Dragonball Z: Das Erbe von Goku II

Nintendo Game Boy Advance

[Gast-Review]
Dragonball Z: Das Erbe von Goku II, Covermotiv
Das Erbe des Goku 2 oder auch The Legacy of Goku 2 für den GameBoyAdvance/SP erstreckt sich inhaltlich von der Cyborg-Saga bis zur Cell-Saga. Fans wissen natürlich, was damit gemeint ist. Schade nur, dass die finale Saga nicht eingebaut wurde, was womöglich im dritten Teil geschehen ist. Der ist für uns Europäer aber mal wieder nicht zugänglich; und nochmals verschwendetes Potenzial für die Spieler, die auf so was eigentlich heiß warten und allgemein ab sind. Naja, notfalls holt man sich den dritten Teil eben von Japan aus.

Nun, man startet sogleich als kleiner Junge in einem abgelegenen, steinernen Abschnitt, die Grundlagen des Überlebens in dem Spiel kennenzulernen. Mit A schlägt man, mit B feuert man diverse Energie-Elemente aus. Je nach Spielfortschritt werden den jeweiligen Spielfiguren verschiedene Elemente hinzugefügt. Die Steuerung mag sich anfangs wohl sehr einfach anhören, ist sie zum Glück auch. Das heißt dennoch keineswegs, dass die Kämpfe im Spiel langweilig sind. Sie sind sehr abwechslungsreich, einerseits aufgrund der verschiedenen Aktionsfähigkeiten des B-Knopfes und andererseits, weil man sich z.B. zum Schutz hinter Steinen verstecken kann oder die Gegner selbstverständlich schwieriger werden, etc. Zurück zu unseren Freunden:

Weiter geht's: Das Abenteuer beginnt, ...fast!
Man wacht danach also als Sohn Son-Gokus auf, Son-Gohan, und besiegt nebenbei noch Freezer! Leider bemerken wir schnell, dass es nur ein Traum war und die Freude dauert daher nicht sehr lange an. Gohan geht aber trotzdem aufgeregt nach Richtung Norden: denn dort versammeln sich alle, um Freezer zu empfangen. An jenem Platz beobachten alle erstaunt, wie ein junger Kerl Freezer und seinen schmächtigen Vater einfach so, ohne zu zwinkern, erledigt. Nun ja, da ist also dieser geheimnisvolle Junge aus der Zukunft und das Abenteuer kann beginnen...... Man hat insgesamt betrachtet 6 Spieler zur Auswahl, wobei eine Figur schlichtweg gar nichts kann und somit nicht dazuzählt bzw. für Fans als Dekor oder Sammlerstück dienen kann. ;)

Man hat, selbstverständlich weil es ein kleines RPG ist, Level an seinem jeweiligen Charakter aufzubauen; 50 ist das Limit, aber das reicht locker über das Spielgeschehen hinweg. Neben der Haupthandlung von DragonBall Z, welche Abschnitte ich vorher auch genannt habe, gibt es ziemlich viele Sidequests, was auch natürlich mit einem Pluspunkt zu bezeichnen ist. Sie machen zwischendurch viel Laune, außerdem gibt es Sammelitems, wie z.B. die goldenen Kapseln, die überall, auf der Welt verteilt sind. Und die ist nicht klein! Leidenschaftliche Sammler sind damit beschäftigt, auch wenn die Belohnungen meist mittelwertig ausfallen. ;D Mithilfe von Plattformen, die in den Landschaften verteilt sind, kann man auf die Weltkarte zugreifen.

Nach und nach werden die verschiedenen Level freigeschaltet, wenn die Hauptstory voranschreitet, aber diese sind nicht verfallen, wenn es weitergeht, sondern man kann immer wieder in "alte" Level, um wie gesagt, Items zu suchen oder um zu trainieren ; was ganz praktisch ist, weil ja in jeder Welt andere Gegner sind und man variieren kann und schauen kann, wo und wie es am Besten für jemanden ist. Die Spieler können, wenn sie verletzt sind, entweder in Felsen oder "in" den Gegnern selbst, essen finden, um sich zu stärken oder aber auch die Energie-Chips, ohne die man die Energieleiste nicht mehr aufladen könnte, die eben nach Drücken des B-Knopfes natürlich langsam aufgebraucht wird. Außerdem gibt es die Super-Saiyajin-Funktion, mit der man für kurze Zeit schneller und stärker wird. Leider geht aber die Energieleiste schneller aus, weshalb man sich beeilen sollte. Glücklicherweise kann man aber auch dies im Training stärken.

Die Technik
Also, die Grafik ist wunderbar für den Advance, sie ist leicht niedlich, aber andererseits auch sehr realistisch und vor allem schön und sehr detailliert. Beispielsweise sieht man richtig, das Gras in den Landschaften oder die Haare der Charaktere wehen dramatisch im Wind. Sie ist eine "Von-Oben-Grafik", wie es natürlich in Advance-Zeiten üblich und am besten war, dennoch ist sie manchmal relativ Dreidimensional gestaltet. : )

Der Sound ist ebenfalls prima, die Musikstücke sind sehr atmosphärisch actionreich oder mal ganz ruhig und sinnlich. es hängt meistens von der Umgebung ab und so ein Gefühl hat man dann auch. Lediglich bei einigen Gegnern hätte man es besser einkalkulieren können. beispielsweise ist der Gegner bei 1 oder 2 Leveln drunter oder in einer Ebene noch zu stark, aber wenn man z.B. schon 2-3 Level drüber ist, kann man in klitze-leicht besiegen, aber das ist auch halb dramatisch. Der Humor, ein wenig auch auf den Anime/Manga bezogen, ist ebenfalls nicht zu kurz gefallen, aber es hätte durchaus noch einiges mehr sein können! Und: man braucht circa 5-6 Stunden, wenn man erfahren ist. Also ungefähr 10 Stunden als Neuling. Hört sich sicher auch nicht viel an, aber im Durchschnitt hat ein Mario(Bros.) auch nicht viel mehr. :)

Gesamtbewertung des Spiels:
Also, für Fans ist der Titel meiner Meinung nach sowieso unumgänglich, aber auch für alle anderen, die RPGs oder auch andere Genres mögen, sind damit gut bedient.

Selbst wenn das Spiel ein paar Schwächen hat, aber das hat ja im Allgemeinen so oder so jedes Spiel. Vor allem ist es gut, wenn gerade bei Handhelds, die ja natürlich kleiner sind, als die Konsolen, ebenfalls nicht nur sehr gute Spiele bei rauskommen, sondern sogar sonderbare Spiele. ; )

KirbyNKE *, 5.491 Zeichen, veröffentlicht am 05.09.2012 •
Singleplayer: 90%

Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG
Releasedate: 30.06.2005, Preis: ca. 5-15€, 1 Spieler/in

Bilder

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