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Shovel Knight: King of Cards

Nintendo Switch

Shovel Knight: King of Cards, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode amiibo Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 10.12.2019, Preis: 8,99€, 1 Spieler/in
Mit Shovel Knight: King of Cards steht ein weiterer Ableger der Shovel Knight-Reihe auf der Matte. Und wer den Haupttitel oder beispielsweise auch Specter of Torment kennt, weiß genau, was man hier erwarten kann: Ein Jump'n Run der Extraklasse, gespickt mit Actionelementen, im guten, alten 8-Bit-Retrocharme.
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Das heißt, auch Shovel Knight: King of Cards basiert auf derselben Engine wie der Serien-Urvater und spielt sich einerseits ähnlich und andererseits doch anders. Dieses Mal ist King Knight der Protagonist des Abenteuers. Seine Spezialität ist der Umgang mit seinem Zepter. Der für Jumper übliche Sprung ist natürlich gegeben, seine andere Basisaktion ist allerdings der Vorwärts-Dash, der zum Beispiel Gestein porös machen oder zerstören, aber auch Gegnern Schaden zufügen kann. Der Kniff ist, dass King Knight sich bei einer Dash-Kollision aufwärts schwingt und anschließend zu drehen beginnt.
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Diese Phase dauert solange, bis King Knight wieder Boden berührt. Währenddessen kann er von vielen Dingen in der Umgebung oder eben Gegnern abspringen und nun die Drehphase verlängern oder einen weiteren Dash ausführen. Diese Mechanik zu meistern benötigt ein wenig Geschick und Übung, doch gibt es eine kleine Handvoll Passagen zu Beginn des Spiels, die eben jenes Element auf verständlichem Niveau abverlangen. Später kommt sogar noch eine Rollattack aus dem Dash heraus hinzu.
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Das Team bei Yacht Club verstand es hervorragend, massig Dash-Situationen in die Levelstrukturen zu implementieren, ohne, dass diese wie unnötiges Beiwerk wirken. Im Gegenteil, viele solcher Momente sind bisweilen nicht einmal ersichtlich, sodass man einen Level erstmal nur so durchspielt und dann bemerkt: "Moment mal, wenn ich dort oben mal soundso, dann könnte doch... hmm..." Und tatsächlich, Mitdenken und Ausprobieren wird belohnt. Mit kleinen Loots am Rande, mit Weggabelungen oder Ankürzungen, aber auch dem befriedigenden Gefühl, dass man gerade einen coolen Geisterblitz hatte, welcher dann auch noch versilbert wurde - weshalb man zukünftig noch mehr die Augen nach günstigen Gelegenheiten offenhält. Allerdings hat dies einen Preis: Shovel Knight: King of Cards ist nichts für ungeübte Naturen. Man sollte schon einige Jump'n-Run-Erfahrung mitbringen, behände mit dem Controller umgehen können und muss hin und wieder auch mal von seiner eigenen Frustresistenz Gebrauch machen, denn Shovel Knight: King of Cards ist mindestens am Anfang des oberen Drittels der Schwierigkeitsgrad-Skala wiederzufinden.
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Ein Shovel-Knight-Spiel wäre allerdings kein Shovel-Knight-Spiel, wenn es nicht noch ohne Ende Kram am Rande mitbrächte. Das Hauptabenteuer wartet mit einer Nettospielzeit von etwa 6-8 Stunden auf - netto, wohlgemerkt! Fehlversuche nicht eingerechnet! Wer aber einen makellosen 100%-Spielstand vorweisen können will, hat einiges zu tun. Es gibt Orden zu finden, Gold und Edelsteine zu mehren - die auf verschiedene Arten und Weisen für dieses oder jene Power-up investiert werden können -, und unter anderem auch eine Spielkartensammlung aufzubauen.
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Ganz recht! Spielkarten! In Shovel Knight: King of Cards wurde gewissermaßen ein weiteres Spiel eingeflochten, das Tjost genannt wird und in diversen Gasthäusern gespielt wird (nein, Tjost hat nichts mit dem Ritterturnier aus dem Mittelalter zu tun!). Alle Regeln von Tjost hier zu erklären, würde den Rahmen sprengen, aber es geht im Wesentlichen darum, aus all seinen Karten ein möglichst optimales Deck zu erstellen, das in einer Tjost-Partie zum Einsatz kommen soll. Auf einem 3x3-Spielfeld liegen nun 1, 2 oder 3 grüne Edelsteine. Wer alle oder wenigstens die meisten Edelsteine bei Partieende ergattern konnte, weil jeweils die eigenen Karten darunter liegen, hat gewonnen und bekommt Orden und/oder Geld, aber auch eine während der Parte ausgespielten Karten des Gegners in seine Kartensammlung. Karten haben immer vier Seiten und an einer, zwei oder drei ihren Seiten befinden sich Pfeile.
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Als Faustregel gilt: Je mehr Pfeile eine Karte hat, desto schwerer ist es für den Gegner, diese Karte aus dem Weg zu schieben - und sie dabei möglichst nicht unter einen der Edelsteine zu bewegen. Für den Sieg ist also einiges an Taktik notwendig - einfach nur blind loslegen und irgendwas irgendwo platzieren, führt höchstens bei ganz einfachen Gegnern zum Sieg. Zu allererst war ich verwirrt, verstand nicht gleich alle Feinheiten und fand Tjost einfach nur doof und die CPU unfair. Doch je mehr ich begriff, desto mehr vernachlässigte ich auch mal das eigentliche Abenteuer und spielte stattdessen eine Partie Tjost nach der anderen.
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FAZIT
Shovel Knight: King of Cards ist ein Muss für Freunde und Freundinnen des Jump'n-Run-Genres, so, wie eigentlich alle anderen Titel der Shovel-Knight-Serie ebenfalls. Und das bedeutet: Ansprechende 8-Bit-Grafik, dazu ein passender 8-Bit-Soundtrack, wunderbare Spielbarkeit, aber auch ein reichlich fordernder Schwierigkeitsgrad.

