einem Spiel nicht der Beste zu sein.

Jetzt ihr
Und somit habt ihr es. Die Vergangenheit und Gegenwart eines ehemaligen - und jetzt wieder aktiven - Dragon-Ball-Fanboys. Ich werde zwar jetzt nicht gleich nach kaufbarem Merchandise suchen, doch ich werde solange meine Freude aus dem mir vorliegenden Spiel ziehen, wie es mir möglich ist. Und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass irgendwann dasselbe mit One Piece geschehen wird, was Dragon Ball FighterZ gelungen ist.

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Wie ist das mit euch? Habt ihr ähnliche Verbindungen zu Dragon Ball? Oder anderen Serien? Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Spielen gemacht? Haben sie eure Abstinenzphane beendet? Kommentiert fleißig und sagt mir bitte auch, ob ihr diese Art Kolumne gerne öfter sehen möchtet.

Rolf Belmont *, 4.683 Zeichen •

Kommentare

KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #1 vom 01.10.2018, 14:37:53 Uhr
Kurz Mal vorab, auch wenn ich die Kolumne nur überflog, hoffentlich find ich Mal die Zeit: ich hab den gt Hass nie wirklich verstehen können, aber allgemein, wo ich es letztens wieder gesehenen habe: es ist einfach nicht gut bzw. gut umgesetzt.
Was super angelangt hab ich schon gedacht dass Akira toryiama wieder der Autor ist bzw. einen erheblichen Teil dazu beiträgt, mindestens zeichnerisch....
Aber dann würde es auch erklären warum es (zumindest für mich) nur so ein lieblos zusammengewürfelter Schrott ist....
Lunk *
Lunk
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Kommentar #2 vom 03.10.2018, 01:45:21 Uhr
Dragon Ball ist für mich ein seltsames Phänomen. Ich persönlich verbinde sehr viel damit, weiß aber tief in mir, dass sowohl die Serie(n), als auch der Manga an ziemlich heftigen Problemen leiden, die das Ganze rückblickend doch schon ein arg plagen. Dennoch kann ich, wenn ich beispielsweise mal wieder auf einen Clip dazu stoße, selten wieder wegschalten, da die wirklich ikonischen, großen Momente, bis heute durchaus sehenswert sind. Es ist oftmals schubweise, sodass das Interesse dann mal für einige Tage oder Wochen da ist, dann wieder verblasst, nur um dann, einige Monate/Jahre später, wieder mit 50% seiner vollen Kraft zurückzukehren. Meistens sind es, wie du sehr schön dargelegt hast, eben solche Spiele, welche das Interesse derart neu entfachen und es ist schön, dass die Marke weiterhin für tolle Spiele verwendet wird.

Budokai Tenkaichi 2 & 3 sind außerdem wirklich großartige Spiele, die man heute noch billig für die Wii erwerben kann, vielleicht sogar sollte. Selbst, wenn man keine Wii hat, sollte man sie im Regal stehen haben.


Kauft sie einfach, die sind wirklich gut.
Tarik
Tarik
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Kommentar #3 vom 03.10.2018, 02:09:55 Uhr
Mit Dragon Ball Super geht es mir ähnlich wie mit den neueren Star Wars-Filmen:
"Kommt nicht ans Original ran, aber bevor gar nichts Neues kommt, nehme ich es mit."
Ich weiß, dass (sowohl bei DB als auch bei SW) dort viele anderer Meinung sind als ich und es kaum ertragen, wenn Marken kaputt gemacht werden, aber mein Gott, ich denke mir: Episode 4 - 6 (SW) und die alten Folgen (DB/DBZ) kann mir ja keiner mehr nehmen, womit ich wieder beim Motto in den Anführungsstrichen oben bin.

Nun wo ich das losgeworden bin, sei gesagt, dass beide Filme gar nicht so übel sind.
Der zweite schafft sogar endlich mal den Wunsch vieler Fans, dass nicht alles ausschließlich auf Goku fokussiert ist und von ihm abhängt, sondern auch Vegeta mal "fähig genug" ist.

Die Serie (Dragon Ball Super) hingegen ist ein zweischneidiges Schwert. Es gibt einige wirklich total bescheuerte Episoden (z. B. die mit Arale) und diese Sailer Moon-Kriegerinnen des einen Universums nerven ebenfalls tierisch, aber davon ab ist es nett, neue DB-Action zu bekommen und die meisten Kämpfe im Turnier der Kraft sind sehr sehenswert.

Zu Dragon Ball FighterZ: Ich besitze es noch nicht, dies wird sich jedoch ändern. Die Rezensionen der schon länger erhältlichen Versionen für PC und Konsolen bestätigen, was man denkt, wenn man sich einmal Bewegtmaterial auf YouTube ansieht: Das Spiel sieht wirklich unglaublich authentisch aus und bewegt sich sowohl visuell, akustisch als auch von den bekannten Gesten und Moves der Charaktere so stark am Original, dass man denkt, man würde den "Anime spielen". Ich wage sogar zu sagen: Bei keinem anderen Lizenzspiel war es augenscheinlicher, dass die Entwickler eingefleischte Fans sind.
KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #4 vom 03.10.2018, 19:42:45 Uhr
Zitat von Lunk:
Dragon Ball ist für mich ein seltsames Phänomen. Ich persönlich verbinde sehr viel damit, weiß aber tief in mir, dass sowohl die Serie(n), als auch der Manga an ziemlich heftigen Problemen leiden, die das Ganze rückblickend doch schon ein arg plagen. Dennoch kann ich, wenn ich beispielsweise mal wieder auf einen Clip dazu stoße, selten wieder wegschalten, da die wirklich ikonischen, großen Momente, bis heute durchaus sehenswert sind. Es ist oftmals schubweise, sodass das Interesse dann mal für einige Tage oder Wochen da ist, dann wieder verblasst, nur um dann, einige Monate/Jahre später, wieder mit 50% seiner vollen Kraft zurückzukehren. Meistens sind es, wie du sehr schön dargelegt hast, eben solche Spiele, welche das Interesse derart neu entfachen und es ist schön, dass die Marke weiterhin für tolle Spiele verwendet wird.

