Bioware Entwickler beschuldigt Zelda: Breath of the Wild, weil Mass Effect: Androma keinen "Fair Shake" bekam

News #20.182: 05.07.2018, 04:44
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Discussion comes up at the 2:52 mark

BioWare dev/Anthem's executive producer Mark Darrah seems to think some of the blame for the backlash over Mass Effect: Andromeda is due to Zelda: Breath of the Wild. Darrah is asked if Andromeda got a fair shake, to which he says no. Darrah believes this is because the RPG genre was quite crowded at the time. When asked for a more specific answer, Darrah says Andromeda launched at the same time as Zelda: Breath of the Wild.

Darrah went into further detail on his comments via his personal Twitter account. You can see his comments here.

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Kommentare

Hobbit
Hobbit
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Kommentar #1 vom 05.07.2018, 09:49:29 Uhr
Ich dachte für EA ist die Switch nicht wirklich existent... Wie kann ein Switchspiel denn dann ihres in den Schatten stellen?
Also die Enttäuschung die ich mitbekommen habe, kam von jemandem, der Botw nicht kennt^^
Andromeda stinkt wohl gegen die eigene Trilogie ab, Spielerisch, Technisch und in der Storry.
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #2 vom 05.07.2018, 11:10:56 Uhr
Andromeda kann man mit einer Trilogie, die zu Ende entwickelt wurde nicht vergleichen. Andromeda ist ein unterhaltsames Spiel. In den ersten beiden Spieldurchgängen wirst du daran Spaß haben, weil du neues entdeckst. Vielleicht auch mehr.
Andromeda hatte aber mit sehr unfairen Verhaltensweisen während der Entwicklung und danach durch unverhältnismäßigen und überzogener, teils unsachlicher Kritik, zu kämpfen. Bioware Austin (die das neue Mass Effect Studio werden sollten, während das Stammstudio in Edmonton an Dragon Age arbeitet.) hatte 5 Jahre Zeit, laut einem Bericht von jemanden der mit Beteiligten der Entwicklung gesprochen hat, hat in Erfahrung gebracht das es sehr holprig war das Spiel zu entwickeln. Die richtige Entwicklung, so wie das Spiel am Ende veröffentlicht wurde, fand nur in 2 Jahren statt. Andromeda hatte also nicht die volle Entwicklungszeit. EA wollte wohl das Spiel so schnell wie möglich rausbringen und nicht die drei verlorene Jahre, in denen auch der Schöpfer von Mass Effect abgesprungen ist, hinten dran hängen. Dafür ist Andromeda aber immer noch ein unterhaltsames Spiel geworden. Das Problem das Andromeda hat, ist das selbe das auch Dragon Age 2 hat, letzteres hat viel Gemeinsam mit Andromeda, und das ist Inqusition. Inquisition hatte sich öfters verkauft und aus irgendwelchen Gründen die besseren Kritiken. Inquisition mit seiner 0815 "epischen" WeltenretterMesiasStory hat leider mehr Verkauft und Zustimmung gefunden als ein Dragon Age 2, dessen Rollenspielaspekt viel größer ist, mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise und seiner nicht0815 epischen WeltenretterMessiasStory (Ich fand es schon episch die Kirche zu sprengen. Mehr davon! Die Art und Weise hätte besser sein können.) und bessere Kritik als Andromeda, dessen Ansatz ebenfalls interessant ist. Eigentlich geht es in MEA um Entdecken, Forschen, Aufbauen und Diplomatie, Natürlich könnte all das auch mit Konflikten verbunden sein, aber statt das auszuleuchten und verliert sich dieser spannende Aspekt schnell in der 0815 "epischen" WeltenretterMesiasStory. Und natürlich die unverhältnismäßigen Kritiken. Zum einen wird ein Spiel das für sich steht, für sich stehen will und mit der Handlung der Trilogie nichts anfangen will, und der Anfang einer neuen Handlung ist, daher es absolut nicht angebracht ist es gleich mit DREI mit DLCs entwickelten Spielen zu vergleichen. Dadurch das in Austin Probleme mit der von EA vorgegebenen Software/Engine Probleme und Personalmangel herrschten wurden externe Firmen engagiert, um vorallem im Animationsteam rechtzeitig fertig zu werden. Es war nicht mehr die Zeit da, um die Animationen von der beauftragten Firma gegenzuprüfen und sie anzupassen. Die Leute haben sich über diese schlechte Gesichtsanimation beschwerrt. Es als Kritikpunkt anzusehen ist vollkommen ok, aber die Art und Weise war es nicht der Rede wert. Auch war es den Kritikern wichtiger einen NPC der nicht mit dem Schminkkoffer umgehen kann als riesen Kritikpunkt zu betrachten und dafür die Entwicklerund das Spiel zu verunglimpfen, als wirklich wichtiges zu kritiseren und dies betrifft bei Handdlungsgetriebenen Spielen nicht die Grafik, sondern was erzählt wird und was nicht. Zu Beginn darf man eine Ausbildung von Ryder auswählen, die dann auch bestimmt ob er ein Biotiker (Magier) ist. Erklärt wird diese Fähigkeit in dem Universum, dass dessen Mutter an der Biotikforschung beteiligt war und Implantate (damit Menschen mit Biotik diese effektiv nutzen können) entwickelt hat. Sie war daher häufig Ezero ausgesetzt, ein wichtiger Aspekt von Biotikbegabung bei Menschen. So kann auch einer der Kinder Biotiker werden.
Allerdings findet diese Tatsache nur ein einziges Mal in der Handlung erwähnung, dass Ryder Biotiker ist. Das ist zu wenig, vorallem, weil es häufig auch um Biotik geht. Kritik ist wie sehr Andromeda wieder eine WeltenretterMesiasStory brauchte, wenn es doch den wesentlich interessanteren Aspekt der Forschrung, Entdeckung und Besiedelung hat? Etwas vollkommen neues in Mass Effect.
Dazu kommt das Mass Effect Andromeda mehr Mass Effect ist (ich habe mich dort sofort wieder gefunden, auch wenn vieles verbessert wurde, dennoch war es Mass Effect), als Dragon Age Inquisition ein Dragon Age war. Dragon Age 2 war das bessere Dragon Age 2. Es hatte leider auch nur 2 Jahre Entwicklungszeit und hatte eine neue unverbrauchte Handlung, der Hauptcharakter hatte eine Persönlichkeit (der Inquisitor ist so blass und farblos, dagegen wirkt der Held von Ferelden wie die Menschlichkeit in Person. Der Inquisitor hat GLück von Thorsten Michaelis gesprochen zu werden, der gibt ihm zumindet etwas Charakter. Michaelis wirkt wahre Wunder.^^). Vorallem hat Dragon Age 2 nicht einfach die gesamte Lore und Entwicklungen umgeschrieben, damit alles passt was es erzählt. Inquisition biegt sich alles so zu recht, wie es gerade gebraucht wird, wenn Inquisition überhaupt versucht es zu erklären. Mit dem DarkFantasy Epos von DAO und DA2 hat das gar nichts zu tun.
Jedenfalls hat Mark Darrah eigentlich gar nichts zu melden dabei,Weder ist seine Erklärung fürs Scheitern von Andromeda einleuchtend, noch hatte er selbst irgendwas mit der Entwicklung von MEA zu tun. Er gehört zum Team Dragon Age, mittlerweile als Chef von Bioware auch Team Anthem.
Hobbit
Hobbit
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Kommentar #3 vom 05.07.2018, 12:43:21 Uhr
Die Kritik, die mir zugetragen wurde, Dreht sich maßgeblich darum, dass das Entdecken und Besiedeln extrem flach ist.

