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Pflanzen gegen Zombies

Nintendo DS

Pflanzen gegen Zombies, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Single-Card-Play Multi-Card-Play
Releasedate: 15.04.2011, Preis: ca. 25-35€, 1-2 Spieler/innen
Pflanzen gegen Zombies
Dein Haus wird von Zombies attackiert? Kein Problem! Einfach ein paar Pflanzen auf die Wiese setzen und die Zombies sind Geschichte!
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Pflanzen gegen Zombies ist bereits ein Kultspiel auf dem PC geworden. Jetzt gibt es den Titel auch endlich für Unterwegs auf dem DS. Schauen wir mal, was er zu bieten hat.
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Spielprinzip
Pflanzen gegen Zombies ist ein klassisches Tower-Defense-Spiel. Dabei gilt es, die eigene Basis vor den Angreifern zu beschützen. Dafür hat man die verschiedensten Möglichkeiten. In diesem Fall sind es verschiedene Pflanzen, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben und daher taktisch gegen die Zombies eingesetzt werden müssen. Eure Basis ist in diesem Fall euer eigenes Haus, indem ihr euch vor den Zombies versteckt. Der Vorgarten ist euer Spielfeld, auf dem ihr die Pflanzen platziert. Bevor es losgeht, könnt ihr euch zunächst ansehen, welche Zombies so auf euch warten. Dann wählt ihr eure Pflanzen aus.
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Am Anfang stehen euch 6 Samenplätze zur Verfügung. Über das Lexikon, könnt ihr euch über alle Pflanzen, die ihr habt, informieren und auch über die Zombies, die es so gibt. Die Mutter aller Pflanzen ist die Sonnenblume. Sonne ist für Pflanzen überlebenswichtig und darum wirft sie in gewissen Zeitabständen, immer wieder ein paar Minisonnen ab, um euch mit Energie zu versorgen. Da das nicht unbedingt ausreicht, müsst ihr Sonnenblumen anpflanzen. Diese geben nämlich ebenfalls Sonnenenergie ab und sollten die ersten Pflanzen sein, die ihr setzt. Je mehr Sonnenblumen, desto mehr Sonnenenergie könnt ihr einsammeln.
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Die anderen Pflanzen dienen dem Angriff oder der Verteidigung. Mit Walnüssen könnt ihr einen Schutzwall errichten. Erbsenpflanzen spucken Erbsen auf die Zombies. Diverse explosive Varianten gibt es ebenfalls. Da die Zombies offenbar nicht reine Hirnfresser sind, knabbern sie eure Pflanzen an, sobald sie vor ihnen stehen, um natürlich daran vorbei zu eurem Haus zu kommen. Da müssen also Pflanzen nachgesetzt werden.
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Die Zombies greifen aber nicht nur am Tage an, wenn die Sonne scheint, sondern auch in der Nacht. Die Sonne kann euch also keine Energie liefern. Die Sonnenblumen sind somit noch wichtiger. In der Nacht können aber auch Pilze eingesetzt werden, die nochmal speziellere Eigenschaften haben. Tagsüber schlafen die Pilze und sind dann nicht zu gebrauchen.
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Als zusätzlichen Schutz habt ihr vor eurem Haus noch Rasenmäher platziert. Sollte sich ein Zombie also doch mal nach hinten durchgemampft haben, ist der Rasenmäher eure vorerst letzte Rettung. Der mäht dann die ganze Bahn entlang alle Zombies nieder, die in der Reihe gerade auf euer Haus zugehen. Ist der Rasenmäher einmal benutzt worden, ist er allerdings weg. Einen neuen gibt es in der Runde dann nicht und wenn wieder mal ein Zombie es so weit nach hinten schafft, ja dann heißt es "Hirn adé!".
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Jede Pflanze und jeder Pilz hat einen unterschiedlichen Bedarf an Sonnenenedergie. Außerdem brauchen sie alle eine unterschiedliche Zeit, um neu gepflanzt werden zu können, wenn ihr gerade eine von ihr aufs Feld gesetzt habt. Je stärker die Pflanze oder der Pilz, umso höher sind ihre Aufladezeit und Energiekosten.
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Auch die Untoten sind flexibel!
Ganz am Anfang hat man noch sehr leichtes Spiel. Einfache Zombies schreiten einem eher langsam entgegen und man hat sie schnell erledigt. Die nächsten sind dann schon leicht geschützt - durch einen Blecheimer auf dem Kopf. Dann gibt es noch die etwas sportlicheren Zombies. Sie sind zunächst schneller als ihre einfachen Kollegen. Eine Sorte hat einen Stab dabei, mit dem er souverän, sofern das als Untoter möglich ist, über das erste Hindernis hinwegspringt. Ein Footballspielender Zombie prescht sehr schnell nach vorn.
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Andere schützen sich mit Fliegengittern vor den Erbsen oder haben motorisierte Gartengeräte, mit denen sie alles Plattfahren können, wenn sie nicht durch etwas Explosives aufgehalten werden. Mein persönlicher Favorit ist der Opa mit der Zeitung. Hat man seine Zeitung kaputt gemacht, wird er wütend, motzt ein bisschen und rennt dann schneller auf euer Haus zu.
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Nachts tauchen noch zusätzlich Grabsteine in eurem Garten auf. Aus ihnen kommen plötzlich Zombies herausgekrochen, wenn die letzte Angriffswelle erscheint, oder ein Diskozombie lässt seine tanzenden Kollegen daraus erscheinen.