Aha..... könntest du das alles näher erläutern??........
TheUnknown *
TheUnknown
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Kommentar #5 vom 03.10.2018, 22:02:46 Uhr
Wieso, ist doch verständlich, was er schrieb?
Rolf Belmont *
Rolf Belmont
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Kommentar #6 vom 04.10.2018, 07:18:47 Uhr
Zitat von KirbyNKE:


Zitat von Lunk:
Dragon Ball ist für mich ein seltsames Phänomen. Ich persönlich verbinde sehr viel damit, weiß aber tief in mir, dass sowohl die Serie(n), als auch der Manga an ziemlich heftigen Problemen leiden, die das Ganze rückblickend doch schon ein arg plagen.

Aha..... könntest du das alles näher erläutern??........

Die offensichtlichen Probleme kann ich vermutlich erläutern. Dragon Ball ist quasi das Paradebeispiel des Action Shonen Genres. Der Held muss immer weiter getrieben werden ohne die Formel groß zu verändern. Immer wird noch eine Schippe drauf gelegt, etablierte Limitierungen gesprengt und neue, mächtigere Elemente eingeführt. Aber, wie erwähnt, leiden viele Serien unter dieser Formel. Ich habe selbst viele der Mangas abgebrochen, da es für mich nicht mehr relevant genug schien. Bleach, Katekyu Hitman Reborn!, Naruto oder Shaman King zum Beispiel. Aber auch Tenjo Tenge.
Was mich dann bei der Stange hielt, waren neue Arten mit Situationen umzugehen oder ein von Vorne herein klaren Endpunkt haben. Ranma ½ ist hier als gutes Beispiel zu nennen. Auch One Piece versucht zumindest dieses Konzept zumindest teilweise aufzulockern. Muss Oda auch, aufgrund der wachsenden Größe der Strohhut-Bande.
Für den Anime ist das Alter natürlich ausschlaggebend und die allseits gehassten Filler. Gokus Kampf gegen Freezer geht wie lange? 20 Episoden? Und das obwohl der Planet in fünf Minuten explodieren soll!

Ich warte jetzt auf den erstbesten Naruto-Fan, der mich für meine Aussage in der Luft zerreißt...
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #7 vom 04.10.2018, 10:41:06 Uhr
Als Kind fand ich DragonBall nervig, weil es im Grunde immer kurz vor Digimon oder Pokemon lief. Oder stattdessen, weswegen ich noch angefressener war. Aber DBZ habe ich verfolgt,denn als Kind hat man doch alles irgendwie verfolgt, aber nicht immer. Zumal es wichtig im Freundeskreis war, da habe ich dann auch das Paninialbum gehabt. Wie zu Pokemon und Digimon auch. Aber wichtiger blieben mir Digimon und Detektiv Conan. DragonBall war schon immer langweilig, wobei DragonBall noch einen Rahmen hatte, den DragonBall Z irgendwann abgeschafft hat. Außerdem war mir Goku immer zu struntsdoof, weswegen ich die Serie nie als "MostSee" empfinden konnte. Weswegen ich nicht verstehen kann wieso der in Smash rein soll, zumal er nicht mal eine Videospielfigur ist. Aber von Dragonball Fans erwarte ich nicht viel.

Es ist schon bemerkenswert, dass sich die deutschen Synchronstudios für Detektiv Conan und teils Digimon doch den Arsch aufreißen und für Dragonball nicht. :D
KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #8 vom 04.10.2018, 15:55:00 Uhr
Zitat von TheUnknown:
Wieso, ist doch verständlich, was er schrieb?



Zitat von KirbyNKE:
an ziemlich heftigen Problemen leiden, die das Ganze rückblickend doch schon ein arg plagen.

Wo bitte hat er seinerseits diese seiner Meinung nach oder nach seinem Eindruck "heftige Probleme/Probleme", näher beschrieben oder erläutert? Das wird nirgends ersichtlich....jeder hat ja ne andere Wahrnehmung.
Des Weiteren ist "mein Interesse" als Fan, nicht schubweise sondern stetig...(also für mich halt, muss ja nicht für jeden so sein, so meinte ich das)
KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #9 vom 04.10.2018, 16:03:51 Uhr
@Rolf: das was du geschrieben hast, muss auch nicht unbedingt sein oder für ihn (oder alle) gelten..."offensichtlich" ist das ganz bestimmt nicht...
außerdem bist du nicht darauf eingegangen dass dir womöglich ein Fehler unterlaufen ist beim wiederkehrenden Erfinder als erneuten Autor für Super..., denn den Manga als Ausgangspunkt für den Anime hat definitiv Akira geschrieben. (Edit: wobei das ja nichtmal so im Text steht?? Habe ich da was überlesen gehabt? :kratz::denken:)
Das was du schon richtig genannt hast, und DAS ist Fakt, ist dass es im Anime einfach für die meisten Menschen, (in Z wohlbemerkt) ZU VIEL Gekämpfe gab und da sind der Humor und die spannenden Haupt-und Nebenstorys zwar nicht untergegangen, aber es hat ewig gedauert bis es dann doch mal weiterging, was anderes gezeigt wurde, oder es war ne zeitlang einfach nur langweilig etc....ein zweiter Punkt, speziell für das deutsche Publikum, ist dass, gerade bei den actrionreichen Szenen, viel gekürzt, geschnitten und zensiert wurde...
Lunk *
Lunk
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Kommentar #10 vom 04.10.2018, 19:20:51 Uhr
Zitat von KirbyNKE:


Zitat von TheUnknown:
Wieso, ist doch verständlich, was er schrieb?



Zitat von KirbyNKE:
an ziemlich heftigen Problemen leiden, die das Ganze rückblickend doch schon ein arg plagen.

Wo bitte hat er seinerseits diese seiner Meinung nach oder nach seinem Eindruck "heftige Probleme/Probleme", näher beschrieben oder erläutert? Das wird nirgends ersichtlich....jeder hat ja ne andere Wahrnehmung.