Dass das Spiel zu wenig Entwicklungszeit hatte mag so sein, aber das ist die Schuld von EA, nicht Zelda^^
Und wenn sie Mass Effekt drauf schreiben um mehr Käufer zu haben, müssen sie auch damit rechnen mit der Trilogie verglichen zu werden.
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #4 vom 05.07.2018, 14:33:14 Uhr
Zitat von Hobbit:
Die Kritik, die mir zugetragen wurde, Dreht sich maßgeblich darum, dass das Entdecken und Besiedeln extrem flach ist.

Diese flacht immer dann ab, wenn die WeltenretterMesiasStory sich bemerkbar und Platz schafft. Die Exilanten, der Erstkontakt das Besiedeln, die Handlung darum besteht aus super Ansätzen und ist super spannend. Leider wurde mehr Aufwand in die WeltenretterMessiasStory gesetzt weshalb von dem Entdecken und Forschen prakitsch nur Eos, der erste Planet nach dem Prolog, übrig geblieben ist. Alle anderen Planeten sind Sekundär und nicht wirklich maßgebloich.
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #5 vom 05.07.2018, 15:15:42 Uhr
Aber die Quests der Nexus, auf Eos, größten Teil von Eladeen und Kadara sind die besten Momente des Spiels. Und hier spielt die Weltenretterhandlung maximal eine Nebenrolle.

