Diese Webseite kann Cookies verwenden, weitere Informationen findest Du hier.

Omensight: Definitive Edition

Nintendo Switch

Omensight: Definitive Edition, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 13.12.2018, Preis: 16,79€, 1 Spieler/in
In Omensight wird die Welt von einem mächtigen Monster zerstört, nachdem die gottlose Priesterin getötet wurde. Um jene Welt nun vor dem sicheren Untergang zu befreien, taucht der Harbinger auf. Ein mächtiger Krieger, der magische Kräfte besitzt und den man als Spieler übernimmt. Mit diesem reist man in die Vergangenheit und erlebt den Tag vor der Vernichtung noch einmal. Dabei begleitetman etwa den Bärenkrieger Ludomir oder die Söldnerin Daga, die für den Kaiser arbeitet.
Screenshot
Der Harbinger verwendet dabei ein blaufarbiges Schwert, mit welchem er einerseits schnell angreifen, später aber auch kräftige Stöße oder streuende Angriffe ausführen kann. Des Weiteren hat man jederzeit die Möglichkeit auszuweichen. Dazu wird mithilfe eines kleinen Ausrufezeichens über den Köpfen der Gegner immer angezeigt, wann diese angreifen. Der Held fliegt relativ automatisch in die Richtung, in der er die Attacke ausführt. Hinzu kommt, dass der Held seinen jeweiligen Begleiter mit einem Special-Move zur Hilfe rufen kann, welcher allerdings nach Nutzung etwas Aufladezeit zum erneuten Ausführen braucht. Das Kämpfen geht daher sehr flüssig von der Hand und ist neben der Optik die Stärke des Spiels.
Screenshot
Schade ist allerdings, dass die Gegner sehr leicht und nach ein paar Stößen schon vernichtet sind und man bei kaum einem jemandem abwechslungsreiche oder nachdenkenswürdige Herangehensweisen benötigt. Mit anderen Worten, es reichen eigentlich die Standardfähigkeiten seit Beginn des Spiels für das gesamte Abenteuer. Auf dem Weg zu den einzelnen Zielen kann man Lebenskraft aus Kisten, Vasen und Truhen einsammeln. Außerdem lassen sich blaue Kristalle finden, mit denen man sehr viele Upgrades für seine Figur im Kampf kaufen kann. Wie etwa eine verstärkte Hauptwaffe, oder dass man die Zeit verlangsamen kann, um somit besser bzw. schneller Gegner erledigen zu können.
Screenshot
Einige Elemente sind sichtlich aus Zelda inspiriert, wie etwa in der Story und der Umgebung. So läuft man etwa größtenteils durch Schlösser oder Ruinen. Leider sind die Jump-'n-Run-Elemente in den einzelnen Leveln einerseits spärlich, etwas mühselig und zugleich dennoch zu simpel, leer und eher Mittel zum Zweck. Andererseits fällt man an anderen Stellen zu leicht herunter und der Harbinger stirbt sofort, weil er dann etwa in Lava fällt.
Screenshot
Unnötig ist dabei, dass man dann den ganzen jeweiligen Abschnitt eines Levels erneut durchlaufen und die Gegner allesamt nochmal vernichten muss. Noch schlimmer und unverständlicher ist, dass, wenn man das Spiel oder die Switch einmal ausschaltet, man das komplette Kapitel nochmals von vorne beginnen muss - trotz der einzelnen Checkpoints und der automatischen Speicherung des Spielstands. Dazu kommt, dass es sehr lange Ladezeiten gibt. Das alles sorgt für reichlich Frust und Unmut. Wenn man mal bedenkt, dass Omensight nach knapp 4-5 Stunden durch ist, dann sind über 9,5 GB Speicherverbrauch außerdem happig und man fragt sich wirklich, wozu so viel Platz benötigt wird.
Screenshot
Hinzu kommt eine ganz nette Funktion, bei der die Gehilfen des Spielers Säulen umstürzen können, allerdings öffnet dies lediglich an ein, zwei Stellen auch neue Wege, indem sie beispielsweise eine bröckelnde Wand zerstören. Oder es werden dadurch in seltenen Fällen auch mal Gegner besiegt. Die meiste Zeit schaut man also nur zu, oder, wenn man fliehen muss, wartet man zunächst, bis eben solche Säulen herunterfallen.
Screenshot
Die Grafik sehr schön, einzigartig, dazu komplett im Cel-Shading-Look. Bei der Musik wurde sich eindeutig Mühe gegeben. Sehr episch, spannend und in allen Bereichen vielfältig: Im Titelbildschirm, bei der Geschichtenerzählung, in den Leveln, beim Apspann...
Screenshot
Fazit
Omensight: Definitive Edition ist eigentlich ein solides Hack 'n Slash, welches jedoch nach 4-5 Stunden schon wieder vorbei ist. Dennoch hat man hat das Gefühl, dass es leider nur halbgar veröffentlicht wurde. Denn es wirkt trotz der an sich spannenden Geschichte, der qualitativ hochwertigen Grafik und des tollen Sounds sehr unausgegoren.

KirbyNKE, 4.028 Zeichen, veröffentlicht am 21.01.2019 •
Singleplayer: 60%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Spearhead Games
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
Du musst eingeloggt sein, um dieses Spiel bewerten zu können!

Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 13.12.2018, Preis: 16,79€, 1 Spieler/in

Bilder

Omensight: Definitive Edition, Screenshot #1 Omensight: Definitive Edition, Screenshot #2 Omensight: Definitive Edition, Screenshot #3 Omensight: Definitive Edition, Screenshot #4 Omensight: Definitive Edition, Screenshot #5 Omensight: Definitive Edition, Screenshot #6

Kommentare

[Es wurde noch kein Kommentar verfasst]
Du musst eingeloggt sein, um kommentieren zu können!