Des Weiteren ist "mein Interesse" als Fan, nicht schubweise sondern stetig...(also für mich halt, muss ja nicht für jeden so sein, so meinte ich das)

Eigentlich ging ich davon aus, dass die meisten Menschen, die mit der Reihe vertraut sind, auch über viele der größten erzählerischen Probleme Bescheid wissen, aber wenn du magst, kann ich dir auch gerne ein paar davon nennen.
Es ist kein Geheimnis, dass Akira Toriyama von Anfang an völlig planlos vor sich hingeschrieben hat und diese fehlende Weitsicht führte, je mehr Zeit verstrich, zu immer mehr Retcons und Logiklöchern, die die Geschichte plagten. Diese Entwicklung zeigt sich am simpelsten dadurch, dass Dragon Ball als Comedy begann und mit der Zeit immer mehr Fokus auf (simples) Drama und die kämpferischen Konfrontationen zwischen Gut und Böse legte. Selbst da muss man zwischen zwei Ären unterscheiden:, und zwar der, in der ein großer Fokus auf asiatische Kampfkünste lag und der, in der es plötzlich zu Science Fiction wurde. Das Problem war dabei schlichtweg, dass wir uns in derselben Kontinuität befinden, in der Goku zu Anfang seines Abenteuers ohne Probleme jemanden auf den Mond schicken konnte und dann einige Jahre später ein großes Trara daraus gemacht wurde, dass er nicht im Weltall atmen könne, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten Freezer.

Am schlimmsten wurde es aber in der Cell-Saga, die ich hier mal als exemplarisches Musterbeispiel nehmen möchte:
  1. Trunks kommt in die Vergangenheit und behauptet, dass C19 und C20 seine Welt verwüstet hätten, nur um dann nochmal aufzutauchen und zu behaupten, dass es ja doch andere Cyborgs waren.
  1. Da der Autor eindeutig keine Vorstellung davon hatte, wie Zeitreisen in seinem Universum funktionieren, wurde mal eben so erklärt, dass es unterschiedliche Universen sind und Trunks zurückkehrte, um wenigstens eines davon zu retten. Wenn man länger darüber nachdenkt, wird man erkennen, dass er nur zurückkehrte, weil er beliebt war und nicht, weil der Plot dies unbedingt gebraucht hätte. Es hat das bisher recht simple Prinzip der Zeitreisen eigentlich nur noch deutlich schlimmer gemacht, als es hätte sein müssen.
  1. ALLE Figuren außer Bulma handeln komplett out of character, nur um die Geschichte voranzutreiben und Dr. Gero nicht schon Jahre vor dem Angriff der Cyborgs ausfindig zu machen, um ihn zu eliminieren. Goku mag ungebildet sein, aber ihm war das Wohlergehen seiner Freunde/Familie immer deutlich wichtiger, als ein guter Kampf, wie man gut an Radditz erkennen konnte. Seitdem er als Saiyajin deklariert wurde, war er plötzlich wie ein wildes Tier, dass seinem Trieb nach einem guten Kampf stets gegenüber allem anderen den Vortritt ließ.
  1. Dies ist der endgültige Punkt in der Handlung, an dem die menschlichen Kämpfer allesamt irrelevant werden und bestenfalls glorifizierte Cameos haben. Eigentlich begann dies bereits am Anfang des Z-Teils, aber hier verliert Kuririn dann auch jegliche Relevanz, die er jemals hatte.
  1. Das Konzept des Super Saiyajin wirkt hier bereits komplett aufgebraucht und man hat mal eben so beschlossen, dass die Regel, es dürfte nur alle 1000 Jahre einen davon geben, nicht mehr gilt, einfach, damit das laufende Klischee Vegeta noch ein bisschen mitmischen darf.
  1. Cells "großes Mysterium" wurde vollkommen verhunzt, da er sehr schnell seine Herkunft und seine Pläne erklärt, was ihn von Anfang an zu einem bedrohlichen, aber auch langweiligem Gegenspieler macht.
  1. Es ist die übliche, "die Helden haben nur minimale Erfolge, bis Goku/Gohan auftauchen und den Tag retten"-Handlung, wie man sie bereits seit der Piccolo-Saga kennt.
  1. Gohan wurde zum Ende dieser Saga ganz klar als neuer Held der Serie aufgebaut, nur um ihn in der nächsten Saga, wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen.
  1. Toriyamas Zeichnungen wurden zu etwa diesem Zeitpunkt im Manga deutlich schwächer und mit weniger Aufwand produziert.

  1. Dies betrifft allgemein die TV-Adaption, aber was dem Anime wirklich das Genick bricht, ist diese unfassbare Streckung in den einzelnen Folgen. Ich habe nichts gegen Filler, aber wogegen ich durchaus etwas habe, ist es, Szenen, die eindeutig zusammengehören, auseinander zu reißen, nur, weil man so eine riesige Angst davor hatte, den Manga irgendwann einzuholen. Erst letztens habe ich mir mal wieder die Piccolo-Saga angeschaut und es war wirklich absurd, wie oft von den relevanten Handlungssträngen zu Bulma und Konsorten ins Kame-Haus geschaltet wurde, nur damit sie inhaltslose Phrasen von sich geben und in die Luft starren, um die Zeit der Episode so stark zu strecken. Sowas passiert leider in jeder einzelnen Saga und ist einer der Gründe, warum ich mir, wenn dann, nur noch Kai in seiner Gesamtheit anschauen würde.

Uff, hier hast du ein paar Gründe, warum ich Dragon Ball mittlerweile eher kritisch betrachte. Dabei ist das nicht einmal 1 % von dem, was wirklich negativ zu erwähnen ist.
Rolf Belmont *
Rolf Belmont
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Kommentar #11 vom 04.10.2018, 20:31:59 Uhr
Zitat von KirbyNKE:
@Rolf: das was du geschrieben hast, muss auch nicht unbedingt sein oder für ihn (oder alle) gelten..."offensichtlich" ist das ganz bestimmt nicht...

Ich maße mir mal an zu behaupten, dass wenn ein Genre generell unter einem Problem leidet, es doch eindeutig offentsichtlich ist. Es gibt halt bessere und schlechtere Arten damit umzugehen. Schlechtere Variante ist unser Thema - Dragon Ball - und zu den besseren Umsetzungen zählen (meiner Meinung nach) One Piece, Naruto und HunterXHunter.

