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Around the World

Nintendo Wii

Around the World, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Wii-Fernbedienung Kann über den Nintendo Wii Shop heruntergeladen werden Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 28.01.2011, Preis: 500 Nintendo Points (entspricht 5€), 1-4 Spieler/innen
Zum Anfang dieser Rezension erst einmal ein kleines Experiment:
Nimm dir einen Globus zur Hand; es ist nicht von Bedeutung, welche Größe er hat. Nachdem du nun den Globus neben dir stehen hast, nimm dir eine Stoppuhr zur Hand.
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Ich werde dir gleich einen Ortsnamen nennen und diesen musst du innerhalb von 15 Sekunden finden, ohne dabei auf die Ortsnamen zu gucken..bereit?
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" Abu Dhabi!!"
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...nicht innerhalb der Zeit gefunden? Mach dir nichts draus, genauSO habe ich mich beim Spielen dieses Spieles gefühlt.
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Aber fangen wir erst, wie es sein sollte, beim Anfang an: Nachdem ich den Startbildschirm wegklickte, wurde ich danach gefragt, ob ich "Einzel" oder "Multi" spielen will. Da ich zurzeit wohl nur einer bin, klickte ich auf "Einzel", wo ich gleich ein Profilbild aussuchen sollte; aus einigen ausdruckslosen Gesichtern mit zufälligen Namen musste ich wählen, welcher mich wohl am besten repräsentiert.
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Ich entschied mich für jemanden mit den Namen "Bob", da ich ein Fan von Palindromen bin (für die weiblichen Erdkunde-Fans, die Palindromen auch nicht abgeneigt sind, gibt es noch eine Dame mit den Namen "Eve").
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Nun hatte ich mich endlich schon fast zum eigentlichen Spiel vorgekämpft, als ich nun gefragt werde: "Was willst du denn suchen?" - Hierbei kann man aussuchen, ob man "Große Städte", Geographie, Wunder, US-amerikanische Hauptstädte oder eine Mischung aus allem auf der Weltkugel suchen will.
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"Große Städte wird sicherlich nicht schwer sein... Sankt Petersburg, Moskau, Rom, Berlin.. diese Städte kann ich sicherlich finden!", nahm ich an, und lag damit total daneben...
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Harare - Ist das was zu essen?
Erst mal sei aber, bevor ich die Städtewahl kritisiere, das allgemeine Spielprinzip erklärt: Wie oben im Experiment schon erwähnt, hat man einen Globus, welcher zwar die Ländergrenzen beinhaltet, aber ansonsten eher einer geographischen Landkarte ähnelt; und auf dieser muss man, indem man die Weltkugel verschiebt oder an bestimmte Orte ranzoomt, innerhalb von 15 Sekunden eine Pinnnadel möglichst nahe an einer vorgegebenen Stelle festmachen. Je näher man dabei liegt, desto mehr Punkte erhält man.
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Wenn man jedoch gleich zu Anfang gefragt wird, wo denn eigentlich "Tambora" liegt, verschwindet die Motivation schon, ehe die 20 Frage gestellt wurden, aus denen eine Runde dieses Spieles besteht- Man schaltet das Spiel aus und danach nicht mehr so schnell wieder an.
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Untermalt wird das Spiel von einer sich immer wiederholenden Trommelmusik, die wirklich schnell zum Ausschalten der Lautsprecher des Fernsehers einlädt.

Multiplayer - Gemeinsam ratlos sein!
Wie bei so vielen Spielen, gibt es auch in diesen einen Multiplayermodus, der mit drei verschiedenen Modi auf die Erdkunde-Fans wartet: Zu allererst hat man die Möglichkeit das gleiche Spiel wie im Singleplayermodus zu spielen, nur das man hierbei abwechselnd versucht, möglichst nah an vorgegebene Orte seine Pinnnadeln zu stecken - hierbei ist die Ratlosigkeit bei mir genau dieselbe gewesen, wie beim alleine Spielen, nur konnte ich jetzt sehen, dass nicht nur ich nicht weiß, wo diese seltsamen Orte liegen.. sehr beruhigend...
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Die zweite Möglichkeit, wie man dieses Spiel zu zweit genießen kann, ist, dass auf diesem Globus schon ein Ort markiert ist und man dieses Mal raten muss, welcher Ort denn eigentlich diese Markierung darstellt. Hierbei stehen einem, wie so häufig in Quiz-Sendungen, 4 Antwortmöglichkeiten zur Verfügung - wer schnell und gleichzeitig auch noch richtig rät, bekommt Punkte.
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Die letzte der drei Möglichkeiten, wie Spieler ihre Bedürfnisse, mit Globen zu spielen, befriedigen können, ist ein Modus, in dem man zwei Orte auf dem Globus markiert bekommt und man, wie schon vorher erwähnt, in Quiz-Manier erraten muss, welcher wohl der beste Zwischenstopp zwischen diesen beiden Orten ist.
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Allgemein kann man sagen, dass man in jeden der drei Modi sehr gute Erdkunde-Kenntnisse benötigt und man sonst, wie schon im Einzelplayermodus erwähnt, nach den ersten misslungenen Antworten das Spiel ausschaltet und sich gegenseitig fragt: "Haben wir wirklich so wenig Ahnung?"
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FAZIT:
Das Spielprinzip an sich ist nicht schlecht und wie manche Online-Spiele es zeigen, kann es auch wirklich Spaß machen. Aber wenn von einem erwartet wird, zu wissen wo Orte liegen, von denen man noch nie im Leben auch nur etwas gehört hat, verwandelt sich der Spaß in Frust. Frust aus dem heraus man die Lust am Spiel sehr schnell verliert.
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Auch ansonsten kann das Spiel nicht wirklich überzeugen; die Musik ist immer die gleiche und die Grafik ist auch nicht gerade sehr atemberaubend.
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Alles in allem kann ich sagen, dass das Spiel für alle empfehlenswert ist, welche die Weltkarte auswendig können, ansonsten sollte man lieber zu anderen Spielen greifen und einen großen Bogen um "Around the World" machen.

King Bowser, 4.806 Zeichen, veröffentlicht am 10.03.2011 •
Singleplayer: 36%
Multiplayer: 39%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Nintendo
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Releasedate: 28.01.2011, Preis: 500 Nintendo Points (entspricht 5€), 1-4 Spieler/innen

Bilder

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