Nintendo über VR: "Könnte das Ende bedeuten, wenn wir es wie andere machen"

News #18.547: 14.01.2018, 14:59
Philippe Lavoué, Manager bei Nintendo in Frankreich, erklärte nun, warum das so ist. Nintendo sei einfach pragmatisch veranlagt. Wenn man sich VR anschauen würde, so glaubt er einfach nicht, dass diese Technologie die Kunden überzeugen kann und gerade im Entertainment-Bereich ist die Geduld nicht besonders groß und Kunden wollen eine vollständige Erfahrung. Im Bereich 4K sind seiner Meinung nach entsprechende Displays noch nicht weit genug verbreitet. Und da stellt sich Nintendo einfach die Frage, ob es sich lohnt, in Technologien zu investieren, die noch nicht von sehr vielen Kunden angenommen wurde. Denn das Unternehmen kann nicht in alle Bereiche investieren.

Wenn Nintendo so vorgehen würde, wie das viele andere Firmen machen, das wäre das Unternehmen laut Philippe Lavoué dazu verdammt, zu scheitern. Denn Nintendo ist einfach kleiner als viele andere Unternehmen. Mit der Switch will man eine Konsole anbieten, die sich an den Lebensstil der Kunden anpasst. Man kann sie in verschiedenen Alltags-Situationen nutzen und damit würde man dafür sorgen, dass Videospiele nicht mehr nur ausnahmsweise gespielt werden, wenn man gerade Zeit hat und zu Hause ist, sondern überall und jederzeit.

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