Assault Gunners HD Edition

Nintendo Switch

Assault Gunners HD Edition, Covermotiv
In Assault Gunners HD Edition spielt ihr den Leiter einer Friedenstruppe, die unter dem Namen DAT bekannt ist. An eurer Seite stehen drei weitere Battle Mechs, so heißen die Kampfroboter, die euch dabei helfen, die Migranten der Erde und der Marskolonien vor dem Aufstand der sogenannten ANTS zu retten. Eure Widersacher sagen, sie greifen euch an, um die perfekte Utopie der Menschheit zu erreichen.

Missionsmodus
Doch erstmal müsst ihr einige Einstellungen vornehmen. Als Schwierigkeitsgrade stehen euch leicht, mittel und schwer zur Verfügung. Dann könnt ihr noch wählen, ob ihr es unterbinden wollt, dass eure Kameraden von euch getroffen werden können. Zu guter Letzt dürft ihr noch eure Position wählen. Einerseits gibt es den "Angreifer", der stärkere Angriffe vollstrecken kann und viel Munition bei sich hat. "Schweres Geschütz" hört sich erstmal sehr ähnlich an, allerdings muss diese Rolle mit weniger Munition auskommen, hat dafür aber eine höhere Rate von kritischen Treffern. Als "Blocker", habt ihr eine erhöhte Kondition und Resistenz. Zum Schluss gibt es noch den "Supporter": Erhöhte Geschwindigkeit und Kondition für alle Kampfeinheiten.

Auf dem Missionsbildschirm seht ihr eure Sieg- und Niederlagenbedingung. Beispielsweise ist euer Ziel, alle gegnerischen Kampfmaschinen zu zerstören. Dagegen verliert ihr, wenn ihr kein Leben mehr habt und entsprechend das Zeitliche segnet.

Allerdings gilt es in allen 35 Herausforderungen nicht nur darum, alle Gegner zu besiegen, sondern häufig müsst ihr auch Zonen einnehmen. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Ihr müsst euch nur drei Sekunden lang neben einen Gebietspfosten stellen und dürft nicht aus dem direkten Umfeld, was nur ein paar wenige Meter sind, herausfliegen. Doch dies passiert schneller als ihr denkt, da ihr durch gegnerische Angriffe immer etwas zurückgedrängt werdet.

Einheiten
Als Feinde stehen euch die verschiedensten Maschinen gegenüber. Es beginnt mit kleinen, maschinenpistolenartigen Roboterb auf Beinen, geht über Panzer, bis hin zu fliegendem Gerät. Allerdings lässt die KI gern mal zu wünschen übrig - oft macht eine Kampfeinheiten, obwohl ihr direkt davor steht, eigentlich gar nichts. Trotzdem aufpassen, denn das gilt natürlich nicht immer, und es wimmelt meistens von Einheiten, die euch feindlich gesinnt sind!

Manche Feinde hinterlassen Items, die euch im Kampf, aber auch in der Weiterentwicklung eurer Kampfroboter, helfen können, wodurch ihr beispielsweise eine höhere Gesundheit erlangt. Dagegen füllen die meisten Items beispielsweise eure Munition. Schon bevor ihr das Item einsammeln könnt, seht ihr, welchen Effekt dieses haben wird. Beispielsweise bekommt ihr neue Patronen, wenn ihr ein Item einsammelt, das Grün ist und in der Mitte eine Schusspatrone abbildet.

Im Inferno-Modus stellt sich euch eine feindliche Welle nach der anderen gegenüber. Es wird so lange gekämpft, bis ihr erledigt seid, die Schlachten gehen nämlich bis ins Unendliche. Im diesem Modus gibt es auf den fünf verschiedenen Schlachtfeldern auch schon mal Wände. Erst scheinen sie unüberwindbar, aber dann erkennt ihr eine Lücke, wo ihr euch durchquetschen könnt. Hier fehlt leider eine Bestenliste, wodurch kein Anreiz aufkommt, sich zu verbessern.

