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Monopoly Madness

Nintendo Switch

Monopoly Madness, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Switch Joy-Con Switch Joy-Con Grip Switch Pro Controller Switch Tablet Mode Switch Tabletop Mode Switch Television Mode Nintendo Network Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 09.12.2021, Preis: 29,99€, 1-6 Spieler/innen
Mal was ganz anderes machen, trotzdem aber im selben Universum bleiben und den Makennamen "Monopoly" verwenden. "Klingt spannend!", dachte ich, als ich die Ankündigung zu Monopoly Madness las...
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Direkt zum Start begrüßt uns Mr. Monopoly, das Franchise-Maskottchen. Er erklärt uns, dass Monopoly Madness anders ist, als das normale Monopoly. Sein Sprech dabei ist recht locker, wird aber nie leger, sodass deutlich wird, dass man sich darüber im Klaren war, dass man diesem Ableger der Monopoly-Familie eher die Jugend erreichen würde.
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Jetzt folgt eine Tutorial-Spielrunde mit Computergegnern, immer kurz unterbrochen von Mr. Monopolys Erklärungen: Wir befinden uns auf einer Map. Hier stehen eine Handvoll Grundstücke mit Gebäuden darauf, ansonsten gibt es mehrere Wege und etwas optischen Zuckerguss. Würfel oder Ereigniskarten gibt es keine. Stattdessen bewegen sich alle in Echtzeit auf der Map und versuchen innerhalb des Zeitlimits von meistens 5 bis 10 Minuten drei Rohstoffe zu sammeln - Geldscheine, Wassertropfen-Icons (Wasser) und Blitz-Icons (Elektrizität) - und damit die vorhandenen Grundstücke zu ersteigern, und, wenn man Eigner/in eines Grundstücks geworden ist, die darauf befindlichen Gebäude zu upgraden.
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Zum Sammeln der drei Rohstoffe haben wir einen kleinen staubsaugerähnlichen Apparat. Sehen wir irgendwo auf der Map Rohstoffe aufploppen, flitzen wir hin und saugen sie dann schnellstmöglich auf, bevor die anderen es tun. Wir haben allerdings nur eine begrenzte Tragekapazität, sodass wir nicht unendliche viele Rohstoffe auf einmal bei uns tragen können. Ist nun die Zeit reif und eines der Grundstücke steht zur Versteigerung, müssen wir dorthin und Geld bieten, indem wir unseren kleinen Sauger auf "Pusten" stellen. Je länger wir pusten, desto mehr bieten wir. Ist die Auktion vorbei, bekommt den Zuschlag, wer am meisten Geld geboten hat.
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Je mehr Grundstücke wir besitzen, desto mehr Punktemedaillen erhalten wir. Gleiches gilt für die Upgrades der Gebäude auf diesen Grundstücken. Jedes Gebäude hat mindestens eine Upgradestufe, einige auch 4 oder noch mehr - und jede ist stets eine Punktemedaille wert. Für jede Stufe sind nun Wasser und Elektrizität notwendig. Auch hier pusten wir unsere Ressourcen einfach auf das entsprechende Grundstück. Für eine Upgradestufe sind in der Regel je 3 bis 6 Wasser- und/oder Elektrizitäts-Einheiten nötig.
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Der Kauf von Grundstücken und deren Aufwertung ist also das, was innerhalb des Zeitlimits fortwährend getan wird. Alle versuchen, möglichst viele Grundstücke zu erwerben und diese aufzuwerten. Nebenbei schubst man sich oder rempelt sich in kleine Hindernisse, um den jeweils anderen Zeit zu stehlen.
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Um das Ganze noch zu steigern, gibt es über ein Dutzend Items. Darunter etwa der Bagger. Wer den einsetzt, kann einem Grundstücke eine Upgrade-Stufe nehmen, und andere Spieler/innen rammen, damit sie einen Teil ihrer Rohstoffe fallen lassen. Oder die Absperrung, mit der man einen Weg für eine kurze Weile komplett blockieren, also unpassierbar machen kann, sodass Umwege gegangen werden müssen. Außer, man nutzt das Geist-Item, mit welchem man durch fest Dinge hindurchgehen kann. Obendrauf können hin und wieder auch Zufallsereignisse stattfinden, die zum Beispiel die Besitzer/innen aller versteigerten Grundstücke beliebig umorganisieren.
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Insgesamt ist das Gameplay also von Sekunde 1 an ziemlich hektisch, weil man unentwegt zu Ressourcen oder Grundstücken rennt, um diese Ressourcen für die Grundstücke zu verwerten. Gleichzeitig versucht man, alle anderen zu behindern, oder ihnen ihre Errungenschaften abzuluchsen. Dabei den Überblick zu behalten, ist schwer, bisweilen gar unmöglich. Es ist einfach an zu vielen Stellen zu viel los - oder man ist zu weit entfernt, um noch rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein.. Ist dann der Timer abgelaufen, hat gewonnen, wer die meisten Punktemedaillen beisammen hat.
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Für Abwechslung sorgen die 5 verschiedenen Map-Settings - darunter Stadt, Nachtleben oder Strand - und die unterschiedlichen Mapkonstellationen. Es gibt außerdem auch viele verschiedene Spielfiguren. Diese sind aber nur optisch anders, alle anderen Eigenschaften sind zueinander identisch.
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Für noch mehr Abwechslung sind drei Spielmodi geboten: Der übliche, gerade beschriebene Spielmodus. Der, quasi, Storymodus, bei dem man zwar auch das genannte Gameplay absolviert, aber zugleich bestimmte Vorgaben erfüllen muss, um eine Stage gewonnen zu haben. Und dasselbe in der Team-Variante, bei der mehrere Spieler/innen sich zu Teams zusammenschließen und gemeinsam versuchen, die meisten Grundstücke und Upgrades zu erlangen; alle Ressourcen werden jedoch untereinander geteilt.
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Darüber hinaus kann sogar online gespielt werden. Wie das so ist, spielt dabei aber die Verbindung aller Beteiligten eine große Rolle. Zwischen "super flüssig", als säßen alle nebeneinander auf der Couch, und "super-extrem nervig", weil es laggt, als gäbe es kein Morgen, kann alles passieren. Ebenso, dass andere Spieler/innen einfach die laufende Partie verlassen. Abgesehen von Internet-Gameplay-Lag ist der Spielfluß selbst aber tadellos. Nichts ruckelt, nichts holpert.
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FAZIT
Wirklich gemeinsam mit Monopoly hat Monopoly Madness nur den Namen und das Maskottchen. Alles andere könnte nicht weiter entfernt von der seit Jahrzehnten bekannten Formel sein. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, wenn man Monopoly mag und nun deshalb an Monopoly Madness interessiert ist. Zwar hat das Gameplay seine Momente und im Kern sogar einen sehr starken Ansatz, aber es läuft einfach etwas zu hektisch, um nicht zu sagen: chaotisch, ab. Allein schon die ständig eingreifenden Items und Minievents machen Planungen beinahe unmöglich und nicht selten wird der Sieg eher via Zufall in den letzten Spielsekunden entschieden; jedenfalls, wenn alle Spieler/innen in etwa gleich stark sind.

TheUnknown *, 5.882 Zeichen, veröffentlicht am 24.12.2021 •
Singleplayer: 65%
Multiplayer: 67%

Für die Bemusterung bedanke ich mich bei Ubisoft
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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