Zitat von Lunk:
Das Konzept des Super Saiyajin wirkt hier bereits komplett aufgebraucht und man hat mal eben so beschlossen, dass die Regel, es dürfte nur alle 1000 Jahre einen davon geben, nicht mehr gilt, einfach, damit das laufende Klischee Vegeta noch ein bisschen mitmischen darf.

Gohan wurde zum Ende dieser Saga ganz klar als neuer Held der Serie aufgebaut, nur um ihn in der nächsten Saga, wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen.

Wobei es nicht wirklich ein Konzept in den Super Saiyajin gab, eher eine Art mittelalterliche Volkssage. Überlieferungen über Legenden. Sowas kann sich im Nachhinein ja immer als Falsch herausstellen, daher bin ich über diese Entwicklung auch nicht böse. Zumal der wirkliche Legendäre Super-Saiyajin ja noch später etabliert wurde - und noch später als Witzfigur endete...

Den psychologischen Aspekt hinter Gohan finde ich wiederum sehr interessant. Da er sich im Kampf gegen Cell als doppelter Super-Saiyajin nicht im Griff hatte und viel zu überheblich wurde, beschloss er aus freien Stücken diese Verwandlung nicht mehr zu verwenden, auch wenn er dadurch Nachteile erleidet. Im Anime-Filler wurde er zu Beginn der Boo-Saga zwar noch etwas behandelt, das kann man aber auch getrost beiseite lassen. Viel wichtiger ist hier sein späteres "Training" auf dem Planeten der Kaio-Shin, wo er noch einmal als immer noch großer Teil des Hauptcasts dargestellt wurde.
KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #12 vom 05.10.2018, 16:26:46 Uhr
Zitat von Lunk:
Uff, hier hast du ein paar Gründe, warum ich Dragon Ball mittlerweile eher kritisch betrachte.

Also wenn ich mir das so durchlese, dann strotzt das wirklich, dein Kommentar und der Inhalt so von Arroganz und Eifersucht, weil die Serie so erfolgreich ist. Dann stell du mal sowas auf die Beine, was die Leute lieben und damit aufwachsen, das glaube ich nämlich kaum....Diese ganzen "Probleme" die du genannt hast, sind alles DEINE Empfindungen und WENN ÜBERHAUPT stimmen da auch nur einige Leute, und auch nur bei einigen Dingen überein, ist ja logisch. Jeder hat ne andere Interpretation und Empfindung, ist ja auch in Ordnung und deswegen wollte ich es nur detaillierter wissen, was DEINER MEINUNG nach halt merkwürdig/nicht in Ordnung (gibt es immer, aber warum sollte man die sendung/manga überhaupt mögen, wenn das überwiegt)etc. Des Weiteren hat JEDES Buch, jeder Film, jede Serie usw, sowohl erzählerische, als auch visuelle, inhaltliche und Umsetzungsfehler, Harry Potter ist ein gutes Beispiel dafür.

Zitat von Lunk:
Dabei ist das nicht einmal 1 % von dem, was wirklich negativ zu erwähnen ist.

Ist ja schön für dich, wieso schreibst du dann nicht, was du so "wirklich" negativ deiner Meinung nach empfindest, statt hier diese übertriebenen Dinge niederzuschreiben, in der du dir anmaßt jeder würde so denken, was ja wie gesagt, natürlich nicht so ist. Bei manchen Menschen muss ich echt lachen!! :heul:

Zitat von Lunk:
Es ist kein Geheimnis, dass Akira Toriyama von Anfang an völlig planlos vor sich hingeschrieben hat und diese fehlende Weitsicht führte, je mehr Zeit verstrich, zu immer mehr Retcons und Logiklöchern, die die Geschichte plagten. Diese Entwicklung zeigt sich am simpelsten dadurch, dass Dragon Ball als Comedy begann und mit der Zeit immer mehr Fokus auf (simples) Drama und die kämpferischen Konfrontationen zwischen Gut und Böse legte. Selbst da muss man zwischen zwei Ären unterscheiden:, und zwar der, in der ein großer Fokus auf asiatische Kampfkünste lag und der, in der es plötzlich zu Science Fiction wurde. Das Problem war dabei schlichtweg, dass wir uns in derselben Kontinuität befinden, in der Goku zu Anfang seines Abenteuers ohne Probleme jemanden auf den Mond schicken konnte und dann einige Jahre später ein großes Trara daraus gemacht wurde, dass er nicht im Weltall atmen könne, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten Freezer.

Das stimmt alles so nicht, und wieder sind das alles eigene interpretationen. Das Genre ist insgesamt Fantasy und so kann es sein, dass Goku über übermenschliche Kräfte verfügt, jedoch nicht im Weltall atmen kann. In Fantasy muss nicht alles unserer Logik, der Physik, den (Natur-)Gesetzen entsprechen, bzw. das was die Wissenschaft bis jetzt weiß. dann bräuchte es kein Fantasy zu sein. Bei den Ären stimme ich zu, da Science Fiction deutlich zunimmt, vor allem in der Trunks Saga, aber insgesamt bleibt es doch und immernoch Fantasy.
Es mag ja sein, dass Toryiama völlig "planlos schrieb", wobei du das ja vermutlich im Web aus Biographien oder sonstigem entnommen hast. So ist es meistens bei einer gerade erfundenen Serie, der Fokus lag auch eher auf den Charakteren und nicht der Handlung, wodurch ja Dragon Ball (1!) und allgemein die Serie authentischer rüberkommt. Es ist kein Geheimnis, dass der Nachfolger Z dann actiongeladener und für eine erwachsene(re) Zielgruppe bestimmt ist. Aber das mit der fehlenden Weitsicht zu behaupten, nö da muss ich ganz klar wiedersprechen. Toryiama ist ein Genie (und nein ich bin kein Fanboy oder sonstwas von ihm, es ist einfach ein Fakt), er kam mit immer neuen Ideen und hat die Geschichte und Charakterentwicklung miteinander verbunden. Die Storys sind anspruchsvoll und ineinander geschlossen.

