Bridge Constructor Portal

Nintendo Switch

Bridge Constructor Portal, Covermotiv
Ihr habt euch beim Aperture Science Enrichment Center beworben. Eine Firma, die nicht gerade für hohe Sicherheitsstandards bekannt ist. Ganz im Gegenteil, die Arbeiter riskieren hier im wahrsten Sinne Kopf und Kragen, um über die Runden zu kommen. Aber keine Sorge, solltet ihr tödlich verunglücken, werden eure Angehörigen informiert.

Rettet die Kammeraden
Wie der Name schon vermuten lässt, dürft in verrückten Testlaboren Brücken bauen, damit die fleißigen Gabelstaplerfahrer von A nach B fahren können. Dafür erstellt ihr mit Stahl und Seilen nicht nur einfache Brücken, sondern auch Rampen, Rutschen - und was euch sonst noch einfällt, um eure Kollegen lebend ans Ziel zu bringen.

Lebend, nun ja, eure Konstruktionen sollen nicht über einen gepolsterten Kinderspielplatz, sondern stattdessen über hochätzende Säurebecken führen. In den meisten Fällen führt der Weg nicht bloß von links nach rechts, denn teuflische Portale verursachen eine Menge Unfug. So passiert es immer wieder, das Fahrzeuge mehr als einmal durch eine Kammer müssen und daher es leicht zu Karambolagen kommt, wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in Bewegung sind.

Hindernisse soweit das Auge reicht
Niemand geringeres als GlaDOS, eine Art von der Decke hängender Roboter mit künstlicher Intelligenz, kümmert sich um euch und führt durchs Tutorial und lehrt euch allerhand nützliche Tricks. Solltet ihr später nochmal auf die Überlebenstipps zugreifen wollen, dann öffnet einfach mit dem Plus- oder Minus-Button das Menü und wählt den Punkt "Erfolgsmethoden" an. GlaDOS erinnert aber auch an eure Pflichten als Mitarbeiter von Aperture Science. Bei diesen Arbeitsbedingungen würde sich jeder Arbeitsrechtler mindestens hundertmal im Grab umdrehen.

Auch gibt es einige Elemente, die eure Planungen heftig durcheinander wirbeln werden. Beschleunigungsstreifen lassen eure Versuchskaninchen wie von der Tarantel gestochen über die Straße jagen, Katapultplattformen schmeißen eure Kammeraden in die Höhe. Zu alledem machen euch Geschütztürme und Laserbarrieren das Leben zur Hölle.

Als wäre dies noch nicht genug, müsst ihr ebenso beispielsweise Kästen oder Energiebälle erstmal auf einen Schalter lenken. Nur wenn ihr dies schafft, öffnet sich eine Schranke und die Testfahrer können bis ins Ziel fahren. Dafür müsst ihr zum Beispiel Umlenkpunkte errichten oder Rampen geschickt platzieren. Kurz: Der Job ist echt nichts für Anfänger und so benötigt ihr für einen Level gerne mal 30 Minuten. Wenn nicht sogar noch länger.

Steuerung
Immerhin: Das Bauen der Konstruktionen ist sehr einfach. Mit dem B-Knopf wählt ihr "Bauen" aus und mithilfe der Pfeiltasten (Joy-Cons) oder dem Steuerkreuz (Pro Controller) nach oben (Stahl) beziehungsweise nach unten (Seil), wählt ihr aus, mit welchem Element ihr arbeiten möchtet. Wenn ihr mit dem A-Button auf ein Stahlgerüst geht, verwandelt es sich in eine Fahrbahn und eure Kollegen können nun darauf fahren. Ist die Brücke fertig gestellt, öffnet Y die Tür zum Testen. Hierbei fährt noch kein Fahrzeug, aber dafür könnt ihr vorab sehen, ob euer Bauwerk überhaupt selbsttragend ist.

Nun wagt ihr das Experiment, ihr sendet mit der linken Pfeiltaste bzw. Steuerkreuz ein oderen in manchen Fällen einige wenige Fahrzeuge über die Strecke. Hat euer Konstrukt den Test bestanden, könnt ihr weiter zum nächsten Labor oder ihr wagt den Versuch mit einem ganzen Konvoi. Aber Vorsicht, hierbei kann es sehr schnell zu ungewollten Kollisionen kommen und manches Gebilde ist dabei schon unerwartet im Säurebad versunken.

Die komplette Steuerung kann übrigens auch mit dem Touchscreen gesteuert werden, indem ihr die entsprechenden Elemente zieht, beziehungsweise die entsprechenden Icons antippt.

Technik
Die Grafik ist sehr simpel gehalten. Die Mauern der Kammern sind einfache grauen Platten und die Säure ist grüne Flüssigkeit. Außerdem wirkt sie vor allem im Handheldmodus etwas kantig, etliche Stahlträger sehen aus, als würden sie aus vielen einzelnen grauen Kästen bestehen; Kantenglättung hätte Bridge Constructor Portal echt nicht geschadet.

Als Soundtrack läuft leise eine langsame Melodie im Hintergrund, die ab und zu mal klopft - wie schon in den Portal-Games bekannt. Es klingt nicht, als wäre das perfekt auf das Gameplay abgestimmt, wirkt aber auch nicht deplatziert.

Fazit
Bridge Constructor Portal ist ein gelungenes Crossover der Spieleklassiker "Portal" und "Bridge Constructor" und fordert durch seine zahlreichen Hindernisse und Teleporter besonders zum Ende hin sehr. Dank des optimal steigenden Schwierigkeitsgrads bleibt echter Frust aber aus. Die flotten Sprüche von GlaDOS wissen hervorragend zu unterhalten, wobei es für meinen Geschmack aber ein paar mehr hätten sein können.

Bridge Constructor Portal ist perfekt zur Unterhaltung zwischendurch geeignet, beispielsweise für 'ne Pause auf der Arbeit...

Link500 *, 4.872 Zeichen, veröffentlicht am 06.03.2018 •
Singleplayer: 79%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Headup Games
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG
Releasedate: 28.02.2018, Preis: 14,99€, 1 Spieler/in

Bilder

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