HUD/Steuerung
Unten links auf dem Bildschirm wird euch eine Karte angezeigt. Auf ihr könnt ihr anhand von roten Punkten erkennen, wo sich eure Feinde befinden. Die Gebiete die es einzunehmen gilt, werden euch durch blaue Dreiecke angezeigt. Dann seht ihr auf der Karte noch vier Pfeile, die euch anzeigen, wo eure Kampfroboter unterwegs sind, einschließlich euch selbst.

Am linken oberen Rand des Bildschirms seht ihr, wie es euren Gefährten ergeht - euer eigener Gesundheitszustand ist um unteren Rand. Zudem gibt es noch ein Schutzschild, das euch vor den ersten Gegentreffern schützt. Selbstverständlich wird das Schild dabei schrittweise zerstört. Allerdings wird eure Schildenergie auch verbraucht, wenn ihr euch mit L schneller bewegt. Solltet ihr jedoch für einige Zeit nicht getroffen werden oder die L-Taste nutzen, repariert sich die Rüstung auch wieder.

Rechts wird euch noch euer Waffenvorrat angezeigt. Auf X liegt eure Schulterwaffe, auf A eure Hauptwaffe, auf B eure Nebenwaffe und auf Y liegt die sogenannte First. Eines haben alle Waffen gleich: Ihr bedient sie, indem ihr ZR drückt.

Als Captain könnt ihr selbstverständlich auch noch euren Untergebenen befehlen, was sie tun sollen. Mit Steuerkreuz nach oben, verfügt ihr, das ihr alles auf Angriff setzt. Dagegen setzt ihr mit der Pfeiltaste nach links alles auf die Defensive. Eure Kameraden wechseln in den Stand-Bye-Modus, wenn ihr Steuerkreuz nach rechts betätigt. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, mit Pfeiltaste unten eure Kollegen zu stoppen.

Im Hangar könnt ihr euren Roboter weiterentwickeln und anpassen. Habt ihr neue Elemente gefunden oder entwickelt, könnt ihr diese unter Design hinzufügen. Ferner könnt ihr eure Entwicklungspunkte gegen schlagkräftige Updates eintauschen, die beispielsweise eure Verteidigung erhöhen. Auch die Position im Team dürft ihr ändern, soll diese Maschine Angreifer, Schweres Geschütz, Supporter oder Blocker sein. Dabei muss nicht jede Position besetzt werden, sondern ihr könnt ebenso ein Team aus beispielsweise nur Angreifern auf die Jagd schicken.

Technik
Auch wenn HD Edition im Name steht, sieht Assault Gunners HD Edition so aus als wäre es ein Game aus dem Wii-Zeitalter. Zudem fühlt es sich so an, als würde alles im Schneckentempo passieren. Zwar werden die Befehle schnell umgesetzt, aber alles bewegt sich sehr gemächlich. Trotzdem wirklich die Übersicht gleichzeitig etwas chaotisch und unübersichtlich.

In den Leveln hört ihr nur die Geräusche von Kampfmaschinen - die nach meinem Geschmack, etwas zu stumpf wirken. In den Menüs dagegen bekommt ihr unauffällige, elektrische Beats geboten. Also von der visuellen und akustischen Seite her ist Assault Gunners HD Edition ein wenig mau.

Fazit
Assault Gunners HD Edition ist nur einer von vielen Arcade-Shootern. Zwar bietet es zufriedenenstellenden Umfang, doch ähneln sich die Missionen zu sehr. Oft habe ich gegen die gleichen Kreaturen gekämpft und auch die Leveldesigns haben sich widerholt. Die Lust weiterzuspielen verging recht schnell.

Link500 *, 6.320 Zeichen, veröffentlicht am 09.07.2018 •
Singleplayer: 45%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Marvelous
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG
Releasedate: 05.07.2018, Preis: 9,99€, 1 Spieler/in

Bilder

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