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EDGE

Nintendo Wii U

EDGE, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Wii U GamePad Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 21.11.2013, Preis: 1,99€, 1 Spieler/in
Man on the Edge
Bei EDGE handelt es sich um einen Jump-'n-Run-Puzzler, jedoch bewegt man keine Person, sondern einen 6-seitigen Würfel. Dieser bewegt sich gemütlich einer 8-bittigen Retro-Optik-Strecke entlang, die man sich einfach aus grauen, weißen und grau-weißen Platten und Formen vorstellen muss.
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Das Ziel ist es, von A nach B zu kommen und die eben erwähnte Gemütlichkeit etwas zu beschleunigen. Denn eigentlich geht es bei EDGE nicht nur darum, das Level zu schaffen, nein, auch der Highscore soll motivieren, schneller zu werden.
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Damit euch nicht langweilig wird, sind gibt es über 100 Level, die ihr bestreiten könnt. Zum Einen in der Edge-Challenge die von "ganz gemütlich" bis "äußerst knackig", hier sind es 48 Level an der Zahl. Zum Anderen noch die Extended Levels mit weiteren 44 Herausforderungen. Und als Sahnehäubchen die 17 ausgefallenen Bonuslevel mit dazu. Im Hauptmenü findet ihr natürlich noch Anleitung, Optionen und einen Hinweis auf TokiTori 2+ im eShop.
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Also wie geht das jetzt genau?
Wie schon erwähnt, seid ihr ein langsamer Würfel und auf dem Weg zum Ziel müsst ihr regenbogenfarbene Prismen einsammeln. Je mehr ihr sammelt, desto schneller bewegt sich euer Würfel, und sowohl die Bewertung zum Schluss, als auch die Zeit kann dadurch verbessert werden.
Es gilt aber, verschiedene Hürden zu bezwingen:
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Ihr müsst Treppen erklimmen und auf höhere Plattformen gelangen - und da kommen verschiedene Puzzleelemente ins Spiel. So findet man kleine Schalter in den Böden, die neue Brücken bauen, bewegende Plattformen auslösen oder auch Schalter-Kombinationen, die in bestimmter Reihenfolge gedrückt werden müssen. Oftmals wird man sogar ans andere Ende katapultiert oder schrumpft zu einem Miniwürfel, mit dem man an den Wänden klettern kann oder kleinere Bereiche erreicht. Solltet man mal in ein Loch und somit in unendliche Tiefen fallen, beginnt man am letzten vom Spiel ausgewählten Kontrollpunkt.
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Oben links auf dem Bildschirm, egal ob TV oder durch Umschalten auf das GamePad, befindet sich eine kleine Karte, die ab und zu von großer Wichtigkeit ist. Denn in manchen Leveln sind die Prismen nicht gleich zu sehen. So kann sich eins am Rande der Levels befinden und erst auf der Karte sieht man, dass es hinter einem Block eine Etage tiefer geht und man sich dort fallen lassen muss.
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Ein weiteres Mittel ist, an bewegenden Plattformen kleben zu bleiben, die dann an die andere Seite fahren, bis man wieder Boden unter den Füßen, ähh... ...unter dem Würfel hat. Dies funktionert folgendermaßen: Das Spiel wird mit Controllstick oder Steuerkreuz gespielt, wovon letzteres mit der Klebetechnik sinnvoller ist. Der Würfel bewegt sich ja, indem er gekippt wird, von einer Seite auf eine andere... Will man sich an eine Plattform heften, muss man das Steuerkreuz mehrmals antippen, damit der Würfel weder weiter- noch zurückkippt und die Balance hält.
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Das erweist sich nicht immer als ganz so einfach - dachte ich zuerst -, aber das lag am Stick. Mit Steuerkreuz funktionert das besser, jedoch verwirrt mich damit die Steuerung noch mehr, womit ich beim ersten Manko des Spiels wäre. Die Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig, da man sich nicht rechts, links, oben, unten fortbewegt, sondern in den 3D-Raum hinein. Somit ist Oben gleich Nord-Osten, Rechts ist gleich Süd-Osten und so weiter, nach einigen Toden gewöhnt man sich etwas daran, aber so ganz damit anfreunden tut man sich wohl nie.
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Schwarz, Weiß, Bunt
Grafisch ist der Titel keine High Definition, aber das wäre auch total fehl am Platz, denn der Stil ist schlicht cool. Die Umgebung im Hintergrund hält sich in grauen, schwarzen und weißen Tönen, und nicht nur der Retro-8-Bit-Stil trägt dazu bei, sondern auch die abgespacte Musik. Schließlich wirken die Level mit dem dunklem Hintergrund, als würde man sich im Weltall befinden, wechseln aber auch die Farbkraft somit gibt es helle und dunkle Welten.
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Den Kontrast dazu bilden natürlich der farbige Würfel, die Regenbogen-Prismen und die beweglichen Plattformen, welche ebenfalls mit einer vielfarbigen Umrandung dargestellt werden.
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FAZIT
TwoTribes sind Spezialisten für Puzzler und so ist ihnen auch mit EDGE ein süchtigmachendes Konzept gelungen. Natürlich ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig und Kamerafreiheit oder auch ein origineller Co-op-Multiplayer wären nett gewesen. Aber das Leveldesign mit knackigen Rätseln und über 100 Leveln lässt vor allem für den unglaublichen Preis von €1.99 niemanden zu kurz kommen.

DStroke *, 4.503 Zeichen, veröffentlicht am 03.12.2013 •
Singleplayer: 88%

Für die Bemusterung bedanke ich mich bei Nintendo
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Wii U GamePad Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 21.11.2013, Preis: 1,99€, 1 Spieler/in

Bilder

EDGE, Screenshot #1 EDGE, Screenshot #2 EDGE, Screenshot #3 EDGE, Screenshot #4 EDGE, Screenshot #5 EDGE, Screenshot #6

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