Mass Effect Andromeda ist ein Mass Effect. Nur ist es weder sachlich noch korrekt die Handlung eines Spiels mit der abgeschlossenen Handlung, die über drei Spiele plus DLCs geht, zu vergleichen. Auch kannst du die Begleiter aus Andromeda höchstens mit denen aus ME1 vergleichen. Alles darüber hinaus ist nicht haltbar. Andromeda hat nicht mal einen DLC bekommen dürfen, damit die Figuren sich entwickeln können. Andromeda ist wie der Beginn einer neuen Trilogie wurde aber aus niederen Gründen abgebrochen.
miscrtnone
miscrtnone
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Kommentar #6 vom 05.07.2018, 20:56:15 Uhr
Selbst ein Jahr nach Release produziert MEA immer noch Kontroversen. Das restliche Interview juckt kaum eine Sau aber die 10 Sek. über MEA werden rauf und runter diskutiert. Da scheint noch ne Menge Leben in dem ME-Franchise zu stecken ;-)
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #7 vom 05.07.2018, 22:38:19 Uhr
Zitat von miscrtnone:
Selbst ein Jahr nach Release produziert MEA immer noch Kontroversen. Das restliche Interview juckt kaum eine Sau aber die 10 Sek. über MEA werden rauf und runter diskutiert. Da scheint noch ne Menge Leben in dem ME-Franchise zu stecken ;-)

Weil Anthem niemand haben will. Die Masse ist zufrieden mit dem was sie haben und die eigentliche Zielgruppe von Bioware interessiert sich nicht für Spiele wie Anthem. Die wollen einen geistigen Nachfolger von Baldurs Gate und Neverwinter Knights haben. Das hat EA aber nicht begriffen und lässt trotzdem Bioware das Spiel mit dem Gedanken einen Destiny Klon zu haben entwickeln. Obwohl Bioware ein Rollenspielstudio ist und kein Ballerspielstudio. Das hätte Dice machen sollen oder EA hätte einen neues Studio mit einem alten Namen aufmachen sollen. Aber nein, man verbrät weiterhin Bioware dran. Egal ob die Veteranen von Bioware das sinkende Schiff verlassen wie die Ratten.
miscrtnone
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Kommentar #8 vom 06.07.2018, 01:16:58 Uhr
Zitat:
Weil Anthem niemand haben will.

Ich glaube schon dass Anthem seine Zielgruppe finden könnte. Wenn die Metacrtic passable ausfällt, dann werde ich es mir auch näher anschauen.

Zitat:
Die Masse ist zufrieden mit dem was sie haben und die eigentliche Zielgruppe von Bioware interessiert sich nicht für Spiele wie Anthem.

BD und NWN sind uraltes (quasi) PC-only-Zeug. Ich glaube da ist der Markt für Anthem und Mass Effect größer.

Zitat:
Das hat EA aber nicht begriffen und lässt trotzdem Bioware das Spiel mit dem Gedanken einen Destiny Klon zu haben entwickeln. Obwohl Bioware ein Rollenspielstudio ist und kein Ballerspielstudio.

Das muss nix heißen, die Horzion Zero Dawn Macher haben vorher eigentlich nur Killzones gemacht.

Das Releasedatum von Athem liegt echt nicht gut im Februar. Wenn es nicht strahlende Bestwertungen bekommt, dann hat es ordentlich Konkurrenz: Days Gone, Metro Exodus sind für den gleichen Tag terminiert; Crackdown kommt kommt auch im Februar und das Resident Evil 2 Remake kommt Ende Januar genauso Kingdom Hearts 3. Etwas später kommt der The Devision Nachfolger ... (Vielleicht habe ich auch noch etwas vergessen.)
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #9 vom 06.07.2018, 10:49:33 Uhr
Zitat von miscrtnone:
]BD und NWN sind uraltes (quasi) PC-only-Zeug.

Das ist es aber was Bioware Spieler haben wollen. Rollenspiele. Mass Effect ist eigentlich ein Rollenspiel im SciFi Setting, etwas eher unverbrauchtes, statt in einem Mittelalterszenario.
In den Bioware Fanforen herrscht eher Desinteresse. Vorallem nach dem es heißt, dass es kein handlungsgetriebenes Spiel mit Entscheidungsfreiheit, deren dazu gehörigen Folgen und ohne Begleiter und Beziehungen ist.

Zitat von miscrtnone:
Das muss nix heißen, die Horzion Zero Dawn Macher haben vorher eigentlich nur Killzones gemacht.

