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Guard Duty

Nintendo Switch

Guard Duty, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 24.04.2020, Preis: 9,99€, 1 Spieler/in
2047 wird die Erde vernichtet. Das Leben bis zu diesem Zeitpunkt war allerdings schon vorher alles andere als rosig, als tausend Jahre zuvor ein Dämon auferstand und die gesamte Menschheit unterjochte. Nach dieser kurzen, nicht viel mehr verratenden Introsequenz geht es auch prompt in die besagte Nacht, welche zur weltverändernden Katastrophe führte und stellt uns Hauptcharakter Tondbert vor. Dieser ist Stadtwache in einer überschaubaren, mittelalterlichen Gemeinschaft und mitten in der Nacht einen schwarzgekleideten Fremden, der besorgniserregendes Interesse an der Königstochter hegte, in die Stadt zu lassen, war vielleicht nicht die beste Idee...
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Wie so viele Point-&-Click-Abentures lässt sich Tondbert mithilfe eines Cursors durch die einzelnen Schauplätze navigieren. Dies erfolgt wahlweise über den Controllstick, den Touchscreen oder die "Pointerfunktion" des Joy-Con. Abgesehen davon, das letztere ziemlich empfindlich reagiert, funktionieren alle Steuerungsarten sehr gut. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. So gibt es die ein oder andere Anspielung auf Genreklassiker oder die Kollegen von der Stadtwache verlangen zum Öffnen des Tores einen DLC. Getragen wird das zusätzlich von der äußerst guten englischen Sprachausgabe.
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Ich vermeide zwar Spoiler, doch durch das Intro wird wohl jedem klar, dass Tondbert nicht auf Anhieb die Welt retten kann. Das führt nach seinem Abenteuer zu einem weiteren Zeitstrang im anfänglichen Jahre 2047. Handelt es sich im Mittelalter um ein gewohntes Adventure mit Inventar und so einigen Rätseln, wird es in der Zukunft etwas anders. Der hier spielbare Agent Starborn erinnert in mehreren Punkten an Konamis Snake, ist jedoch kaum so fachmännisch. An dieser Stelle besteht die Herausforderung eher daraus, das nächste interaktive Objekt zu finden und oft wird diese Lösung erst durch ein Intercom-Gespräch enthüllt. Da dieser Teil des Spiels jedoch relativ kurz ist, lag es für mich noch im Rahmen. Schade nur, dass danach so gut wie nichts mehr kommt. So endete Guard Duty für mich zwar zufriedenstellend, aber dennoch sehr abrupt. Da hätte für meinen Geschmack ruhig noch ein Akt drin sein können.
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FAZIT
Guard Duty ist definitv eine kleine Zeitreise in die glorreichen Tage der Point and Clicks wert. Die Sprachausgabe ist auf einem sehr hohen Niveau, leider ist mir der Umbruch der Rätselqualität zwischen den Handlungssträngen negativ haften geblieben und die Auflösung der Geschichte ging mir zu schnell. Fazit: Charmant, unterhaltsam und kurzweilig - aber kurz.

Rolf Belmont *, 2.535 Zeichen, veröffentlicht am 05.05.2020 •
Singleplayer: 62%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Ratalaika Games
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 24.04.2020, Preis: 9,99€, 1 Spieler/in

Bilder

Guard Duty, Screenshot #1 Guard Duty, Screenshot #2 Guard Duty, Screenshot #3 Guard Duty, Screenshot #4

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