Zitat von Lunk:
Trunks kommt in die Vergangenheit und behauptet, dass C19 und C20 seine Welt verwüstet hätten, nur um dann nochmal aufzutauchen und zu behaupten, dass es ja doch andere Cyborgs waren.

Kennst du die Geschichte überhaupt wirklich?? Das hat schon seinen Grund, weshalb es dann andere Cyborgs, vor den eigentlichen gibt. C19 und C20 waren in seinem Universum C17 und C18, jedoch wurde das Raum-Zeit-Continuum durch Cell (der ja zuvor schon in SEINE Zukunft gereist war) vollkommen durcheinandergebracht. Dr Gero entscheidet sich dann, C17 und 18 erstmal als ultimative Waffen ruhen zu lassen und entwickelt eben die 19 und 20, einschließlich sich selbt in der jetzigen Dimension "unserer Freunde". Das ist auch der Grund, warum 17 und 18 von Grund auf ganz anders sind, lieb, sogar hilfsbereit usw, aber das muss ich jetzt nicht näher erläutern, wenn man die geschichte kennt, oh mann :bang:

Zitat von Lunk:
wird man erkennen, dass er nur zurückkehrte, weil er beliebt war

Ja, weil er der Sohn Vegetas ist, warum sollte er dann nicht zurückkehren :lach: das war eine große Überraschung für die meisten, nur mal so.....was ja auch den weiteren Verlauf Vegetas und seine Wesensveränderung (weiter) ebnet...

Zitat von Lunk:
Es hat das bisher recht simple Prinzip der Zeitreisen eigentlich nur noch deutlich schlimmer gemacht, als es hätte sein müssen.

Zeitreisen in Romanen, Erzählungen usw aber auch allgemein sind ein sehr komplexes Thema. Da ist nicht mit "einfach so und simpel". Wenn Trunks nicht aufpasst, verändert er die Welt (seine Dimension) wieder zum negativen oder eben nachhaltig, wie auch immer, unerwünscht, oder eben erwünscht, wie in der eigentlichen Dimension der Zuschauer. Aber ich weiß was du meinst, manchmal ist es eben wünschenswert, etwas mehr Erklärungen zu liefern und sich auf bestimmte Dinge festzulegen und nicht zu switchen. Aber andererseits wo bleiben dann noch die Fantasien der Zuschauer, die sich alle möglichen Dinge eben dann noch zusammenreimen und ausdenken können. Irgendwo müsste es die Grenze zwischen alles mögliche detalliert erklären und für die Zuschauer "liefern" und nicht zu viele offene Fragen hinterlassen, aber trotzdem noch das ein oder andere sich so oder so vorstellen/ausmalen können......

Zitat von Lunk:
als ein guter Kampf, wie man gut an Radditz erkennen konnte

Goku ist, neben dem familiär, das du gennant hast, altruistisch, gutmütig usw und warum sollte es kein guter Kampf sein, nur weil er ihn nicht töten und verschonen wollte?? Das ist erneut deine persönliche Interpretation und genau das ist auch einer der Gründe, warum Dragonball für viele so wichtig ist. (auf den ersten Satz bezogen, falls das jetzt nicht klar war...)
Goku ist eben grundlegend anders, als andere Sayjajin weil er mit dem Kopf aufgestoßen ist. Es stimmt, dass er auf einmal "mehr Lust verspürt", als er erfährt, dass er einer ist......oh nein halt, das war ja schon immer so, :augenroll: vor allem im Verlauf des Originals, sowohl die Qualität der Kämpfe, als auch die enorme Lust auf diese und seine Erfolge. Goku wächst mit seinen Erfahrungen und Erfolgen (so wie das in der Realität für jeden sein sollte...)
Goku verschont Vegeta, aber nicht Freeza, da er erkennt, dass in Vegeta auch etwas gutes steckt, aber Freeza durch und durch böse ist. Spätestens wo Freeza Kuririn umbringt, und seiner ganzen Familie droht, kennt er keine Gnade. Es wäre langweilig, wenn er nicht auch immer mal Schwierigkeiten hätte und es nicht auch mal aussischtlos für ihn und alle wäre. Oder er alle Feinde in Null-Komma-Nichts besiegen könnte, weil alle gleich stark bzw. schwach gewesen wären....
Und das sind auch nur Bruchstücke von dem, was allein diesen Aspekt angeht....

Zitat von Lunk:
wie ein wildes Tier, dass seinem Trieb nach einem guten Kampf stets gegenüber allem anderen den Vortritt ließ.

nö, die Familie und Freunde sind ihm trotzdem noch am wichtigsten.....

Zitat von Lunk:
Dies ist der endgültige Punkt in der Handlung, an dem die menschlichen Kämpfer allesamt irrelevant werden und bestenfalls glorifizierte Cameos haben. Eigentlich begann dies bereits am Anfang des Z-Teils, aber hier verliert Kuririn dann auch jegliche Relevanz, die er jemals hatte.

Das ist auch nur eine Halbwahrheit, klar mit den anderen Kämpfern stimme ich zu, die hätte der Autor immer mal wieder implizieren müssen, es geht immer (nur) um die Sayjajins. Aber Kuririn beispielsweise ist in fast jedem Handlungsstrang enorm wichtig, auf Kamek auf jeden Fall und später, wenn schon nicht in den Kämpfen, dann für andere Dinge, Dragonballs usw. Aber Dragon Ball besteht auch nicht nur aus Kämpfen, obgleich das der Kern der Serie sein mag.

