Valve will wieder Spiele machen - so richtig - im "Nintendo-Style"

News #19.034: 09.03.2018, 18:09
Bild

Valve will wieder richtige Spiele machen, nachdem seit Dota 2 Sendepause war und man sich vor allem mit Hardware beschäftigte. Warum und wieso erklärt seine Majestät Gabe Newell selbst und nennt zahlreiche neue Projekte sowie die Ausrichtung als "Nintendo-Konkurrent".

Also so richtige Spiele, keine mit ästhetischen Mikrotransaktionen ausgestattete Multiplayer-Massaker. Das klingt jetzt hart, dürfte vielen Valve-Fans aber so auf der Zunge liegen. Wie kommt's? Seine Majestät Gabe Newell selbst sagte während eines Termins vor Ort, bei dem es um das auf Dota 2 basierende Kartenspiel Artifact ging, dass man wieder Spiele machen will.

Im Detail sprach Newell davon, dass Steam eine Investition in die Zukunft war und dass Artifact das "erste einer Reihe von Spielen ist, die von uns kommen." Selbstironisch ergänzt er: "Nun, das sind doch gute Nachrichten. Hurra! Valve macht wieder Spiele." Valve-Fans können sich also darauf freuen, dass vom Entwicklerstudio mit der Source-Engine wieder Spiele kommen.

Um welche Spiele es konkret geht, bleibt natürlich im Dunkeln. Immerhin nannte Newell den Plural, wir haben also mehrere Schüsse frei, von denen einer vielleicht den eigenen Geschmack trifft. Immerhin bestätigte Newell schon vor einiger Zeit, dass eines davon ein vollwertiges Single-Player-Spiel ist.

"Wir werden darüber nicht heute reden", meint Newell und ergänzt, dass die neue Pfeilspitze im Köcher ist, dass man nun in der Lage sei, Software und Hardware parallel zu entwickeln. Dann blickt er zurück und erklärt, dass seit dem Release von Dota Zeit und Geld in Projekte wie die Vive flossen - auch vor dem Hintergrund der Befürchtung, dass der PC immer mehr eine in sich geschlossenere Plattform wird.

Es sieht also so aus, als würde sich Valve gerade neu positionieren, als Konsolenhersteller. Nun, bevor jetzt jemand Schnappatmung bekommt: Gemeint ist, dass Unternehmen wie Nintendo eben beides realisieren, Hardware- und Softwareentwicklung aus einer Hand. Was das für Hardware ist, bleibt offen. Fraglich aber, wie sinnvoll das ist.

Newell jedenfalls gibt zu, dass er und Valve immer etwas neidisch auf Nintendo waren, weil man da nicht nur an das neue Spielprojekt denkt, sondern gleichzeitig auch an dazugehörige Hardware. Worum es wohl im Kern geht, ist, dass Valve innovativer in diesem Segment agieren möchte, etwa Sprach- und Gestensteuerung für das nächste Portal mit einem Gerät, das auch noch schick aussieht.
amit dürfte klar sein,

QUELLE & TEXT: [LINK ZU WWW.PCGAMESHARDWARE.DE]

Littlelink *, 2.630 Zeichen •

Kommentare

Pilzkönigreich *
Pilzkönigreich
Registriert:
26.12.2010, 01:26:54
Kommentar #1 vom 10.03.2018, 02:05:04 Uhr
Zitat:
Majestät

Wieso? Übertreibt nicht.
[Kein neuer Kommentar mehr möglich]
Eyes on Nintendo auf YouTube Eyes on Nintendo auf Twitter Eyes on Nintendos Discord Server Eyes on Nintendo auf Vimeo Eyes on Nintendo auf iTunes Eyes on Nintendo auf Spotify Eyes on Nintendo auf blubrry Eyes on Nintendo auf TuneIn Eyes on Nintendo auf podcast.de
RSS-XML-Feed: News RSS-XML-Feed: Podcasts RSS-XML-Feed: Reviews
Diese Webseite kann Cookies verwenden. Weitere Informationen dazu findest Du hier.