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Jewel Master - Cradle of Persia

Nintendo DS

Jewel Master - Cradle of Persia, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG
Releasedate: 21.02.2012, Preis: ca. 15-20€, 1 Spieler/in
Ein neuer "Jewel Master - Cradle of..."-Titel ist mal wieder erschienen. Wer Kenner dieser Reihe ist, weiss schon, worum es geht: Edelsteine in Puzzle-Manier abarbeiten und einkassieren, allerdings entsprechend des im Titel genannten Settings. Rom, Athen und andere weltliche Stätten traf es schon, nun trifft es Persien.
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Unsere Aufgabe? Wir bauen das ruhmreiche Herzstück des antiken Persien wieder auf und lüften ein Geheimns, das vor uns noch niemand gesehen hat. Wir sammeln Juwelen, antike Schätze und andere Kostbarkeiten, um das persische Imperium neu zu erschaffen.
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Wie erledigen wir diese Aufgabe? Auf einem Spielbrett, das in viele Einzelfelder aufgeteilt ist, liegen Fische, Gegenstände, Münzen oder Edelsteine. Wir müssen diese Dinge paarweise vertauschen, sodass immer mindestens dreimal die gleichen Symbole neben oder untereinander liegen, damit diese sich auflösen können und unseren Nahrungs- oder Geldbeutel auffüllen. Einige Felder sind gelb, andere rotbraun.
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Und primäres Ziel, in jedem der viele Level diejenigen Felder, die rotbraun sind, in die Auflöse-Kombinationen zu bringen, sodass sie zu gelben Feldern werden. Sind alle Felder des Spielbretter gelb, ist der Level gewonnen und wir können die Güter, also Nahrung und Barschaft, investieren, um das Volk zu sättigen und die persische Zivilisation wieder aufzubauen.
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Natürlich ist die ganze Chose mit dem Aufbau nur die Rahmenstory, die das eigentliche Spiel mit den Spielbrettern und dem paarweisen Vertauschen der Symbole Level für Level umschmückt. Das bedeutet, vor jedem neuen Level erhalten wir Überblick darüber, wie es um den momentanen Ausbau Persiens steht, welches Vermögen wir bislang angehäuft haben und wie es um die Nahrungsmittelvorräte bestimmt ist und können eventuell unsere Barschaft z.B. in neue Gebäude investieren. Zunächst sind dies simple Hütten, die aus ein paar Holzpfählen und etwas Tuch bestehen, später sind die richtige Gebäude und sogar ein Palast für uns, den wir etwa um eine Schatzkammer erweitern können.
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Leider sind die Level allesamt gleich. Sie unterscheiden sich im Aufbau der Spielbretter, sodass auch das Zeitlimit aufgrund der langsam steigenden Komplexität knapper wird, aber es ist trotzdem immer dasselbe: Wir verschieben Symbole um mindestens Drillinge in eine Reihe zu bekommen, dann ist der Level entweder geschafft und wir bauen ein paar Gebäude, oder wir vergeigen es und müssen den Level von Neuem spielen.
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Hinzu kommt allerdings, dass das Gebäudebauen sich nicht real anfühlt. Irgendwie wirkt es, als wäre es völlig egal, was man baut, oder ob man überhaupt baut. Ich möchte um Himmels Willen keine Komplexität eines Sim City haben, aber es wäre schon schick, wenn es von echtem Belang der Entwicklung wäre, was man gerade baut, oder wo genau man bauen könnte - oder ob man überhaupt baut. Stattdessen ist es viel mehr so, dass man seine Kohle nach jedem Level in das nächst mögliche Gebäude investiert und der Rest passiert sowieso, wie es vorgesehen ist.
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Dazu gibt es Zusatzmodi wie die Anforderung, möglichst schnell einen Level zu absolvieren; wozu mir aber einfach die Lust fehlte; es reizte mich beim bisschen, neben dem normalen Spiel, auch hier nochmal Gas zu geben.
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Gelungen ist allerdings das gesamte Setting. Die Musiken sind echt klasse und begleiteten mich oft noch 2-3 Stunden nach einer Spielunterbrechung, sodass ich sie dauernd vor mich hin dudelte. Auch grafisch ist alles paletto. Natürlich, es ist ein Puzzlespiel und die Grafik ist simpel, aber alles in allem passt das Look and Feel sehr gut zusammen, ist detailliert und hübsch anzusehen.
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FAZIT
Der Umfang ist ok und die ca. 100 Level, inkl. diverser kleiner Zwischenaufgaben (wie z.B. Puzzleteile korrekt anzuordnen), können in kleinen Dosen unterhalten. Nach maximal 1-2 Stunden war bei mir aber immer die Luft raus und ich hatte erstmal wieder genug - fühlte mich nach einiger Zeit aber auch wieder motiviert genug, um einige Level weiterzuspielen. Jedoch betraf das immer den Spielbrett-Part, denn der Pseudo-Aufbau-Modus wirkt forciert und geskriptet.

TheUnknown *, 4.089 Zeichen, veröffentlicht am 25.03.2012 •
Singleplayer: 65%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Buschbaum Media & PR GmbH
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG
Releasedate: 21.02.2012, Preis: ca. 15-20€, 1 Spieler/in

Bilder

Jewel Master - Cradle of Persia, Screenshot #1 Jewel Master - Cradle of Persia, Screenshot #2 Jewel Master - Cradle of Persia, Screenshot #3 Jewel Master - Cradle of Persia, Screenshot #4

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