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Arcade Essentials

Nintendo Wii

Arcade Essentials, Covermotiv/Artwork
Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG Wii-Fernbedienung Kann über den Nintendo Wii Shop heruntergeladen werden Kann über den Nintendo eShop heruntergeladen werden
Releasedate: 25.02.2011, Preis: 500 Nintendo Points (entspricht 5€), 1 Spieler/in
Retro in der Zukunft
Arcade Essentials ist - wie der Name schon sagt - eine Sammlung alter Spielhallenklassiker in neuem Gewand. Sehr neu sogar, um genau zu sein. Der komplette WiiWaretitel ist nämlich in einem Future-Setting gehalten, was ihm eine gewisse Frische und Modernität verleiht. Überhaupt sind Spielgrafik, sowie vor allem die Menüs optisch sehr gelungen, wenn auch recht simpel gehalten. Die netten Soundeffekte tun ihr Übriges, dem Spieler ein gewisses Gefühl zu vermitteln, hier wurden die alten Klassiker sauber aufbereitet und schön verpackt. Exakt fünf solcher Klassiker beinhaltet die Spielesammlung, zu denen ich im Folgenden jeweils ein paar Worte sage.
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1. Interceptor
Vorbild: Space Invaders
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Interceptor ist das spaßigste Spiel. Es gilt herannahende Raumschiffe abzuschießen und deren Schüssen wiederum auszuweichen. Wenn man den Bildschirm abgeräumt hat, tritt jeweils noch ein Mutterschiff hervor, das es auch zu besiegen gilt, bevor der nächste Level winkt. Kritikpunkte fallen mir hier keine auf.
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2. Terra Conqueror
Vorbild: Qix
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Das Prinzip ähnelt dem kürzlich ebenfalls von mir getesteten Urbanix. Beide Wiiwarespiele stammen übrigens vom selben Entwickler. Eine Fläche, in der sich Gegner tummeln, muss immer weiter verkleinert werden, ohne, dass dabei ein Gegner die vom eigenen Raumschiff gezogene Hilfslinie berührt. Von Level zu Level erscheinen weitere Gegner.
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Nervig ist hier nur, dass das Raumschiff stets sofort automatisch in eine Richtung weiterfliegt, wenn man einen Bereich erfolgreich abgetrennt hat, statt dort am Rand zu verharren, sodass man sich in Ruhe für die nächste Richtung entscheiden kann.
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3. Color Cells
Vorbild: Puzzle Bobble
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Vom oberen Bildschirmrand drängen Ansammlungen verschiedenfarbiger Zellen nach unten, wo man eine Kanone steuert, die in zufälliger Reihenfolge immer eine bestimmte Zellfarbe zum Abschuss geladen hat. Schafft man es, in der Zellansammlung oben mindestens 3 Zellen gleicher Farbe zu verbinden, fallen diese ab und verschwinden. Auf diese Weise muss alles restlos abgearbeitet werden, um einen Level zu bestehen.
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Durch zwei gravierende Kritikpunkte wird der Spielspaß hier jedoch hart gedämmt, was sehr schade ist, da das Spielprinzip an sich das mit dem größten Spaßpotenzial ist: Einerseits kommt die Decke mit den Zellen viel zu schnell herunter (im Vergleich zu anderen Puzzle-Bobble-Klonen oder dem Original), was das Spiel direkt ab dem ersten Level an unnötig schwer macht. Zum Anderen ist die Ausrichtungssteuerung der Kanone nicht fein genug, sodass es fast nie gelingt, eine Zelle genau dort hinzubefördern, wo man sie angedacht hatte.
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4. Troops Attack
Vorbild: Troops
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Bei diesem Spiel nutzt man zur Abwechslung mal die Pointerfunktion der Wii Remote (statt des Steuerkreuzes und er Buttons wie in den ersten 3 Spielen), um horizontal entlangfliegende Gegnerschiffe abzuschießen, die hin und wieder vertikal fliegende Gegner abwerfen, deren Ziel darin besteht, unterhalb von eurem Schussradius auf eure in der Mitte postierte Kanone zuzueilen und ihr Schaden zuzufügen. Oft droppen die Gegner auch Items wie schnelleres Feuer oder eine alles säubernde Bombe, was für Abwechslung sorgt. Auch hier gilt es am Levelende, das Mutterschief zu vernichten.
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Ein ebenfalls spaßiges Spiel, das über jede bedeutende Kritik erhaben ist.
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5. Hexagonum
Vorbild: Q*bert
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Auch das letzte Spiel macht von der Pointerfähigkeit der WiiMote Gebrauch. Ihr befindet euch oben auf einer sechskantigen Pyramide, welche in mehreren Etagen aus einzelnen Sechseckflächen besteht. Eure Pflicht ist es, jede einzelne Fläche durch Berührung einzufärben. Dazu klickt auf eine Fläche neben euch, um dorthin zu reisen. Gegner, die euch nicht berühren dürfen, machen euch hierbei das Leben schwer, jedoch könnt ihr am Fuße der Pyramide Teleporter nutzen, um wieder an die Spitze zu gelangen. Auch hier sorgen wieder diverse Items für Abwechslung.
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Fazit
Mir gefällt die moderne Aufmachung der Klassiker sehr und auch, wenn nicht alle Spiele gelungen sind, habe ich doch mindestens mit Interceptor und Troops Attack noch lange meinen Spaß. Diese Spiele sind nämlich großartig geraten.
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Auch ist es schön, aus dem Menü heraus bestimmte Level anwählen zu können, die bereits einmal gemeistert wurden, sodass kein kompletter Neustart nötig ist. Diese Funktion steht bei jedem (!) der 5 Spiele zu Verfügung.
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Nicht nur, wer die alten Klassiker mag, sich aber an der Pixelgrafik störte, kann hier zuschlagen, denn diese Sammlung zum Sparpreis von 500 Nintendo Points bietet für jeden Spaß genug für ein paar Runden zwischendurch. Unbedingt probieren!

Tarik, 4.608 Zeichen, veröffentlicht am 07.05.2011 •
Singleplayer: 88%

Für die Bemusterung bedanke ich mich bei Nintendo
Der Text und dessen beinhaltende Bewertung für dieses Produkt sind nicht stellvertretend repräsentativ für die Redaktion von "Eyes on Nintendo", sondern einzig repräsentativ für die Meinung des/der Verfassers/Verfasserin!

Die "Spielspaß in Prozent"-Wertung resultiert nicht aus einer mathematischen Gleichung heraus, sondern sie steht einzig für den subjektiv empfundenen "Spaß beim Spielen" des/der Verfassers/Verfasserin (sofern nicht anders im Reviewtext erwähnt) und ist darüber hinaus auch als eine ungefähre Vergleichsmöglichkeit zu anderen Spielen zu verstehen.
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Releasedate: 25.02.2011, Preis: 500 Nintendo Points (entspricht 5€), 1 Spieler/in

Bilder

Arcade Essentials, Screenshot #1 Arcade Essentials, Screenshot #2 Arcade Essentials, Screenshot #3 Arcade Essentials, Screenshot #4 Arcade Essentials, Screenshot #5

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