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Geometry Wars: Galaxies

Nintendo Wii

[Gast-Review]
Geometry Wars: Galaxies, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Wii-Fernbedienung Wii Nunchuk Nintendo WiFi Connection
Releasedate: 18.01.2008, Preis: ca. 35-40€, 1-2 Spieler/innen
Es gibt immer wieder Spiele, von denen jeder weiß, dass sie einen guten Gedanken wert sind. Doch trotzdem werden diese Spiele mit der Zeit mehr und mehr vergessen und gehen zwischen den großen Nintendo-Titeln unter. So ein Spiel ist auch Geometry Wars: Galaxies, und gerade um dieses Spiel näher vorzustellen und bekannter zu machen, habe ich diese Rezension geschrieben - aber lest selbst...
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Der Spielverlauf in Geometry Wars: Galaxies ist recht einfach. Die Aufgabe besteht darin, in vielen Levels Gegner im Weltall abzuschießen, dafür Punkte zu kassieren und Geld, genannt Geoms, einzusammeln. Dabei geht es nicht nach einem erfolgreich absolvierten Level zum nächsten, sondern es wird geballert bis alle Leben verbraucht sind. Dann wird abgerechnet: Die gesammelten Geoms werden dem Kontostand gutgeschrieben und je nach Punktzahl gibt es eine Bronze-, Silber- oder Gold-Medaille; die Highscores lassen sich sogar online hochladen. Bis in jedem Level alle Gold-Medaillen erreicht sind, vergehen übrigens unglaublich viele Stunden. Mit den gesammelten Geoms geht es dann daran, neue Levels freizuschalten und die Drohne auszubauen. Die Drohne ist jedoch nicht euer eigenes Schiff, sondern eine Art "Helfer": Sie schwirrt immer um euer Raumschiff herum und je nach dem, wie ihr sie vor dem Start des Levels eingestellt habt, agiert sie auch. So kann sie zum Beispiel Geoms einsammeln, Gegner angreifen, sich wie ein Geschütz postieren, um euer Raumschiff schwirren... die Vielfalt der Drohne, die insgesamt 8 verschiedene Fähigkeiten umfasst, gibt dem Spiel auch noch einen gewissen taktischen Reiz, denn falsch eingestellt kann schnell zum Ende des Levels führen. Außerdem steigt mit der Kampferfahrung auch die eingestellte Fähigkeit der Drohne, die sie im vorhergehenden Level verwendet hat. So wird im Laufe des Spiels das anfangs schwache Geschütz zu einer Maschine, die in wenigen Augenblicken das ganze Feld räumen kann.
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Doch nun genug der Erklärungen, kommen wir zur eigentlichen Rezension. Wie bereits erwähnt wechselt sich der Spielverlauf zwischen ballern und upgraden ab. Die meisten Gegner sind mit nur einem einzigen Treffer besiegt. Eintönige Ballerei? Nö! Die Gegner bieten eine recht gute Abwechslung, auch wenn sie mit nur einem Schuss zu besiegen sind. Diesen einen Schuss trifft man bei den dumm umherschwirrenden "Soldaten" und "Wanderern" zwar gut, aber spätestens wenn der lästige grüne "Weber" dazukommt, wird es immer schwieriger. Manche Gegner weichen aus, manche schwirren rasend schnell an - die Drohne lässt grüßen, denn manchmal wird es ohne der richtigen Einstellung verdammt schwer. Und wenn dann auch noch knapp 100 Gegner gleichzeitig im Level sind, hilft nur noch die Bombe, die das ganze Level leerfegt. Durch die Gegner kommt zwar Abwechslung ins Spiel, das Prinzip bleibt jedoch immer gleich, wodurch Geometry Wars: Galaxies eher zu einem Spiel wird, das man nur mal eine halbe Stunde einlegt, dafür jedoch mehrmals am Tag.
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Das Markenzeichen von Geometry Wars: Galaxies hat nichts mit dem Gameplay zu tun sondern liegt im technischen Bereich. Während die meisten Wii-Spiele eine 3D-Engine verwenden, ist dieses Spiel schlicht im zweidimensionalen Retro-Look gehalten, wie bei den Weltraum-Shootern vergangener Tage. Das sieht jedoch keinesfalls schlecht aus, denn es gibt viele Effekte die den Bildschirm lebendig machen; zudem sieht das ganze Spiel ganz einfach "cool" aus.
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Die Musik passt sich der grafischen Darstellung perfekt an. Ohrwürmer wird es zwar kaum geben, aber die überwiegend hetzenden Titel passen optimal zum schnellen Spielverlauf und klingen auf ihre eigene Weise cool - wie die Grafik eben.
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Was sonst noch aus technischer Hinsicht bleibt wäre die Steuerung. Hierbei konnte man wohl nichts falsch machen, oder? Das Raumschiff wird mit dem Nunchuck gesteuert während der Cursor als Zielvisier dient - in die Richtung wo der Cursor steht, wird auch geballert. Will der Spieler eine Bombe zünden, drückt er einfach den C-Button auf dem Nunchuck. Die Steuerung geht von der ersten Minute an in einen über und macht zu keinem Zeitpunkt Probleme.
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Bis hierher klingt alles gut, doch was verhindert, dass Geometry Wars: Galaxies ein absoluter Top-Titel ist? Das größte Hindernis dürfte wohl einfach sein, dass dies kein Spiel ist, womit man gerne mal 2 Stunden am Stück verbringt. Es handelt sich vielmehr um ein Spiel, das man immer mal wieder für eine spaßige halbe Stunde im Single- sowie im Multiplayer auspackt. Wer sich ein "Hardcore-Spiel" sucht, ist hier jedoch falsch beraten. Retro-Fans, denen der Look und das simple Gameplay gefällt, kann ich dieses Spiel aber nur ans Herz legen.

Blicker, 4.661 Zeichen, veröffentlicht am 16.03.2008 •
Singleplayer: 78%
Multiplayer: 78%

Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Wii-Fernbedienung Wii Nunchuk Nintendo WiFi Connection
Releasedate: 18.01.2008, Preis: ca. 35-40€, 1-2 Spieler/innen

Bilder

Geometry Wars: Galaxies, Screenshot #1 Geometry Wars: Galaxies, Screenshot #2 Geometry Wars: Galaxies, Screenshot #3 Geometry Wars: Galaxies, Screenshot #4 Geometry Wars: Galaxies, Screenshot #5

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