Cover: InkSplosionIhr steht auf Farbspiele wie Splatoon oder auch de Blob? Vielleicht ist InkSplosion dann genau das Richtige für euch...

Ihr selbst steuert einen pixelhaften Totenkopf in einer One-Screen-Area, in der ihr mit eurer Farbenmunition nur so um euch ballert. Ziel ist es, in den einzelnen Leveln alle Gegner auszuschalten. Zusätzlich zur Gegnermasse erwarten euch zufällig aufgebaute Hindernisse, die es zu vermeiden gilt. Berührt ihr dennoch einen der weißen Abgrenzer, heißt es Lebensabzug.

Durch die vielen verschiedenen Farbgeschosse und den weiteren Hindernissen entsteht anfangs ein Chaos das seinesgleichen sucht, denn alle Gegner spawnen nacheinander und schießen direkt im Anschluss auf euch los. Den Überblick zu behalten ist daher, gerade zu Beginn, sehr schwer.
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Level für Level schießt ihr euch zum Erfolg und versucht den Highscore zu knacken. Bei 100.000 Punkten erwartet euch ein zusätzlicher Modus Namens Arena-Modus. Habt ihr diesen gemeistert, schaltet ihr den Schweren-Modus frei. InkSplosion ist ein sehr schnelles Spiel und verlangt eure ganze Reaktionsfähigkeit: Schon ein einziger Treffer der Gegner kann sich drastisch auf eure Lebensenergie auswirken. Da ihr allerdings nur selten Energie zurückerhaltet, gestaltet sich das Ergattern eines Highscores als eher schwierig. Gelingt es, alle Gegner auszuschalten und keinen Treffer zu kassieren, erhaltet ihr allerdings zusätzliche Bonuspunkte in Form eines Multiplikators.
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Alle Gegner sind stets zufallsgeneriert, sowie auch die Waffe die ihr mit euch führt. Die Waffenvielfalt ist allerdings sehr beschränkt. So habt ihr lediglich eine Handvoll unterschiedlicher Geschütze, wie beispielsweise die Verfolungsraketen, die Lasergun oder auch die Shotgun. Auch die zufallsgenerierten Gegner tragen unterschiedliche Waffen bei sich. So fühlt sich jeder Run individuell an, wobei Spielprinzip und auch die Größe der Arena sich nie unterscheiden.
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Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit, das Spiel zu verlangsamen, um dem Kugelhagel der Gegner besser ausweichen zu können, dies verbraucht jedoch Energie und ist darum oftmals suboptimal.
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TECHNIK
Der Soundtrack ist sehr minimalistisch gehalten. Lediglich eine simple, elektronische Hintergrundmusik und die Sounds der jeweils abgeschossenen Projektile könnt ihr belauschen. Nebendessen verrät euch ein Sprecher, welche Waffe ihr nun bei euch führt. Viel mehr gibt es nicht über den Soundtrack zu sagen - da er nichts außergewöhnliches bietet.
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Die Steuerung in InkSplosion ist auf wenige Tasten beschränkt. So feuert ihr eure Geschosse mit R (oder auch ZR) ab und mit L (oder ZL) aktiviert ihr den Zeitlupen-Modus. Eure Figur steuert ihr mit den beiden Analogsticks (drehen und bewegen). Der Touchscreen wird hierbei nicht unterstützt.
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Technisch gesehen bietet InkSplosion nicht viel. Simple Optik mit vielen Farben gespickt, lautet hier die Devise. Zu Beginn eines Levels gibt es nichts groß zu betrachten - da alles schwarz ist -, bis auf die eigene Figur und die Hindernisse. Erst nachdem die Gegner spawnen und die Schießerei beginnt, färbt sich der Bildschirm in allen möglichen Farbtönen.
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Leider läuft InkSplosion lediglich im Docking-Modus flüssig. Möchte man es unterwegs im Handheld-Modus spielen, entstehen oftmals Ruckler. Zusätzlich gestaltet es, durch den kleineren Screen schwierig den Überblick zu behalten.
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FAZIT
Gerade die ersten Runs können sehr nervenzehrend sein, daher heißt es, am Ball bleiben! Das eigentliche Spiel mag in den ersten Spielstunden Spaß bereiten, jedoch ist es gerade in Sachen Abwechslung eingeschränkt: Es gibt keinerlei Überraschungen oder Neuerungen im Laufe des Spiels. Daher empfehle ich InkSplosion nur an Highscore-Jäger weiter, die kein Problem damit haben, das immer gleiche Level mit je etwas anderem Aufbau zu spielen.
Manuel Singleplayer: 65%

Verfasst von Manuel am 27.05.2018,
bemustert durch Ratalaika Games
für bis zu 1 Person/en
Release am 11.05.2018