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Art Style: light trax

Nintendo Wii

Art Style: light trax, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Wii-Fernbedienung Kann über den Nintendo Wii Shop heruntergeladen werden Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 24.05.2010, Preis: 600 Nintendo Points (entspricht 6€), 1 Spieler/in
Art Style hat mit light trax ein minimalistisches Rennspiel für die Wii rausgebracht. Wie minimalistisch es wirklich ist, hab ich mir dann mal für euch angesehen ;)
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Wie der Titel schon verrät, handelt es sich bei diesem Rennspiel um ein Duell zwischen Lichtstrahlen. Ihr seid einer der Lichtstrahlen und bahnt euch euren Weg an Hindernissen vorbei und versucht natürlich der schnellste zu sein. Die Hindernisse sind dabei etwas unterschiedlich. Mal sind es nur ein paar schraffierte Flächen die euch langsamer machen, mal ein paar Hügel mit schraffierten Flächen oder aber - ganz böse - Blöcke oder Wände denen ihr auf jeden Fall ausweichen müsst. Bei letzteren verliert man nämlich ein Lebensherzchen und wenn alle weg sind, hat man das Rennen verloren. Aber es kommt immer auf die Strecke an, welche Hindernisse ihr bewältigen müsst.
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Gesteuert wird das ganze sehr simpel mit der Wiimote, die ihr wie einen normalen Controller haltet. Die Richtung wird mit dem Steuerkreuz gelenkt und Gaß gebt ihr mit der 2. Aber das läuft nicht so wie üblich. Denn die Lichtstrahlen fahren in einer Grundgeschwindigkeit selbst. Mit der 2 könnt ihr nur immer wieder mal einen Turbo geben, der solang wirkt, wie eine Energieleiste euch anzeigt. Und hier liegt auch schon das wesentliche, um so ein Rennen zu gewinnen. Die Energieleiste füllt sich nämlich nur auf, wenn ihr lange genug neben einem anderen Strahl fahrt. Mit den Hindernissen ist das gar nicht so einfach.
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Aber auch die anderen Strahlen können euch abdrängen, in dem sie euch überholen und dann eure Spur belegen. Dadurch werdet ihr sofort von eurer Spur abgedrängt in die nächste Freie oder ihr zuppelt ein wenig unkontrolliert durch die Gegend, bis ihr euch gefangen habt. Als wenn das nicht schon genug wäre, müsst ihr euch zusätzlich auf regelmäßigen Perspektivenwechsel einstellen. Denn einmal abgebogen ist die wunderbare Draufsicht plötzlich schräg, oder ihr habt die "Fahrersicht" und müsst so teilweise anders steuern. Man kann sich aber schnell daran gewöhnen, keine Sorge! Es gibt aber nicht nur Hindernisse auf den Strecken. Ein paar kleine Hilfen gibt es auch, z.B. Turbostreifen die euch Speed geben, wenn ihr drüber fahrt. Oder, wenn nötig, ein paar Leben extra, die ihr einsammeln könnt. Leider liegen diese meist auf schraffierten Flächen. So muss man schon mal an Geschwindigkeit einbüßen, wenn man ein zusätzliches Leben braucht.
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So viel zu den kleinen Details. Wie schaut's mit den Modi aus? Die halten sich ähnlich minimal wie die Grafik (dazu sag ich gleich auch noch was ;) ). Ihr könnt zwischen 2 Varianten wählen: Rennen oder Freeway. Wenn ihr Rennen fahren wollt, habt ihr sogar noch die Wahl zwischen einem Einzelrennen oder einer Serie. Da gibt's dann wie bei den meisten anderen Rennspielen auch, mehrere Strecken hintereinander und ihr sammelt Punkte, um möglichst Tabellenerster zu werden. Der Freewaymode ermöglicht euch für eine begrenzte Zeit einfach mal die Strecken abzufahren. Durch Abfahrten gelangt man auf andere Strecken. Sowohl die Rennen als auch den Freeway sollte man fahren, um mehr Strecken freizubekommen. Ohne im Freeway zu fahren, bekommt man die Strecken nicht frei!
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Wie sieht es mit mehreren Spielern aus? Tja, da muss ich euch leider enttäuschen, denn Light Trax ist ein Einzelvergnügen. Einen Mehrspielermodus gibt es in keinster Weise. Wirklich schade, weil ein echter zusätzlicher Gegner die Sache interessanter machen würde. Das war es auch genrell mit den ganzen Spielmodi. Außer einem Demomodus, wo man sich ansehen kann, wie das Ganze Funktioniert, gibt es nämlich nix. Wobei der Demomodus nicht wirklich aufschlussreich ist. Den hätte man etwas mit Erklärungen bestücken können. So muss man da leider doch "learning bei doing" betreiben (und so auch rausfinden, wozu der Freeway eigentlich ist).
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Aber was macht das Spiel dann "so toll"? Zunächst einmal hat dieses Spiel einen Retrofaktor, der an alte Zeiten erinnert, als die Spiele noch keine aufwendige 3D-Grafik hatten. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist die Grafik sehr schlicht gehalten und passend zum Thema. Es gibt nur die Lichtstrahlen, die Streckenlinien und ein paar Symbole wie die Turbostreifen. Neonfarben auf schwarzem Hintergrund, haben den entsprechenden Effekt von Lichtstrahlen und es sieht irgendwie doch sehr cool aus. Auch die Musik ist wunderbar einfach gehalten. Elektronische Computermusik die ebenfalls an Früher erinnert, aber trotzdem einen modernen Touch hat. Alles zusammen wirkt hier sehr stimmig und man sieht, das weniger manchmal eben doch mehr ist ;) Da es ja nun doch ein paar Strecken mehr zu ergattern gibt, kann man durchaus mal ein bisschen Langeweile vertreiben, denn einfacher werden sie natürlich nicht!
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Mein Fazit
Das light trax kein tagefüllendes Ereignis ist, konnte man sich vielleicht schon denken. Tatsächlich ist dieses Spiel wirklich etwas mager bestückt. Zwar gibt es einiges an Strecken und der Freeway ist auch ganz nett, aber auf lange Sicht ist es wirklich kein Dauerbrenner. Das mag vor allem daran liegen, dass man dieses Vergnügen immer alleine haben muss. Ein Mehrspielermodus, oder gar ein Onlinemodus würde diesen Titel nämlich um einiges aufwerten.
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Wer Fan von retroangehauchter Musik und Grafik ist, wird hier ein nettes Gimmick in seiner WiiWare-Sammlung wissen. Für zwischendurch ist es wirklich ein netter Zeitvertreib, aber wer etwas spielintensives sucht, sollte sich allerdings nochmal umsehen.

Jule, 5.454 Zeichen, veröffentlicht am 12.09.2010 •
Singleplayer: 80%

Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Nintendo
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Releasedate: 24.05.2010, Preis: 600 Nintendo Points (entspricht 6€), 1 Spieler/in

Bilder

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