Bioware kriegt nicht mal MMOs hin. Siehe SWTOR. Und verwechselt OpenWorlds mit MMOs generell. Dragon Age Inquisition besteht aus gähnender Leere und fragwürdigen Nebenaufgaben, die keine eigene Handlung erzählen die entweder zur Haupthandlung oder zur Welt an sich passen. In Inquisition bekommt Aufträge wie von einem alten Mann der zu faul ist seiner Frau am anderen Ende der Karte auf das Grab Blumen zu legen, dafür braucht er den Gesandten einer heiligen Instanz der Mitglied eines alten Ordens ist.
In Andromeda denke ich daran, dass mein Ryder, verantwortlich dafür einen Platz zum Leben zu finden, eine erste Mordermittlung auf der Nexus durchführen soll, die dann auf den ersten Planeten Eos führt, um die Leiche oder was davon noch übrig ist zu untersuchen. Das steht vollkommen im Einklang mit Ryders und dessen hierachischen Position Interesse steht. Dafür sorgen, dass der Verbrecher gefunden wird und angefangen wird ein Sicherheitsnetz aufzubauen das funktioniert. Heißt den Leuten wird dadurch ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit vermittelt. Wesentlich sinniger als irgendwelche bescheurten Blumen auf ein Grab zu legen. Das war eine dämliche inhaltslose HoleundBring Quest für MMOs.
Bioware ist das Mädchen für alles für EA und begreifen nicht, dass sie für reine Ballerspiele bessere Studios haben. Entweder jemand wie Dice oder sie beleben Studios wieder die sie selber zugrunde gerichtet haben.
miscrtnone
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06.11.2016, 17:19:08
Kommentar #10 vom 07.07.2018, 00:29:03 Uhr
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass die ursprünglichen der Biowarespiele-Fangemeinde nicht viele gute Haare an Anthem lässt. Die werden wahrscheinlich auch enttäuscht werden, weil die Spielemechanik und der Fokus ein Anderer sein werden. Und ich kann die Vorsicht gegenüber EA im Allgemeinen und den Verdruss auch verstehen, schließlich haben diese eine lange Historie von Entscheidungen vorzuweisen, die Spielfans erzürnte. Und ich wünsche EA auch dass sie für die eine oder andere Entscheidung ordentlich mehr büßen müssen aber trotzdem kann auch unter der jetzigen Führung ein gutes Spiel entstehen.

Für Nicht-Hardcore-Fan von Bioware, kann Anthem durchaus ein interessanter Genre-Mix werden. Für mich steckt da viel von Titanfall + Diablo drin, beides Speile die ich mag. Die Grafik scheint zeitgemäß zu sein und den Rest gilt es jetzt abzuwarten. Ich denke die Studios sollten nicht xx-Jahre lang immer die gleichen Spiele machen, das hat vermutlich negative Effekte auf Moral und Kreativität.

Ich denke man sollte das Spiel auf keinen Fall vorbestellen (sollte man eigentlich nie aber bei Spielen, bei denen EA involviert ist, im Besonderen nicht ;-), sondern einfach mal die Tests abwarten und sich ein bisschen in-Game-Footage angucken und dann entscheiden.

Aber gerade Nintendo-only-Fans kann das eigentlich ziemlich egal sein. Sie können das ganz lässig verfolgen, denn es wird vermutlich eh nicht für die Switch kommen (läuft nur mit 30 FPS auf den Konsolen, da scheint das Downgradepotential eher gering zu sein + Frostbite + EA ...).
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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26.12.2010, 01:26:54
Kommentar #11 vom 07.07.2018, 11:12:10 Uhr
Zitat von miscrtnone:
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass die ursprünglichen der Biowarespiele-Fangemeinde nicht viele gute Haare an Anthem lässt. Die werden wahrscheinlich auch enttäuscht werden, weil die Spielemechanik und der Fokus ein Anderer sein werden. Und ich kann die Vorsicht gegenüber EA im Allgemeinen und den Verdruss auch verstehen, schließlich haben diese eine lange Historie von Entscheidungen vorzuweisen, die Spielfans erzürnte. Und ich wünsche EA auch dass sie für die eine oder andere Entscheidung ordentlich mehr büßen müssen aber trotzdem kann auch unter der jetzigen Führung ein gutes Spiel entstehen.

Für Nicht-Hardcore-Fan von Bioware, kann Anthem durchaus ein interessanter Genre-Mix werden. Für mich steckt da viel von Titanfall + Diablo drin, beides Speile die ich mag. Die Grafik scheint zeitgemäß zu sein und den Rest gilt es jetzt abzuwarten. Ich denke die Studios sollten nicht xx-Jahre lang immer die gleichen Spiele machen, das hat vermutlich negative Effekte auf Moral und Kreativität..

