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Brooklyn Wireless Adapter for Nintendo Wii Nunchuk

Nintendo Wii

Brooklyn Wireless Adapter for Nintendo Wii Nunchuk, Covermotiv/Artwork

Releasedate: 01.12.2008, Preis: ca. 15€
KABELSALAT
Überall Kabel! Einfach überall! Wir versuchen zwar, sie elegant unter Teppichen oder hinter Schränken zu verstecken, aber manchmal gelingt das einfach nicht. Besonders ärgerlich kann das für manche allerdings sein, wenn man, wie z.B. bei Nintendos Nunchuk für die Wii, einfach damit leben muss, dass zwischen rechter und linker Hand ein Kabel baumelt.
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Viele haben schon desöfteren monitert, dass es bei bewegungsintensiven Games nervig ist, dass eben jenes Kabel, das Nunchuk und Wiimote miteinander verbindet, ständig hin- und herschlenkert, und man sich darin eventuell sogar etwas verheddern kann.
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Dieses oft gesungene Gamer-Klagelied scheint Brooklyn gehört zu haben. Das Kabel soll weg - aber wie? Ganz einfach, man lasst es hübsch in einer Griffschale verschwinden. Damit die Wiimote nun aber noch mit dem Nunchuk kommunizieren kann, steckt man an die Wiimote einen kleinen Empfänger und schliesst den Stecker des Nunchuks an einen Anschluss innerhalb der Griffschale an.
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ERGONOMIE, DIE ERSTE
Neben dem Preis die Ergonomie ist bei jedem Produkt stets sehr, sehr wichtig. Also gehen wir das Ganze mal durch. :)
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Wir stecken zunächst den Empfänger an die Wiimote. Der Empfänger passt exakt an die Wiimote, nur leider muss man entweder die Gummi-Schutzhülle entfernen, oder untenrum zumindest unschön umkrempeln. Dabei ist übrigens egal, ob es sich um die transparente, orignale Nintendo-Hülle handelt, oder um Konkurrenzprodukte, die in vielerlei Farben verfügbar sind, denn die unten anliegende Gummierung der Hülle verhindert, dass sich der Empfänger anbringen lässt, weil er sonst nicht mechanisch einrasten kann.
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Nun legen wir den Nunchuk in die Griffschale. Ihn oben einzulegen, ist keinerlei Problem - passt, wie angegossen. Nun öffnen wir das seitliche Batteriefach und legen zwei AAA-Akkus oder -Batterien hinein - auch das klappt reibungslos.
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Fummelig wird es nur beim Verstecken des Kabels in die Schale. Zwar bietet die Schale genug Platz für das Kabel, aber man muss schon 2-3 Minuten damit rumbasteln, bis das Kabel ordentlich drin liegt, ohne, dass man es irgendwo knicken muss (was in schlimmen Fällen sogar zu einem Kabelbruch führen könnte), weil der Schacht recht eng ist und verhindert, dass man leicht mit den Fingern nachschieben kann. Hat man das Kabel dann verstaut, steckt man noch den Nunchuk-Stecker in den Schacht, was wieder sehr gut funktioniert, solange man im Kabelschacht etwas Platz dafür gelassen hat.
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Als Hinweis am Rande: Dritthersteller-Nunchuks passen übrigens NICHT in die Griffschale. Entweder sie säßen zu locker (weil sie zu klein sind), oder sie ließen sich nicht in die Schale legen (weil sie zu groß sind).
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TECHNISCH...
...funktioniert das Ganze absolut einwandfrei. Zwei AAA-Akkus oder -Batterien in die Griffschale einlegen, den Empfänger an die Wiimote stecken, diese jetzt durch Druck auf die A-Taste aktivieren, und noch kurz den kleinen, roten Sync-Button an der Griffschalten-Seite drücken - fertig. Jedes Spiel, welches ich testete, reagierte anstandslos und ohne Verzögerung auf jede meiner Gesten und Eingaben.
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Laut Herstellerangabe funkt das Adapterset auf 2,4 GHz und ist multiplayerkompatibel. Das bedeutet, dass auch mehrere Spieler/innen sich mit einem Adapterset ausrüsten können, ohne, dass es Komplikationen mit der Signalübertragung untereinander gibt.
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ERGONOMIE, DIE ZWEITE
Wie schon gerade erwähnt, gibt es technisch gar nichts auszusetzen - klappt alles reibungslos! Müssen wir nur noch klären, wie das Spielgefühl ist.
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Bei Mario Kart Wii etwa gibt es eigentlich nichts zu meckern. Da ich hier ja Nunchuk-mit-Wiimote-Spieler bin, ist das sehr erfreulich. Eine winzige Einschränkung gibt es nur, wenn man gerade ein Item hinter sich herzieht (z.B. einen grünen Panzer), und deshalb die Z-Taste festhält. Will man jetzt, um gezielt nach hinten abzufeuern, gleichzeitig den Rückspiegel mit der C-Taste aktivieren, muss man sich etwas umgewöhnen, da sich der linke Zeigefinger nicht mal eben nach "oben drehen" lässt, da die Hand die Griffschale mehr oder weniger umschlossen hält - also muss man kurzzeitig seinen etwas Griff lockern, um den Zeigefinger besser bewegen zu können.
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Bei Spielen wie Donkey Kong: Jet Race und Summer Athletics, in welchen man sehr schnell und häufig Nunchuk und Wiimote auf- und niederschwingen muss, um etwa Anlauf zu nehmen, gibt es soweit nichts zu beantstanden. Allerdings ist durch das Mehrgewicht der eingelegten Akkus/Batterien der nötige Kraftaufwand etwas höher (weil Timing und Schwung jetzt etwas anders sind), sodass zumindest bei mir der linke Oberarm (mit der linken Hand halte ich den Nunchuk) schneller ermüdete (Stichwort: Muskelkater). Ausserdem muss man bei intensivem Spielen darauf achten, dass man sich beim Auf- und Niederschwingen die Griffschale nicht ständig gegen die Hand mit der Wiimote schlägt (weil unterhalb der "Nunchukfaust" jetzt der Aufnahmebehälter für Akkus/Batterien und Kabel liegt), denn DAS kann verdammt weh tun!
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Bei Spielen wie Super Mario Galaxy, die ohne viele Tasten und Gesten auskommen, funktioniert das Prinzip der Griffschale hervorragend. Allerdings gibt es jetzt auch keinen wirklichen Grund mehr, sich das Kabel einzusparen, denn im Weg könnte es jetzt ja kaum noch sein - wegen der sehr geringen Bewegungen. ;)
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FAZIT
Wen das Kabel sowieso nie stört, kauft sich für die Kohle ohnehin lieber etwas anderes. Und wer sich daran stört, muss abwägen, welcher Art Spiele man überwiegend spielt, also ob der Vorteil der Kabelfreiheit gegenüber den Einschränkungen überwiegt - denn der Preis von 15€ geht soweit voll in Ordnung.

TheUnknown *, 5.633 Zeichen, veröffentlicht am 19.11.2008 •

Schulnote: 4


Für die Bereitstellung des Testmusters bedanke ich mich bei Vidis/Brooklyn
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Releasedate: 01.12.2008, Preis: ca. 15€

Bilder

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