TheUnknown *, 4.940 Zeichen, veröffentlicht am 17.12.2019 •
Singleplayer: 89%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei PopAgenda
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
Durchschnittliche Wertung von 2 User/innen:
Singleplayer: 89,50%
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Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode amiibo Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 10.12.2019, Preis: 8,99€, 1 Spieler/in

Bilder

Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #1 Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #2 Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #3 Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #4 Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #5 Shovel Knight: King of Cards, Screenshot #6

Kommentare

Rolf Belmont *
Rolf Belmont
Registriert:
24.07.2018, 10:36:34
Kommentar #1 vom 17.12.2019, 09:10:48 Uhr
Nicht zu vergessen:
Für Besitzer von 'Shovel Knight Treasure Trove' gibt es diese Kampagne und den Vier-Spieler-Arenafighter 'Shovel Knight Showdown' als kostenfreien Download.

Ich bin irgendwie nicht ganz so begeistert von King of Cards. Obwohl bei der gesamten Präsentation nochmal eine Schippe draufgelegt wurde (Haha, Wortwitz) Ich scheine einfach genug gesättigt zu sein. Showdown ist hingegen richtig cool mit ein paar Mitspielern, der Möglichkeit in noch mehr andere Charaktere zu schlüpfen und sogar einen Story Mode mit ihnen zu bewältigen.
Jadama
Jadama
Registriert:
02.06.2011, 07:47:00
Kommentar #2 vom 21.12.2019, 20:26:01 Uhr
Absolut würdiger Abschluss der ganzen Reihe.
Tarik
Tarik
Registriert:
08.02.2011, 04:37:16
Kommentar #3 vom 23.12.2019, 12:17:41 Uhr
Cool, ich glaube jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich mich nochmal wieder so richtig in Shovel Knight reinfuchsen kann.
Ich habe es exzessiv auf der Wii U gespielt damals. Auf der Switch gab es dann immer genug anderes Futter, aber nachdem nun quasi alles von Shovel Knight released ist (und das ist eine ganze Menge), lohnt es sich, das alles nochmal schön durchzusuchten und dann auch richtig im Flow für Showdown zu sein.

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