Zitat von Lunk:
Das Konzept des Super Saiyajin wirkt hier bereits komplett aufgebraucht und man hat mal eben so beschlossen, dass die Regel, es dürfte nur alle 1000 Jahre einen davon geben

Da wäre auch mehr Erklärungsbedarf von Seiten Toryiamas von Nöten gewesen, das stimmt. Ich meine jetzt das Thema allgemein, aber nicht die strikte, konservative Einstellung, ja wenn es doch bis jetzt so war, wieso auf einmal anders...:ugly: Goku wurde auch schon von seinem Großvater erzogen, er ist halb Mensch. (ich beziehe mich nicht halb mensch, halb Affe, sondern auf die Erziehung)
Was den Super Saiyajin anbelangt, ist ja logisch. Die beiden schießen halt aus ihrer Komfortzone und durch ihren starken Willen heraus. Bei den Nachkommen ist es noch offensichtlicher, dass diese stärker werden und einfacher zu Supers werden können. (was sie bei GT ganz offensichtlich verhunzt und komplett, versäumt haben leider)
Das sind eigentlich alles Stärken der Serie und du siehst das alles zu strikt/eng, dass man nur einem bestimmten Faden folgen dürfte...diese langweiligen und ätzenden Geschehnisse, die nur einer strikten (Wert-)Vorstellung folgen oder nur bestimmte ("gesellschaftliche") Regeln beachten dürften, würde ich gerne mal sehen (nicht wirklich)...

Zitat von Lunk:
Cells "großes Mysterium" wurde vollkommen verhunzt, da er sehr schnell seine Herkunft und seine Pläne erklärt,

Naja das ist ja sein Problem. Das macht das Ganze aber dann nicht automatisch langweilig. Es stimmt, es hätte noch viel länger hinausgezögert werden können (müssen), aber andererseits ist es ja auch erstmal nur Piccolo, der es als erster erfährt, die andern müssen ja alles noch rausfinden.

Zitat von Lunk:
Es ist die übliche, "die Helden haben nur minimale Erfolge, bis Goku/Gohan auftauchen und den Tag retten"-Handlung, wie man sie bereits seit der Piccolo-Saga kennt.

Gohan wurde zum Ende dieser Saga ganz klar als neuer Held der Serie aufgebaut, nur um ihn in der nächsten Saga, wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen.

Das sind so die einzigen Punkte, wo ich womöglich komplett zustimme....siehe oben.
es wäre schön gewesen alle Charaktere vernünftig mit einzubauen, auch auf verschiedene Wege und Art und Weise die Gegner/Feinde was auch immer zu besiegen oder zu überführen.

Zitat von Lunk:
Erst letztens habe ich mir mal wieder die Piccolo-Saga angeschaut und es war wirklich absurd, wie oft von den relevanten Handlungssträngen zu Bulma und Konsorten ins Kame-Haus geschaltet wurde, nur damit sie inhaltslose Phrasen von sich geben und in die Luft starren, um die Zeit der Episode so stark zu strecken. Sowas passiert leider in jeder einzelnen Saga und ist einer der Gründe, warum ich mir, wenn dann, nur noch Kai in seiner Gesamtheit anschauen würde.

Naja gut, wer mag die schon, wenn die schlecht umgesetzt sind?? Wenn da auch spannende(!), witzige, Nebenhandlungen, tiefere Charaktereinblicke usw kommen würden, hätte ich da auch nichts dagegen, wenn gerade ein Kampf pausiert wird, wieso auch?? Dann kann man sich noch gespannter drauf freuen. Aber da hast du Recht, in Z sind leider fast alle, denke ich öde...ähnlich wie bei Detektiv Conan leider....

Zitat von Rolf Belmont:
Ich maße mir mal an zu behaupten, dass wenn ein Genre generell unter einem Problem leidet, es doch eindeutig offentsichtlich ist.

Nö, die Dinge, die du genannt und "erklärt" hast, sind halt so die "Kern"probleme, nennen wir es mal so. Die ich ja so auch in meinem Kommentar natürlich danach nannte und vorher kannte....so wie es halt fast jeder Fan, der sich gut und ausführlich mit der Serie auseinandersetzt, sieht.

Zitat von Rolf Belmont:
Zumal der wirkliche Legendäre Super-Saiyajin ja noch später etabliert wurde - und noch später als Witzfigur endete...

Broly gehört ja auch nicht wirklich dazu mMn, sondern wurde später durch Spin-Offs (Filme und Mangas) der Serie inoffiziell dazugeholt....

Zitat von Pilzkönigreich:
Außerdem war mir Goku immer zu struntsdoof, weswegen ich die Serie nie als "MostSee" empfinden konnte. Weswegen ich nicht verstehen kann wieso der in Smash rein soll, zumal er nicht mal eine Videospielfigur ist. Aber von Dragonball Fans erwarte ich nicht viel.

Naja, wir wissen ja schon dass dir Dragonball so verhasst ist :rofl:, es muss dir ja nicht gefallen. Aber Goku ist höchstens einfältig und naiv, aber liebenswert bitte....:nein::lach: das gehört ja auch zu der Serie und dem Comedy Aspekt, man soll ja drüber lachen....
Ich weiß jetzt aber nicht, was das jetzt mit seinem Auftritt in Smash zu tun haben soll. Ich wär jetzt auch nicht niedergeschlagen und extrem traurig und enttäuscht wenn er nicht dabei ist, dafür gibts ja andere Videospiele des Franchises, aber freuen würde ich mich trotzdem sehr...zumal ja auch bestimmt einige von Sakurais Charakteren urprünglich auch nicht in Videospielen waren? :kratz: bei den ganz unbekannten (oder besser gesagt, weniger bekannten) Kämpfern kenne ich mich nicht aus, hab ich bis jetzt auch nicht recherchiert...

Zitat von Pilzkönigreich:
Es ist schon bemerkenswert, dass sich die deutschen Synchronstudios für Detektiv Conan und teils Digimon doch den Arsch aufreißen und für Dragonball nicht. :D

Aha, genau. Deswegen ist bei DtC auch bei der 333. (mehr oder weniger) Episode schluss....
Dragonball hat ebenfalls eine qualitativ hochwertige Synchronisation und Stimmenvergabe.....
Ligiiihh *
Ligiiihh
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09.05.2012, 20:13:57
Kommentar #13 vom 05.10.2018, 17:40:46 Uhr
Sorry für den Off-Topic, aber ich bin extrem fassungslos über den Post, den ich mir gerade durchlesen musste.

