Mario Party 3

Nintendo 64

[Gast-Review]
Mario Party 3, Covermotiv
Endlich ist es wieder soweit! Der dritte und somit letzte Mario Partyteil für den N64 ist erschienen. Und im Bezug zum Vorgänger hat sich einiges verändert. Zum Beispiel kann man nun anstatt den ursprünglichen sechs Charakteren Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Wario und Donkey Kong auch noch zwei Zusatzcharaktere, Waluigi und Daisy, steuern. Außerdem gibt es eine neue Spielfunktion, die sich Duellbrett nennt. Auf diesem zieht man zu zweit umher und versucht, den jeweils anderen mit verschiedenen bekannten Nintendocharakteren anzugreifen und zu besiegen. Dabei stehen dem Spieler Herzpunkte zur Verfügung sowie eine Anzahl von Münzen, die er in verschiedenen Minispielen aufbessern kann. Diese dienen dazu, sich neue Nintendocharaktere zum Angriff zu leisten. Dabei verfügt jeder Charakter auch über spezielle Fähigkeiten. Je stärker der Charakter, desto höher ist auch der Preis, den man nach jeder Runde für diesen zahlen muss. Zudem besitzt ein Charakter Angriffs- und Verteidigungspunkte, welche die Stärke des Charakters ausmachen. Ansonsten verläuft das Spiel wie auf einem normalen Spielbrett. Die Spieler würfeln abwechselnd und versuchen, möglichst viele Münzen zu sammeln und seinen Gegner zu übertrumpfen. Sterne gibt es in dieser Form jedoch auf dem Duellspielbrett nicht.

Wo wir auch schon bei dem Grundprinzip von Mario Party angekommen wären. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern hat sich das Prinzip kaum verändert. Man zieht auf Spielbrettern umher, sammelt Sterne und Münzen, kauft sich nützliche Items und absolviert nach jeder vollendeten Runde ein Minispiel. Von denen sind dieses Mal über 70 auswählbar. Eine Neuerung ist zum Beispiel, dass sich die Spieler nun statt einem drei Items auf einmal tragen können. Das Sortiment an Items hat sich um mehr als das doppelte erhöht und besitzen auch eine gewisse Rangfolge, da 4 bestimmte Items nur unter bestimmten Voraussetzungen erhalten werden können. Seit neuestem ist nun auch ein Glücks Guy Feld in die Spielbretter integriert, das beim Betreten die Verdoppelung der Münzenanzahl bedeuten, aber auch ein Fall ins Bodenlose sein könnte. Was genau der Spieler am ende erhält, hängt einzig und allein vom Glück ab.

Spielbretter gibt es dieses Mal 6, wovon eines erst freizuschalten ist, von den Duellbrettern sind ebenfalls 6 verschiedene vorhanden. Das Spiel ist zudem in zwei Arten unterteilt: den Party und de Story Modus. Im Party Modus spielt man wie gewöhnlich auf Spielbrettern, tritt in Minispielen gegeneinander an und duelliert sich auf den Duellbrettern. Im Story Modus gibt es - wie der Name schon sagt - eine Story zum Spiel. Der Spieler muss hierbei alle Aufgaben, die ihm auferlegt werden, meistert, um am Ende gegen den Milleniumsstern antreten zu können.

Ein Nachteil ist, dass das Spiel wie auch die Vorgänger nur wirklich Spaß macht, wenn man es mit mehreren zockt, alleine ist da meist schnell die Luft raus. Das Türsystem hätte man sich auch ersparen können, da es überflüssig geworden ist. Außerdem hätten manche Minispiele ein wenig spannender gestaltet werden können.

Aber alles in allem gibt es viele Neuerungen, die das Spiel zu einem guten Nachfolger machen.

Vorteile:

  1. 2 neue Charaktere
  2. 71 Minispiele
  3. Duellbrettspielsystem
  4. Story Modus
  5. Grafikverbesserung im Vergleich zu Teil 2
  6. Ausgebautes Itemsystem


Nachteile:

  1. Story Modus wird nach einer weile etwas fad
  2. Skelett-Schlüssel überflüssig
  3. Manche Minispiele könnten etwas interessanter sein

Salzklinge, 3.471 Zeichen, veröffentlicht am [?] •
Singleplayer: 72%
Multiplayer: 89%

Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüberhinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
Singleplayer: 78,75%
Multiplayer: 91,33%
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Nintendo 64 Rumble Pak
Releasedate: 16.11.2001, Preis: ca. 15-60€, 1-4 Spieler/innen

Bilder

Mario Party 3, Screenshot #1Mario Party 3, Screenshot #2Mario Party 3, Screenshot #3

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