Dies ist so sehr gewünscht, dass die Veteranen von Bioware einer nach dem anderen plötzlich das Weite gesucht haben von der Firma. Nicht mal mehr die Gründer sind dabei. Die hatten zum Schluss auch nicht mehr viel zu sagen.
EA wollte Bioware, weil es eine stabile Kundschaft hatte und mit dem Namen Geld machen wollte. Die stabile Kundschaft, die ist nach und nach geschwunden. Mit Inquisition und ME3 sind die meisten abgegangen, haben vielleicht verfolgt aber nicht mehr Bioware Spiele gekauft, weil EA viel zu viel mitzureden hatte. Da ist nicht mehr viel von der stabilen Kundschaft übrig. Diese schwindet vorallem dann, wenn alte Namen plötzlich verschwinden und bei anderen Rollenspielstudios auftauchen. :D
Viele dieser bekannten Namen sind unteranderem zu Beamdog gewechselt, einem neuen Rollenspielstudio das von ehemaligen Bioware Entwicklern gegründet wurde das nicht unter EAs Willkür und Ahnungslosigkeit steht.
Ja, Bioware hat auch andere Spiele mal gemacht. Aber wirklich bekannt ist Bioware schlicht durch Baldurs Gate, Icewind Dale, Neverwinter Nights, Jade Empire und Mass Effect geworden. Dragon Age Origins war das letzte RPG das seine Zeit bekommen und genutzt hatte. Dragon Age 2 und Mass Effect Andromeda waren vielversprechend, konnten wegen EA aber nicht zeigen was die Entwickler eigentlich vor hatten. Bei Dragon Age 2 merke ich, dass hier die Lust, Kreativität und der Ehrgeiz den es auch für Origins gab am Werk war, die am Schluss aber an die Grenzen gestoßen ist, die unverrückbar von EA gesetzt wurden. Die schlicht keine Ahnung von der Entwicklung von RPGs haben und von Bioware praktisch für jedes Jahr ein Top Titel von Bioware haben wollten. So wie DICE es mit ihren leb- und geistlosen Ballerspielen macht. Das funktioniert bei guten Rollenspielen aber nicht. Übrigens musste Bioware während der Entwicklung von DA2 gleichzeitig AddOn (das letzte von Bioware, danach wurde Bioware auf den Boden der "Tatsachen" von EA zurückgeholt und es gab keine Erweiterungspacks mehr) für Origins und etliche DLCs entwickeln. Da geht halt Kapazität un Zeit flöten. Das Dank EAs Tunnelblick und Ahnungslosigkeit, hauptsache den Namen Bioware besitzen.
miscrtnone
miscrtnone
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06.11.2016, 17:19:08
Kommentar #12 vom 07.07.2018, 21:10:42 Uhr
Ich hab auch gelesen dass das "alte" Bioware nicht mehr wirklich die alte Besetzung mehr hat. Vermutlich sind die Bioswarefans enttäuscht aber besonders opportun äußern tun sie sich auch nicht. Oder die Hardcorefans, die Anthem nicht wollen, sind eine sehr kleine Gruppe!

Die Negativ/Positv-Bewertungsverhältnis auf der größten Videoplattform Youtube kann ein recht Interessanter Indikator sein. Wenn die Mehrheit etwas überhaupt nicht will oder kein Vertrauen in der Produkt hat, dann bekommen Trailer etc. richtig viele negative Votes im Verhältnis zu den positiven.

Hier z.B. der Trailer von Command and Conquer: Rivals; aktuell liegt dieser bei 2281 positiven Votes zu 54399 negativen:
[LINK ZU WWW.YOUTUBE.COM]

Auf eine positive Bewertung kommen knapp 24 negative. Ich vermute das Spiel wird auf große Ablehnung stoßen und wird es nicht ganz einfach haben. Der Metroid Prime Federation Force Trailer ([LINK ZU WWW.YOUTUBE.COM] ist ebenfalls ein gutes Beispiel, soweit ich weiß hat sich das Spiel auch nicht besonders gut verkauft.

Bei Anthem sieht dies aber anders aus. Das Gameplayvideo ist gerade erst raus gekommen und dort steht es aktuell bei 1223 negativen zu 13654 positiven Bewertungen; runtergebrochen auf eine positive Bewertung kommen lediglich 0,09 negative Bewertungen. [LINK ZU WWW.YOUTUBE.COM]
Das sind Welten, wenn es um öffentliche bekanntgemachte Ablehnung geht.
[Kein neuer Kommentar mehr möglich]
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