@KirbyNKE: Er hat seinen Post ganz klar als seine eigene Meinung deklariert und ist überaus (!) sachlich gegenüber allen Diskussionsteilnehmern, inklusive dir, geblieben. Das allerste Zitat von ihm, das du in deinem Beitrag erwähnst, stellt das sogar klar. Aber dann Sachen rauszuhauen wie

Zitat:
Also wenn ich mir das so durchlese, dann strotzt das wirklich, dein Kommentar und der Inhalt so von Arroganz und Eifersucht, weil die Serie so erfolgreich ist. Dann stell du mal sowas auf die Beine, was die Leute lieben und damit aufwachsen, das glaube ich nämlich kaum....



Zitat:
Bei manchen Menschen muss ich echt lachen!! :heul:

und ihn klein und kurz zu zitieren, indem du seine Diskussionspunkte einfach mal flapsig "Nö" hier "Nö" da nichtig sprichst und in deiner Argumentation nicht mal selbst in Betracht ziehst, dass du in einigen (eigentlich sogar vielen) Stellen auch nur Ansichtssache vertrittst - sorry, aber ich finde, du solltest wirklich deinen Ton überdenken. Du kritisierst ihn für übertriebene Darstellungen, holst aber selbst in der Polemikkiste meterweit aus, wenn etwas deiner Meinung nicht konform ist, und wirfst mit Fragezeichen und Emoticons um dich, die die Diskussion extrem ins Lächerliche ziehen.

Das einzige, worauf deine Argumentation stützt, ist, dass die Serie erfolgreich war und du ihr deswegen einen Mantel der Unantastbarkeit umlegst. Akira Toriyama als Genie zu bezeichnen und auch noch unangreifbar als Fakt zu deklarieren? Das zeigt doch ganz klar, wie wenig Diskussionswillen du hast, und eigentlich nur breitbeinig deine Ansicht hier auf uns hinablassen willst. Denkst du wirklich, das ist irgendwo eine gute Gesprächsbasis, mit solchen Prämissen zu starten und zu kontern?

Ich schreibe das nicht, um dir eins auszuwischen. Ich kenne dich nicht persönlich, daher kann ich auch keinen Groll oder sonstwas gegen dich hegen. Es geht mir vor allem darum, dass du mit solchen Posts eine unangenehme Diskussionsatmosphäre kreierst.
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
Registriert:
26.12.2010, 01:26:54
Kommentar #14 vom 06.10.2018, 12:35:44 Uhr
Zitat:
Aha, genau. Deswegen ist bei DtC auch bei der 333. (mehr oder weniger) Episode schluss....
Dragonball hat ebenfalls eine qualitativ hochwertige Synchronisation und Stimmenvergabe.....

Sorry. Seit 2007 erscheinen die Filme und seit 2016 erscheinen auch OVAs. (und die SpinOff Serien Magic Kaito und Magic Kaito 1412 sind ebenfalls in Deutschland komplett erschienen) Am 19. Oktober geht es mit Detektiv Conan weiter. Das Synchronisationsteam (Dialogregie, Autoren, Sprecher) wurde kaum bis gar nichts ausgetauscht. Es wurde ausgetauscht wo Verbesserungsbedarf (aufgrund von Fehleinschätzungen der Handlung oder wechselnder Sprecher an Personen die Anfangs unwichtig erschienen) bestand. Die Dame der Dialogregie hat sogar Sprecher reaktiviert für Conan die schon lange nicht mehr sprechen (Episode One)
Man hat das Synchronstudio gewechselt, um die Qualität zu verbessern.Dafür hat sich die Dame der Regie selbst mit eingesetzt. Die wichtigen Sprecherrollen bleiben unangetastet.

Bei DragonBall Kai und DragonBall Super gibt es jede Menge Chaos.^^ Vorallem weil es einige Sprecher gibt die gar nicht mehr sprechen wollten. Sind teils wieder in anderen Produktionen zu hören, aber nicht mehr in Dragonball.

Das ist das was ich weiß.

Und es ist mir egal, dass du zu denen gehörst die Toriyama als "unfehlbar" halten, weil dessen Serie in der Kindheit lief.
Das selbe Problem hat leider auch Digimon. Digimon Adventure und Digimon Adventure 2 werden ebenfalls als "Das ist Digimon und das ist gut. Alles andere ist scheiße." bezeichnet und verschließen sich jeder (sachlichen) Argumentation, weil sie Adventure als kleine Kinder gesehen haben.
KirbyNKE *
KirbyNKE
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Kommentar #15 vom 06.10.2018, 16:20:56 Uhr
@Ligiih: sein Text wurde eindeutig als deklarierte Allgemeingültigkeit und als Meinung und Empfindung, die jeder Fan gefälligst zu haben hat ausgelegt. Des weiteren habe ich auch eindeutig keine Unfehlbarkeit Toryiamas und der Serie behauptet oder dass man sie beide nicht kritisieren dürfe, aber gut lassen wir das jetzt.

@Pilzkönigkreich: das wäre mir neu wenn Conan wirklich als Serie weitergehen würde, glauben tu ich's nicht, bis ich's nicht selbst überprüft habe. Denn darauf warte ich und viele andere schon seit Jahren.
Zu Dragonball wie ich schon erwähnt habe muss mans logischerweise nicht mögen jeder hat ne eigene Meinung, ist ja in Ordnung. Aber ich geh auch nicht hin und sage bei One Piece: dies ist scheiße, das ist scheiße nur weil ich's hasse. Oder "das was ich genannt habe ist auch nur 1 Prozent von dem was richtig scheiße an der Serie ist , das sind eigentlich nicht die wahren Probleme". Dann darf ich wieder daran erinnern, dass du den Protagonisten der Serie als strunzdumm bezeichnest, was Natürlich auch noch zur Meinungsfreiheit gehört, dann aber alle Zuschauer als Hauptschüler und strunzdumm etc. zu bezeichnen ist einfach nur Verleumdung. Deswegen seid ihr zumindest hierauf bezogen die größten Polemiker. Aber gut lassen wir das jetzt ebenfalls.
Ligiiihh *
Ligiiihh
Registriert:
09.05.2012, 20:13:57
Kommentar #16 vom 06.10.2018, 17:31:57 Uhr
Zitat von KirbyNKE:
@Ligiih: sein Text wurde eindeutig als deklarierte Allgemeingültigkeit und als Meinung und Empfindung, die jeder Fan gefälligst zu haben hat ausgelegt. Des weiteren habe ich auch eindeutig keine Unfehlbarkeit Toryiamas und der Serie behauptet oder dass man sie beide nicht kritisieren dürfe, aber gut lassen wir das jetzt.

