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Pac-Man

Nintendo Entertainment System

Pac-Man, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Kann außerdem auch über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 1993, Preis: 4,99€, 1-2 Spieler/innen
Pac-Man gehört wohl zu den wenigen Urgesteinen der Spieleindustrie, die man zur damaligen Zeit mit Videospielen in Verbindung brachte. 1980 schon erschien nämlich ein Arcade-Spiel mit Namen Pac-Man, heute nichts Besonderes mehr, aber zur damaligen Zeit mit das beste, was auf dem Markt war. Für das Nintendo Entertainment System erschien das Spiel ganze 13 Jahre später, im Jahr 1993. Dass so ein äußerst klassisches Spiel auf der Virtual Console für den 3DS auch wiederum 20 Jahre später veröffentlicht wird, wirft einige Fragen auf. Die wichtigste Frage von allen: Kann ein Spiel aus den 80ern in so einer modernen Zeit wie heute überhaupt bestehen?
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Ein Kuchen auf der Suche nach seinen Krümeln
So ungefähr hätte ich Pac-Man damals beschrieben und genauso würde ich es auch noch heute tun. Sicher, mittlerweile gibt es auch Artworks von Pac-Man, die weniger wie ein Stück Kuchen, dem einfach ein Kuchenstück fehlt, aussehen, aber den Urzeit-Pac-Man verbindet man doch immer mit dieser Gestalt und der Titel beschreibt auch recht gut, worum es in dem Spiel geht. Pac-Man selbst wird durch ein aus der Vogelperspektive gezeigtes Labyrinth bewegt, in denen die "Krümel", vereinzelte gelbe Punkte, aufgesammelt werden müssen. Hat der kleine runde Kerl erst alle verputzt, endet das Level und ein neues beginnt. Mehr als das Steuerkreuz (mal abgesehen zum Starten des Spiels) benötigt man auch nicht, es gibt also nur Bewegung nach oben, unten, links oder rechts. Während des Einsammelns wird Pac-Man aber von quallenartigen Kreaturen umkreist, mit denen man besser nicht den weg kreuzen sollte, denn nur ein Treffer genügt und schon ist ein Leben fort. Diese Quallen bewegen sich mehr oder weniger unkoordiniert durch das Labyrinth, ist Pac-Man in der Nähe, verfolgen sie diesen auch. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, die nervigen Dinger loszuwerden: Indem man einen leuchtenden Punkt einsammelt, kann man kurzzeitig alle Quallenwesen, die man in dieser Zeit berührt, ausschalten. Daraufhin kehren sie ins Zentrum des Labyrinths zurück und starten von dort aus wieder neu - viel Ruhezeit bleibt dazwischen nicht.
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So schreitet man Level für Level voran. Viele Dinge bleiben in jedem Level gleich, nämlich die Anzahl der einzusammelnden Punkte, die Anzahl der leuchtenden Punkte und auch die Anzahl der Gegner bleibt gleich. Eine Sache ändert sich aber: Die Geschwindigkeit. Sowohl Gegner als auch Pac-Man werden zunehmend schneller, sodass man viel fixer reagieren muss, um nicht genau in die Arme des Gegners zu laufen. Da alles schneller läuft, ist auch die Wirkung eines leuchtenden Punktes wieder rascher verpufft, also sollte man in dem Fall lieber meiden, betaumelte Gegner zu berühren. Nutzen kann man die leuchtenden Punkte in späteren Levels dennoch, da die Gegner nicht nur kurzzeitig betäubt werden, sondern auch gleichzeitig ihre Richtung ändern. Und wenn man ihnen doch einmal nicht entkommen sollte, hat man immerhin drei Leben, bevor es endgültig vorbei ist. Danach folgt das altbekannte Prinzip: Man muss wieder von vorne beginnen und alles was bleibt, ist der gespeicherte Highscore in Form einer Bestleistung. Zu zweit funktioniert das Ganze übrigens auch, hier wird sich gegenseitig abgewechselt. Man spielt allerdings nicht zusammen, sondern jeder macht sozusagen sein eigenes Spiel. Spieler 1 absolviert also Level 1, dann ist Spieler 2 ebenfalls mit Level 1 dran usw... scheidet ein Spieler aus, spielt der andere so lange weiter, bis er ebenfalls ausscheidet.
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Zurück in die Zukunft
Wie bewertet man nun so ein Spiel, dessen Erscheinungstermin sich von 1993 bis 2013 hinzieht? Zu NES-Zeiten kann man sich sehr wohl von so einem Spiel beeindrucken lassen, schaut man im Gegensatz dazu 2013 auf seinen 3DS, findet man tausende von Spielen, die wesentlich besser sind. Ob zu zweit oder alleine macht da eigentlich keinen Unterschied, denn wie oben bereits erwähnt, ist jedes Level, bis auf die Geschwindigkeit, völlig identisch. Was damals noch als Wunderwerk galt, ist heute dann doch eher unterdurchschnittlich.

Salzklinge, 4.045 Zeichen, veröffentlicht am 08.03.2013 •
Singleplayer: 58%
Multiplayer: 58%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Nintendo
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
Durchschnittliche Wertung von 2 User/innen:
Singleplayer: 66,50%
Multiplayer: 66,50%
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Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Kann außerdem auch über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 1993, Preis: 4,99€, 1-2 Spieler/innen

Bilder

Pac-Man, Screenshot #1 Pac-Man, Screenshot #2 Pac-Man, Screenshot #3 Pac-Man, Screenshot #4

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