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Das gewisse Extra
Pflanzen gegen Zombies hat gleich mehrere Unterhaltsame Dinge zu bieten. Sie müssen im Hauptspiel allerdings erst nach und nach freigeschaltet werden. So könnt ihr euch entspannt in euren Zengarten begeben, eure Pflanzen pflegen und eine Schnecke bei Laune halten. Das bringt euch zusätzlich Geld ein, welches man gut gebrauchen kann (dazu gleich mehr). Mit Minispielen wie "Hau den Zombie" oder "Zombie-Bowling" könnt ihr auch einfach nur so gut die Zeit vertreiben. Knifflig fürs Gehirn wird's im Rätsel- und actionreich im Überlebensmodus, in welchem ihr so lange wie möglich die Zombies aufhalten müsst!
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Das Beste kommt aber noch! Jahaa, es gibt einen Duellmodus! Ihr könnt mit einem oder zwei Spielmodulen ein Duell starten. Eine/r von euch verteidigt sich mit Pflanzen der/die Andere greift mit verschiedenen Zombies an und versucht natürlich, an das gegnerische Gehirn zu kommen. Eine schöne Abwechslung zum Hauptspiel und es ist super, dass nicht jeder ein eigenes Spiel dafür benötigt.
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Gute Nachbarschaften können hilfreich sein. In diesem Fall ist euer Nachbar ein Händler, der euch aus seinem Auto heraus nützliche Dinge für den Kampf gegen die Zombies verkauft. Darum ist das Sammeln von Geld natürlich außerordentlich hilfreich und notwendig. Neben zusätzlichen Samenplätzen, könnt ihr auch diverse Gartengeräte besorgen, die die Zombies etwas in Schach halten.
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Nur Zombies sind gruselig?
Kennt man bereits die Vorgänger für den PC oder die Xbox, wird man die Grafik wohl eher als gruslig empfinden. Die ist nämlich leider nicht so gut geworden. Natürlich kann das der DS nicht so gut darstellen wie ein PC, aber deswegen daraus eine Pixellandschaft zu gestalten, ist ja nicht zwingend erforderlich.
Besonders stark fällt es auf, wenn man Texte zu lesen bekommt, wie beispielsweise die Sprechblasen eures Nachbarn. Die sind in krakeliger Schreibschrift geschrieben und durch die Verpixelung äußerst schwer zu lesen. Mit etwas Übung, bekommt ihr das aber hin. Wie gesund das letzten Endes für die Augen ist, bleibt offen.
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Die Musik war bei den Vorgängern besonders toll! Und ja, auch da hat man ordentlich abgespeckt. Man erkennt die Melodien gut wieder, aber richtig mitreißend ist sie nicht. Glücklicherweise, ist sie nicht nervtötend oder sonst irgendwie störend, weshalb man den Sound getrost eingeschaltet lassen kann.
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Trotz des grafischen Mankos und der abgespeckten Musik, bleibt der Witz in diesem Spiel gut erhalten. Die Zombies sind kreativ und witzig gestaltet. Ihr könnt euch sogar einen eigenen Zombatar basteln, mit vielen verschiedenen Einstellungen. Sogar die Spielanleitung blieb davon nicht verschont und ist so aufgemacht, dass die Zombies versucht haben sie zu manipulieren und wichtige Anweisungen, die den Zombies schaden, durchgestrichen und um eigene Anweisungen ergänzt wurden. Denn das ist das, was das Spiel ausmacht: der Witz. Aber natürlich auch das simple und dennoch unterhaltsame Spielprinzip.
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Zombazit
Brraaaiinsss!!! Pflanzen gegen Zombies ist nicht umsonst ein Kultspiel! Sein Haus gegen die urkomischen Zombies zu verteidigen macht großen Spaß. Die Minispiele und die anderen Extras erhöhen den Spielspaß und dass man gegen eine Freundin oder einen Freund antreten kann, auch nur mit einem Spielmodul, bringt noch mehr Pluspunkte ein. Sieht man vom grafischen und musikalischen Ausrutscher ab, der nicht schön, aber durchaus verschmerzbar ist, hat man ein wirklich gutes Spiel in der Hand! Der Suchtfaktor ist in jedem Fall gegeben.
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Wer bereits eine Version für den PC besitzt, wird hier allerdings nichts Neues Erleben. Da wäre dann nur die Überlegung drin, ob man das Spiel auch unterwegs spielen können will, und dann die DS-Version zu kaufen. Alle anderen, die noch nicht von den Zombies gefressen wurden, sollten unbedingt mal einen Blick auf diesen Titel werfen.
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"Hallo, wier starten gleich einen Großangriff auf dein Hauss. Herzlichst, die Zombies"

Jule, 8.246 Zeichen, veröffentlicht am 08.05.2011 •
Singleplayer: 85%
Multiplayer: 88%

Für die Bemusterung bedanke ich mich bei Buschbaum Media & PR GmbH
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG Single-Card-Play Multi-Card-Play
Releasedate: 15.04.2011, Preis: ca. 25-35€, 1-2 Spieler/innen

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Kommentare

Tarik *
Tarik
Registriert:
08.02.2011, 04:37:16
Kommentar #1 vom 09.05.2011, 02:04:57 Uhr
Haben sie die Musik echt so verhunzt? Das ist ja schade.
Der Soundtrack der PC-Version ist einer der besten/kultigsten Spielesoundtracks überhaupt wie ich finde.

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