Kannst du mir bitte diese Deklaration zitieren? Ich finde nämlich ums Erbrechen nicht, wo er seine Streitpunkte als Fakt bezeichnet, vor allem nicht, wo er sagen würde, man müsse als Fan diese Meinung haben (das grenzt schon sehr stark an dreister Unterstellung). Alles, was ich finden kann, ist ironischerweise eine Textstelle, die du selbst zitiert hast:

Zitat von Lunk:
Uff, hier hast du ein paar Gründe, warum ich Dragon Ball mittlerweile eher kritisch betrachte. Dabei ist das nicht einmal 1 % von dem, was wirklich negativ zu erwähnen ist.



Zitat von KirbyNKE:
Des weiteren habe ich auch eindeutig keine Unfehlbarkeit Toryiamas und der Serie behauptet oder dass man sie beide nicht kritisieren dürfe, aber gut lassen wir das jetzt.

So funktioniert eine Diskussion nicht. Du kannst nicht einfach etwas verleugnen und dann das Thema damit abschließen.

Zitat:
Toryiama ist ein Genie (und nein ich bin kein Fanboy oder sonstwas von ihm, es ist einfach ein Fakt), er kam mit immer neuen Ideen und hat die Geschichte und Charakterentwicklung miteinander verbunden. Die Storys sind anspruchsvoll und ineinander geschlossen.

Du hast diesen Satz einfach stehen lassen, ohne ihn wirklich zu begründen. Stattdessen kommt dann so etwas:

Zitat:
Dann stell du mal sowas auf die Beine, was die Leute lieben und damit aufwachsen, das glaube ich nämlich kaum....

Im Prinzip sagst du da: Erfolg gibt dem ganzen Recht und man muss das gleiche Maß an Berühmheit erreichen, um etwas kritisieren zu dürfen? Du kannst nicht den Fanboy-Status von dir abwerfen, aber dann im gleichen Atemzug solche Aussagen tätigen. Das widerspricht sich schon ziemlich.

Auf jeden Kritikpunkt Lunks entgegnest du weder sachlich noch objektiv, sondern sagst lediglich, dass du das lockerer siehst, keine festen Regeln innerhalb der Serienwelt forderst und dir Kontinuität und Konsistenz nicht so am Herzen liegt. Ist ja auch okay, wirklich. Aber dadurch hat Lunk nicht "unrecht" und du bestimmt schon nicht das "Recht", dich über ihn derart lustig zu machen.

Zitat:
@Pilzkönigkreich: das wäre mir neu wenn Conan wirklich als Serie weitergehen würde, glauben tu ich's nicht, bis ich's nicht selbst überprüft habe. Denn darauf warte ich und viele andere schon seit Jahren.

Und daran liest man wieder deinen selektiven, kaum vorhandenen Diskussionswillen heraus, weil du es nicht schaffst, wirklich nur eine Minute lang mal selbst zu recherchieren, ob das wirklich wahr ist, was Plizkönigreich behauptet. Nicht mal der Besuch auf Wikipedia war dir die Zeit wert, obwohl du dir damit die Tippzeit hättest sparen können, zu sagen, dass du es nicht glaubst.

[LINK ZU WWW.PROSIEBENMAXX.DE]

Hat mich keine 30 Sekunden gekostet, herauszufinden, dass sich die Synchronschauspieler ihren Besuch ins Ton-Studio die letzten Monate nicht nur eingebildet haben.

Zitat:
Zu Dragonball wie ich schon erwähnt habe muss mans logischerweise nicht mögen jeder hat ne eigene Meinung, ist ja in Ordnung. Aber ich geh auch nicht hin und sage bei One Piece: dies ist scheiße, das ist scheiße nur weil ich's hasse. Oder "das was ich genannt habe ist auch nur 1 Prozent von dem was richtig scheiße an der Serie ist , das sind eigentlich nicht die wahren Probleme".

Wurde nie so gesagt. Wirklich, zitier mir die Stellen. Du nimmst diese Kritik derart persönlich, dass du vollkommen verkennst, dass das alles diskussionswürdige, unpersönlich vorgetragene Streitpunkte sind, die nie (!!!) als allgemeingültig deklariert wurden. Nie nie nie, ich kann's nicht oft genug sagen, bis du mir die Stellen zitierst, wo jemand wirklich sagt: "Das ist blöd und das ist halt so Fakt, Punkt!" Das waren bislang alles subjektive Empfindungen.

Zitat:
Dann darf ich wieder daran erinnern, dass du den Protagonisten der Serie als strunzdumm bezeichnest, was Natürlich auch noch zur Meinungsfreiheit gehört, dann aber alle Zuschauer als Hauptschüler und strunzdumm etc. zu bezeichnen ist einfach nur Verleumdung. Deswegen seid ihr zumindest hierauf bezogen die größten Polemiker.

Pilzkönigreich hat aus persönlicher Sicht (!), um eine eigene (!) Meinung zu erläutern, eine Fantasie-Figur aus einem fiktiven Serienuniveraum als strunzdoof bezeichnet.

Zitat von Pilzkönigreich:
Außerdem war mir Goku immer zu struntsdoof, weswegen ich die Serie nie als "MostSee" empfinden konnte.

Du hast hingegen dich offen versucht, eine real-existierende Person für ihre Kritik lächerlich zu machen, ihre persönliche Meinung mit halb-erklärten Nicht-mal-Fakten zu untergraben und wirfst mit überreaktionellen Emoticons und Satzzeichen um dich. Der größte Polemiker sind nicht "wir", die du alle in einen Topf wirfst.

Ich denke, es wird Zeit, einzusehen, dass 1. dir gegenüber niemand (!) persönlich wurde, 2. du irrational unsachlich geworden bist und 3. um's kurz zu fassen: Das, was du geschrieben hast, wirklich einfach mal nicht nett war?
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