EA manipuliert Gamer - damit sie mehr Geld ausgeben

News #18.543: 13.01.2018, 20:24
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Der YouTuber YongYea, der mit seinem kanal erfolgreich Hintergrundgeschehen der Branche analysiert, hat Forschungspapiere von EA gefunden, die den Kunden psychologisch zu mehr In-Game-Käufen führen sollen.

So lässt EA z.B in FIFA 18 die Spieler Online mehrmals gegen eher schlechtere Gamer antreten, um so die Motivation der Spieler zu steigern. Anschließend lässt man den Gamer gegen stärkere Spieler antreten. Der sich stark fühlende Spieler soll nun deprimiert sein und zum Geldbeutel greifen, um sich durch In-Game-Käufe eine neue starke Mannschaft zusammenstellen. EA nennt dieses Vorgehen Unpassendes Matchmaking.

Auch im Singleplayer von StarWars Battlefront 2, soll EA den Schwierigkeitsgrad so steuern, dass die Gegner erst leicht und dann unheimlich schwer sind. Es wäre auch vorstellbar, dass der Single-Player solange langweilig sein soll, bis neue Inhalte hinzugekauft werden.

Der Forschungsbericht ist für jedermann downloadbar. Achtung der Link bringt euch zur Kaufseite.

QUELLE & TEXT: [LINK ZU WWW.CHIP.DE]

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Kommentare

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Kommentar #1 vom 13.01.2018, 20:30:22 Uhr
EA, der Spielspaß sollte vor dem Profit stehen! Ich finde es ja sehr toll, dass ihr den Sportspielen einen Storymodus gibt, aber gezielt den Spieler zu deprimieren, dass ist Verbraucher verarsche. Ich frage mich echt, wann der Zeitpunkt gekommen ist, wo ihr untergeht. Der Erwerb von FIFA 18 rückt in weite verne.
Döner
Döner
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Kommentar #2 vom 13.01.2018, 20:45:01 Uhr
Pay2win wer da für Geld of ausgibt selber Schuld
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #3 vom 13.01.2018, 20:46:48 Uhr
EA hat einige der stärksten Marken und Lizenzen im Haus. Allein für Scifi Reihen haben sie zwei Notfallserien (DeadSpace und Mass Effect) , sollten sie StarWars verlieren. Die FIFA Lizenz verliert EA auch nicht so schnell, der FIFA ist es egal was EA damit anstellt solange es Geld einspielt. Und Fussball Fans sind zu debil und treublöd um sich ein Spiel nicht zu kaufen, um EA eine Botschaft zu schicken. Disney ist der Ruf wichtig genug, um den Lizenznehmer zu ermahnen. Fifa nicht.
Dann hat EA noch Die Sims. Wenn absolut etwas nicht passt, gibt es einen riesigen Gewittersturm sonst sind die Kunden hier nicht leicht zu enttäuschen. Es gibt auch keine Konkurrenz die ernst zu nehmen wäre.
Ligiiihh *
Ligiiihh
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Kommentar #4 vom 13.01.2018, 21:06:42 Uhr
Nintendo hat besonders zu Wii U-Zeiten auch mehrere (relativ!) billig-produzierte oder simpel-gestrickte Spiele rausgehauen, mit der Intention, eben mal schnell Cash-Grabbing zu betreiben, um noch die letzten paar Tropfen aus ihrer todgeweihten Kuh zu melken. Mario Kart 8 hatte beispielsweise keinen Battle Mode, Super Smash Bros. keinen Story-Modus, Mario Party 10 und Ultra Smash Tennis sind DEFINITIV absichtlich unter ihren Möglichkeiten geblieben, um die Produktionskosten niedrig zu halten, etc. Beim 3DS sind auch wiederverwendete Assets ziemlich angesagt gewesen, wie z.B. Kirby Triple Deluxe zu Planet Robobot, Mario Tennis Open und Gold World Tour zu Sport Superstars, Mario & Luigi Dream Team Bros. zu Paper Jam Bros. oder Mario Party Star Rush zu Top 100.

Kurz gesagt: Wundert mich nicht. Bei Konzernen von Größen wie EA, Nintendo oder Sony ist zu erwarten, dass da Profit sehr viel bei der Spielgestaltung mitspricht.
Pilzkönigreich
Pilzkönigreich
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Kommentar #5 vom 13.01.2018, 21:35:52 Uhr
Sakurai hatte doch auf einen StoryMode unteranderem deswegen verzichtet, weil er es nicht gut fand, dass so viele Szenen auf YouTube gelandet sind.
Ligiiihh *
Ligiiihh
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09.05.2012, 20:13:57
Kommentar #6 vom 14.01.2018, 13:40:57 Uhr
Zitat von Pilzkönigreich:
Sakurai hatte doch auf einen StoryMode unteranderem deswegen verzichtet, weil er es nicht gut fand, dass so viele Szenen auf YouTube gelandet sind.

Das hat er gesagt, aber diese Aussage ist für mich nicht überzeugend genug, weil es gegenüber Brawl UND Melee trotzdem ein offensichtlicher Design-Fehler ist, keine begehbaren Welten ins Spiel einzubauen, die in den Vorgängern einen großen Teil des Spielerlebnisses ausmachten. Das ist einfach eine sehr unehrlich gerechtfertigte Einsparung gewesen.
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